Hofladenwettbewerb

Ja – ich will!

Kathrin Märki hat es geschafft. Mit Herzblut, Wille und Ehrgeiz betreibt sie ihren exklusiven Hofladen «Landläbe». Und überzeugt die Jury mit ihrer authentischen Eigenmarke.

Der Duft der frisch gebackenen Zöpfe weht durch den Raum, die gefüllten Tüten mit den glänzenden «Landläb»-Logos knistern verheissungsvoll, die weiche Hühnerfeder zwischen den Eiern sorgt für Bauernhofsflair: Jeden Samstag erleben die Kunden in Kathrin Märkis Hofladen das echte Landleben – mit allen Sinnen.

Mindestens 100 Prozent

Kathrin Märki (44) ist Perfektionistin. Ihr Sortiment aus über 30 Artikeln bezieht sie fast ausschliesslich vom eigenen Betrieb. Produkte zur Weiterverarbeitung, wie den selbst angebauten Hartweizen, die Tiere aus dem eigenen Stall und den Raps zur Oelproduktion gibt sie nur an ausgewählte Metzger und eine Mühle aus der Region weiter. Um die Veredlung kümmert sie sich selbst, wenn sie ihre köstlichen Tagliatelle, das kräftige Rapsöl und die dunkeln, würzigen Trockenwürste sorgfältig etikettiert, einheitlich verpackt und mit dem «Landläbe»-Logo versieht. Keine Frage: In Märkis Hofladen stimmt jedes Detail. «100 % sind gerade gut genug», sagt die Unternehmerin.

Vom Brikett zur Delikatesse

Kathrin Märkis Sortiment ist exklusiv. «Wir liegen ausserhalb, unsere Kunden fahren nicht wegen drei Eiern zu uns», sagt sie. Selbst die Klassiker wie Brot, Eier und Fleisch sind deswegen in Märkis Hofladen Produkte der Extraklasse. «Die Hühner scharren und picken täglich im frischen Gras, deswegen ist der Geschmack des Eis intensiver», erklärt die gelernte Bankkauffrau und Bäuerin. Die Kälber ziehen Märkis etwas länger als üblich auf. Diese erhalten neben frischer Milch auch Heu und Getreide. Das Kalbsfleisch ist dadurch dunkler und für einen Grosshändler schwer zu vermarkten. Märkis Kunden schätzen hingegen die Delikatesse. «Bei unseren Trockenwürsten sind schon Vegetarier zu Fleischessern geworden», sagt Kathrin Märki augenzwinkernd. Mit dem eigenen Backwarensortiment spricht sie auch den letzten kulinarischen Nerv des Besuchers an. Zöpfe und Brote bäckt die Hofladenbetreiberin höchstpersönlich jeden Samstagmorgen ab 4 Uhr im Holzofen. Nach eigenem Rezept. «Ich habe schon einige Briketts aus dem Ofen geholt, bis mir das perfekte Brot geglückt ist», gibt Märki lachend zu. Abgucken wollte sie trotzdem nicht. Aufgeben erst recht nicht. «Ich habe immer an unser «Landläbe» geglaubt

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Die ganze Familie Märki liebt das «Landläbe». Jeder trägt seinen Teil zum exklusiven Hofladen bei. (Bildquelle: Hanne Honerlagen)

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Artikel geschrieben von

Hanne Honerlagen

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