LANDfreund
Homepage
Wetter
Wetterübersicht
Tagesprognose
Niederschlagsprognose
Niederschlagsradar
Wetter in Europa
Messwerte & Statistik
Markt & Preise
Politik & Wirtschaft
Tiere
Pflanzen
Landtechnik
Vermischtes
Hintergrund
Galerien
Marktplatz/Inserate
Service
Markt & Medien AGRAR

Der Ausstieg der Schweiz aus der Milchkontingentierung ist am 1. Mai 2009 erfolgt. Am 29. Juni 2009 wurde dann die neue Branchenorganisation Milch (BOM) in Bern gegründet. Diese soll die neue Marktordnung nach dem Ende der Kontingentierung privatrechtlich lösen. Die Instrumente dazu heissen Richtpreis, Segmentierung und Mengensteuerung sowie Vermarktung der Spotmilch über die Milchbörse.
Minimalkompromiss in der BOM
Damit einigte sich die Branchen nach heftigsten Auseinandersetzungen auf einen Minimalkompromiss, dessen Tauglichkeit allerdings erst bewiesen werden muss. Im Jahr vor dem Ausstieg aus der Milchkontingentierung entbrannten immer neue Kämpfe um die neue Marktordnungen.
Milchstreik 2008
Mit Demonstrationen von knapp 100 Milchbauern in Emmen LU und gut 80 in Sulgen TG hatte am Dienstag, 27. Mai 2008 alles angefangen. Woran zu Beginn kaum jemand glaubte, wurde zur Tatsache: Dem Aufruf von Big-M-Präsident Martin Haab, die Milch nicht mehr abzuliefern, bis die Verarbeiter in eine kurzfristige Milchpreiserhöhung von 10 Rappen einwilligte, folgten mit der Zeit Tausende von Milchproduzenten in der ganzen Schweiz.
Eine Woche später brachen Haab und seine Big-M Co-Präsidenten Werner Locher und Karl Häcki den Streik ab. In langen Verhandlungen mit den Schweizer Milchproduzenten (SMP) hatten Milchverarbeiter und Detailhandel den Bauern eine Milchpreiserhöhung von 6 Rappen zugestanden.
VSM gescheitert
Schon Anfang 2009 sanken die Milchpreise allerdings wieder und zwar auf bis zu unter 60 Rappen. Aber auch der Versuch der Milchindustrie, über den Verein Schweizer Milch (VSM) die Schweizer Milchproduzenten völlig zu entmachten, scheiterte.
Verfolgen Sie in diesem Online-Dossier, wie es zum Milchstreik kam und wie es nach der Aufhebung der Milchkontingentierung weiter geht.
Darüber hinaus interessiert auch die Entwicklung im Ausland, weil die Schweizer Märkte immer mehr vernetzt sind mit dem Ausland. Gerade der deutsche Milchmarkt und damit auch der deutsche Milchpreis hat grosse Auswirkungen auch auf den Milchpreis in der Schweiz.
|
Milch
BOM-Entscheid
Mengenkürzung
Milchpreis
Coop für höheren Milchpreis
BOM-Entscheid
Milchmarkt
BOM-Sitzung
Mengenausweitung
Milchpreis
Weihnachtsüberraschung
Tendenz nach oben
Milchmarkt
Import-Käse
Milchmarkt
Milchproduktion
Zemp neuer Präsident
SMP-DV
Milchkrise
BOM-Beschluss
Milchmarkt
Milchkrise
Milchkrise
Umfrage
Milchkrise
Bauerndemo in Genf
Uniterre
Zurück an Absender
Kampf geht weiter
BLW kriegt Milch
Noch kein Durchbruch
Milchpreis
Milchstreik
Milchstreik 2009
Milchstreik
Milchkrise
Allianz gegen Milchkrise
Milchkrise
Milchmarkt
Fragwürdige Praxis
Bauernaufstand
Bauernaufstand Sempach
Bauernaufstand Sempach
Milchkrise
Milchschwemme
Ungereimtheiten
Milchpreis
Milchkrise
Milchpreis
EU-Milchbericht
Milchpreis
Milchstreik?
Gegen Preissenkung
Milchmarkt
Segmentierung durchsetzen
Milchkrise
EU-Milchmarkt
Milchmarkt
Big-M-Versammlungen
Keine Preissenkungen
EU-Gipfel
Protest der Milchbauern
Milch soll Chefsache werden
Milchmarkt
Milchmarkt
Kein Problem mit Maurer
Milchkrise
Eingepackt
Grosse Proteste
Keine Preissenkung
Weiter grosser Druck
Zum Einlenken bereit
Wyss tritt ab
Quotenerhöhung bleibt
Milchmarkt
Milchmarkt
Jodlerfest 2011
Milchpreis
Fernseh-Sendung Eco
Wirtschaftlich bestes Jahr
Milchmarkt
Noch kein Entscheid
Milchgipfel
Milchmarkt
Milchmarkt
Milchmarkt
Milchmarkt
BZS kritisiert BLW
Demo angekündigt
Arnold-Lieferanten
ZMP-Entscheid bestätigt
Milchmarkt
Mehrmengen
Felder geht
Milchpreissenkung
Neuer Protektionismus
Milchmarkt
Mengensteuerung
Krise am Milchmarkt
BZS-Veranstaltung
Nur noch Exportprojekte
Milchmarkt
Noch 20 Cents...
Milchpreiszerfall
Milchpreis
Wer ist wirklich arm?
Milchpreis
Motion Kunz
VSM-Preis unwirksam
Milchmarkt
Kampf um den Milchpreis
Milchpreis
SMP unter Druck
Milch
Verwarnung
Milchmarkt
VSM gegründet
Spirale nach unten
Milchpreis unter Druck
Milchmarkt
Entscheid gegen SMP
Quotenpolitik spaltet die Erzeuger
Milchmarkt
BLW unter Druck
Protestaktion
Verhandlungen gescheitert
Käsereimilchpreis
Käsereimilchpreis
Käsereimilchpreis
SMP-Umfrage
SMP-Umfrage
Ziel noch nicht aufgegeben
Interview zur SMP-Umfrage
Milchpreiserhöhung
Milchmarkt
Milchpool
Milchpool
SMP-Umfrage
Kampf um Milchpreis
Kampf um Milchpreis
Kampf um Milchpreis
Kampf um Milchpreis
Milchstreik
Kampf um Milchpreis
Kampf um den Milchpreis
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Erntedankfest
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Mit Forum
Milchstreik
Milchlieferboykott
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Leppersdorf (Sachsen)
Milchstreik
Milchstreik
Käser
BOM-Entscheide
BOM-Entscheid
Milchmarkt
BOM-Entscheid
Kritik von SVP
Keine Erhöhung
Milchpreiserhöhung gefordert
Milchmarkt 2009
3 Rappen mehr
Milchmarkt
Milchmarkt
Milchmarkt
Oxfam-Studie
Kritik vom EMB
EU-Milchmarkt
Hausverbot
Unterstützung für SMP
Knatsch in Freiburg
BOM-Beschluss
Unzufrieden mit BOM-Entscheid
Milchmarkt
Bauernproteste
Milchkrise
Milchmarkt
Milchkrise
Milchkrise
Milchverträge
Milchkrise
Milchmarkt
Milchkrise
Harte Kritik
Milchgipfel
Milchmenge
Milchstreik II
Milchpreis
Forderungen gestellt
Bauernaufstand Sempach
Auch Getreide betroffen
Bauernaufstand
Butterberg
Milchkrise
Mit Umfrage
Aufruf zur Kundgebung
Milchclick.ch
243 Mio Dollar
70 Mio kg zu viel
Wo bleibt Marge?
Emmi-Milchpreis
Milchbericht
Big-M-Höck
EU-Milchbericht
Milchkrise
Neuer Richtpreis
Streik letztes Mittel
Big-M Infohöck
Streit um Mehrmengen
Käsemarkt
Proteste in Luxemburg
Milchmarkt
Milchkrise
Milchkrise
Anhaltender Protest
Milchmarkt
Interview
28 Cent reichen nicht
Milchpreis
Streit um Milchpreis
Milchpreis
Milchmarkt
Milchquoten
Beschlüsse nicht umgesetzt
Coop senkt Milchpreis
Milchmarkt
BIG-M
Milchmarkt
Erneuerung
Milchpreis sinkt weiter
Rasche Massnahmen gefordert
Aussagen in Abrede gestellt
Emmi-Chef bei BZS
Milchmarkt
Milchmarkt
Milchmarkt
Drohung wahr gemacht
Marge steigt
Milchmarkt
VSM-Austritt verlangt
Österreich
Milchmarkt
Die Migros drückt
Milchpreis
Milchpreis
EU-Milchpolitik
Nach ZMP-Entscheid
ZMP gegen VSM
Milch
Klage eingereicht
Sanierung Milchmarkt
Heftige Kritik
Lobag-Regionalversammlung
Industrie will runter
Neuer Streik?
10'000 Franken weniger
Neue Köpfe gefordert
Denner geht 10 Rp runter
Milchmarkt
Milchpreis im Tief
Milchpreis im Tief
Neue Mehrmengen
Protestaktionen
Kampf um den Milchpreis
Runder Tisch?
Milchmarkt am Scheideweg
Fairness gefordert
Dolchstoss für Bauern
Preissturz
Milchmarkt
Milchpool auf Eis
EU-Gesundheits-Check
A-Menge ohne Mehrmengen
Mehrmengen
Milchmarkt
Weniger Milch
Angriff auf SMP und Big-M
Milchpreis unter Druck
Demonstrationen
Ja zum Milchpool
Erfolgreicher Protest
Milchpool
55 Rappen gefordert
Greyerzer-Milchpreis
Info-Veranstaltung in Sargans
SMP-Umfrage
Opposition gegen Bauernverband
Neuer Streik?
Umfrage Milchpool
Milchpool
Kampf um Milchpreis
Milchpreis
Käsereimilchpreis
Kampf um Milchpreis
Kampf um Milchpreis
Mit Umfrage
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Bündner machen mit
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Rikon, ZH
Milchstreik
Erfolgreicher Start
Feuer anstelle Streik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milchstreik
Milch-Demo auf Bundesplatz
|
|
Meinungen zum Thema
Na dann auf ein neues. Wir Bauern haben uns lange genug auf dem Buckel herum tanzen lassen.
Bevor unsere Erlöse aus den Produkten nicht für ein anständiges Einkommen sorgen, tanzen wir den Lebensmittelbaronen auf dem Buckel rum.
Bin auch deiner Meinung. Wenn wir Milchproduzenten wegen mangelnder Rentabilität der Milchproduktion auszusteigen beginnen, gibts in der Schweiz bald zuwenig Milch. Somit brauchts dann auch keine Hofdorfgruppe mehr.
Um ein solches Desaster zu verhindern brauchen wir unbedingt einen nationalen Milchpool.
www.blick.ch
Im heutigen Blick findet sich ein Bericht zum überraschendem Boykottabbruch in der Schweiz. Er selbst viele Nichbauern verdutzt hat, wegen der geringen Milchpreiserhöhung.
Selbst für Frau Sommaruga wäre eine Milchpreiserhöhung von 10 Rp vom Konsumenten her MEHR ALS GERECHTFERTIGT gewesen.
Aber dem SMP sind die Hände nun gebunden.
Es wäre mehr drin gelegen denn die Grossverteiler hatten schon sehr kalte Füsse am Dienstag um Zwei.
Weiter ist die Standartisierung der Vollmilch auf 3.5% Fett ein Problem, da wir den Überschuss Butter via Solidaritätsfonds WIEDER SELBER BEZAHLEN MÜSSEN.
Dieser Solidaritätfonds muss aber sofort abgeschafft werden, ausser die Grossverteiler und Milchhändler zahlen im gleichen Verhältniss wie die Bauern auch mit ein!!
Oder kann und darf von den Grossverteilern hier keine Solidarität verlangt werden?
www.nbks.ch
Einzig das BZS BÄUERLICHES ZENTRUM SCHWEIZ hat am Samstag 31.5 den SMP in einem Ultimatum aufgefordert einen flächedeckenden General-Milchstreik ab Dienstag auszurufen, wenn die Verarbeiter nicht bereit sind mind 85 Rp für die Milch zu bezahlen.
Die SMP Spitze hat dazu eine sofortige Vorstandsitzung einberufen um die Verhandlungen nun aufzunehmen.
Nur mit einem Fehler: Mann beharrte nur auf den früheren +7 Rp. statt 10.
DENN:
Am Donnerstag lehnte die SMP Spitze eine sofortige Aufnahme der Verhandlungen mit den Verarbeitern noch ab, od. diese lehnten es ab und vertröstete auf Mitte Juni 08!
Nur mit dem BZS Ultimatum vom Sam.31.5. konnte auf den Zeitpunkt 2.6. 08 die bekannte Einigung zustandekommen oder nicht!!
Frau Sommaruga allein bringt es aber im Interview auf den Punkt , wenn sie sagt die Verhandlungen seien von den Bauern zu früh abgebrochen worden oder hätten zumindest nur bei 5 oder dann eben besser bei 10 Rp abschliessen sollen sollen, wegen der Transparenz. Denn:
Die Migros hat Ihre Befürchtung sofort wahrgemacht und sackt selber 5.2 Rappen ein, statt uns Bauern ganze 10 Rp mehr zuzugestehen! Welch ein Bschiss!
Wer melkt die Kühe, die Migros oder wir Bauern????
www.nbks.ch
BZS Medienmitteilung zum Boykott 4 + 5
Hallo Heinz
Gratuliere zu Deinem grossen Erfolg.
Du schreibst in Deinem letzten Forum, die Verarbeiter hätten schon am Dienstag um zwei Uhr kalte Füsse gehabt. Welchen Dienstag meinst Du nun? Falls Du den 27. Mai meinst: haben sie dann die kalten Füsse wegen dem Heinz gehabt? Wo war er? Habe Ihn nirgends vor einem Verarbeiter gesehen! Falls Du Dienstag 3. Juni zwei Uhr meinst. Wo war da der Heinz? Wahrscheinlich im warmen Bett und hat sich die Füsse schön warm gehalten.
Du kritisierst ja den SMP bei jeder nur möglichen Gelegenheit. Warum hat denn das BZS nicht einmal den Mut gehabt am Milchstreik mitzumachen und mitzuziehen? Warum versteckt sich BZS hinter dem SMP und wartet bis dieser zum Milchstreik aufruft? Ausgerechnet der SMP der ja offenbar sowieso nie etwas richtig macht?
Dass Frau Somaruga lieber nur 5Rp. für die Bauern gehabt hätte als 6 sagt schon genug aus.
Du hast richtig erkannt. Wir melken die Kühe, die Migros melkt die Konsumenten. Es dürfte jetzt ja wohl die Aufgabe von Frau Somaruga und Ihrer Konsumentenschar sein, sich gegen Migros zu stellen und diese Unfairness zu korrigieren.
Was Dich betrifft möchte ich Dir anraten, Dich das nächste mal zu entscheiden ob Du nun 5, 10, oder 15 Rp. fordern willst. Eigentlich erwähnst Du immer wieder 10 Rp. Dann aber wieder 85 Rp. Das wären dann aber bei einem handelsüblichen Milchpreis von rund 70 Rp. wohl 15 Rp. ? Oder habe ich da in der Schule mal was verpasst?
Die Mehrmengen der Nordostmilch,
MITBEWILLIGT einerseits VON Dir im Verwaltungsrat sitzenden KARL HÄCKI WAREN IN GEFAHR!!!!! BEI 10 RP MILCHPREISAUFSCHLAG!
anderseits Karl Häcki hier als "Milch-Boykotter" in der klassischen und er selbst stark an den Andern kritisierten Doppelfunktion.
Der Milchboykottaufruf kam auch von MONIKA STALDER , NBKS /BZS gemäss Turgauerzeitung, an der Demo am Dienstag 27.5 in Sulgen:
ALSO NBKS/ BZS hat sich damit nicht hinter dem SMP versteckt. Häcki und seine Co Mitglieder hatten kein Verhandlungsmandat, das lag halt nun einfach beim SMP. Ürigens hat die Nordostmilch auf den Brief vom BZS nicht reagiert.
Und: Karl Häcki im Dilemma für einen Mehrpreis von 10Rp oder die Mehrmengen!!
Der Entscheid ist bekannterweise mehr WIEDER MEHR ZUGUNSTEN DER NUN VERPÖNTEN MEHRMENGEN gefallen!
Dazu passt der Leserbrief von Martin Haab im im letzten Sommer: Mehrmengen können sinnvoll sein.
Ps. Am Dienstag morgen 3.6.08 um 2 Uhr hatten die Grossverteiler sehr kalte Füsse auch wenn diese noch im warmen Bett gewesen waren!
Siehe unter: www.nbks.ch Pressemitteilung Nr.5
Der Frau Sommaruga wäre eine Milchpreiserhöhung von 10 Rp vom Konsumenten her MEHR ALS GERECHTFERTIGT gewesen.
Aber dem SMP sind ja eben die Hände nun gebunden.
AW: AW: AW: Wer melkt die Kühe. MEHRMENGEN Nordostmilch von stefan mumenthaler (08.06.2008 02:01:07) Sali Heinz, ich frage mich nur ob Du uns streikenden Milchviehhaltern überhaupt beim Lieferstreik mitgeholfen hast?
Und wenn ja, wüsste ich gerne zu welchem Zeitpunkt Du begonnen hast Deine Milch nicht mehr Deinem Abnehmer zu liefern?
Kann es sein, dass Du Dich hier nur gross aufspielen willst?
Warst Du auch mal vor Ort in einem der drei Informationszentren? Denn leider habe ich Dich nie am Mikrofon gehört!
Gruss Stefan
AW: AW: AW: AW: Wer melkt die Kühe. MÖGLICHST GROSSEN ERFOLG, problematische Vorfälle von Siegenthaler Bäuerliches Zentrum Schweiz BZS/ BBK, NBKS (08.06.2008 10:30:51) Ja werter Stefan, ich habe schon vom Donnerstag keine Milch mehr geliefert.
Bin interessiert Dich persönlich kennenzulernen, Du findest meine Mailadresse unter www.nbks.ch dann BBK auf der ersten Seite. Mögl. Thema die Mehrmengen im Griff?
Ich war am letzten Sonntagabend bei Troxler und BZS Vize NR Josef Kunz in Mauensee habe es unterlassen die von mir aus geschickten Gesprächen vom BZS mit SMP, Lobag usw zu erwähnen.
Habe dann aber an der Lobag Versammlung am 3. 6. in Thun Die Margenerhöhung der Migros kritisiert wie das an der Pressekonferenz vom SMP der Präsident vom BZS Werner Salzmann und Vize NR J Kunz am Vormittag als erstes gemacht hatten.
Da wir Locher gut kennen war unsere Stratgie sowieso auf volle Unterstützung vom Milchboykott ausgerichtet, zuletzt das mit dem Ultimatum, um gemeinsam einen MÖGLICHST GROSSEN ERFOLG, und die maximale Forderung von 10 Rp zu erreichen, auch mit Uniterre zusammen.
Es gab aber bekanntlich sehr problematische Vorfälle wie Bedrohungen wärend dem Lieferboykott, von diesen distanziert sich das Bäuerliche Zentrum Schweiz BZS voll und ganz.
Seit dem Besuch vom europäischem Milchkongress ist mir vieles klarer geworden.
Wie geschrieben hat Monika Stalder gemäss Thurgauerzeitung den Boykott auch vom NBKS/ BZS ausgerufen.
Das BBK hattte am 9. 4.08 mit Romauld Schaber eine Veranstaltung auf der Rütti durchgeführt und bei den Veranstaltungen siehst Du das letzte Thema.
Ein Treffen würde mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen Heinz
Wir haben mit dem Milchstreik etwas erreicht, das nur wenige für möglich gehalten haben. Wir Bauern sind zusammen für die Sache eingestanden. Einige etwas mehr, andere etwas weniger. Ob 6 oder 10 Rp., letztendlich haben wir gemeinsam etwas erreicht. Was jetzt kommt scheint mir ebenso wichtig. Als "ZMP-ler" (ohne Mehrmenge) habe ich festgestellt, dass wir im Streik ohne Verbandsunterstützung dastanden. Ein andere Meinung zu haben ist das eine, aber sich in der Krise zu verstecken, das andere. Der Präsident Moritz Erni und sein Vorstand mit seinen Angestellten täten gut daran, sich zu erklären. Die Co-Präsidenten von BIG-M standen zu ihrer Meinung und hatten den Mut, zu entscheiden.
Wo waren der Präsident, der Vorstand und der Geschäftsführer der ZMP?
Nachdem sich die Milchwogen nun langsam glätten bin ich gespannt, wie es weitergeht. Wie verhalten sich die Mehrmengenkönige? Es gibt mir schon zu denken, wenn mir Milchstreiker von Zeitungsfotos entgegenblicken, die vor kurzem noch volles Rohr Mehrmengen geliefert haben (und dies wohl nach dem Streik auch wieder tun, die Quote der Streikzeit haben sie ja auch noch offen). Ich hoffe, das jetzt auch mit Argusaugen darauf geachtet wird, wie sich die Kollegen verhalten. Werden diese dann auch so scharf kritisiert wie die Verbandsoberen, die eine Bündelung der Milch anstreben und von der Basis im Stich gelassen werden? Oder wie das Präsidium von Big M, das letzlich die verschiedenen Aspekte abgewogen und vernünftig gehandelt hat, dafür von einzelnen dann gerüffelt wurde. Wenn nämlich die Menge im Griff ist, sind Preiserhöhungen auch ohne so drastische Massnahmen möglich.
Ich denke, dass man BIG-M, besonders den Co-Präsidenten keinen Vorwurf machen kann. Sie haben in dieser Phase richtig gehandelt! Sie hatten alle Risiken eines Milchstreiks auf sich gegnommen und sind mit ihren Forderungen zum Milchstreikende, von Montag auf Dienstag, beim SMP abgeschmettert worden. Diese Belastung möchte ich allen Besserwissern und Politiker nicht annähernd gönnen oder zu zumuten.
Die Rolle des SMP ist für mich zu schwach gewesen. Sie haben zuwenig ausgehandelt und mit einem Rückzug des Ultimatums, im Falle eines nicht eintretens der BIG-M gedroht. Damit haben sie der BIG-M und vielen Streikern aus der Basis alles unter den Füssen weggezogen, was in den Tagen zuvor erkämpft worden war.
Ein Nichteintreten hätte die Konsumenten und Medien derart verärgert und gegen uns aufgebracht, dass das Risiko einfach zu gross wurde. Das müsste eigentlich jeder, auch NR Josef Kunz, gemerkt haben.
Was jetzt in Deutschland passiert ist, kann nur gut für uns sein, oder sieht jemand ein Nachtteil wenn der Milchpreis in Deutschland so hoch ist?
Hallo Ivo,
erst dies: Die Rolle des SMP war gewiss so schwer wie der Entscheid den wir fällten. Wäre der SMP einige Tage früher voll zu uns gestanden, hätte die Situation vielleicht ein klein wenig anders ausgesehen. Aber wer kann ihnen das verwehren?? Hättet ihr alle daran geglaubt, dass wir Milchbauern so solidarisch sein können??Ich glaube, dass auch der SMP weit mehr Fakten in der Hand hatte, als diejenigen, die in die Öffentlichkeit gerieten. Wenn jemand Giftpfeile abschiessen will, dann bitte in die Richtung wo die waren schuldigen Sitzen. Wer hat die Mehrmengen Beantragt?? Wer hat sie bewilligt??
Auch wir hatten sehr fundierte Kenntnisse über die nächsten Schritte der hiesigen Verarbeiter. Wir wussten auch um die Probleme, die in Holland und Belgien entstanden sind. Das in Deutschland die Bedingungen schwierig waren und der Durchhaltewillen der Bauern arg strapaziert wurde, war uns ebenfalls bekannt.
Ich wünsche BDM in Deutschland, dass sie in den anstehenden Nachverhandlungen nahe an ihr deklariertes Ziel gelangen. Denn die Zusage von 2 oder 3 Detailisten zu Preissteigerungen sowie das Anheben des Produzentenpreises bei einigen meist kleineren Käserein ist im grossen Deutschen Milchmarkt erst ein Anfang.
Ich möchte hier die Gelegenheit wahrnehmen allen zu danken, die sich an dieser einmaligen Solidaritätsaktion beteiligt haben, und mitgeholfen haben einen besseren Lohn für unsere tägliche Arbeit zu erkämpfen - auch dem SMP!!
Martin Haab BIG-M
Hallo Martin
Dann sollten diese Fakten vom SMP auf den Tisch! Auch wie diese 6 Rp. zustande gekommen sind. Was und wielviel wurde sonst noch versprochen? Was es jetzt braucht, ist eine noch offenere Informationspolitik, und dies vorallem bei der Milchpreisbildung. Ich weiss nicht was Morgen im Schweizer Bauer steht, aber wenn wir dann nach 6 Mt. wieder lesen müssen, "Dies ist der Preis, der der Markt hergibt", finde ich ist wieder etwas falsch gelaufen. Im Unterschied zu anderen Organisationen hat der SMP eine Führungsrolle übernommen, dass ist gut und wird ihn auch stärken.
Ein Ultimatum ist immer sehr gefährlich, das Risiko ist hoch. War das Ultimatum geplant??
Bei den Mehrmengen würde mich auch interessieren, wo sie nun wirklich hingegagen sind?
Hans Jörg Walter unser Oberbauer?
Wo war er, als der Milchstreik begann, wo war er als die Verhandlungen zu einem Eigentor für alle Bauern wurde( durch Martin Haab)??
Solche möchte gern Bauernvertreter, gehören von der Bildfläche gestrichen. Solche eigennützigen Menschen, gehören in keinen Verband, sie kommen mir vor wie Landesverräter, Bauernverräter und die gehören aus unserer Gesellschaft ausgeschlossen. So schnell wie möglich!
Solche Typen sind immer da anzutreffen, wo es nach Geld stinkt.
Wählt Eure Spitze in den Reihen wo Ehrlichkeit und Rückgrat herscht, Leute die man NICHT kaufen kann.
Bobi
Stellst Du Dich zur Verfügung?
Das ist ja wohl die einfältigste und dümmste Aussage die man machen kann.
EU-Meisterschaft im Milchstreik
Martin Haab der Penaltiverweigerer im Spiel Bauern gegen Verarbeiter gibt vorfay für die Verarbeiter ein.
Den Torschuss den er machen konnte vergab er kläglich.
Mein Tipp, gibt im sofort die rote Karte!
Sonst ist er bald Verwaltungsrat bei EMMI +Co
Mit Fairplay.
Bobi
Bobi, falls du nach einer Woche Höchstbelastung bessere Nerven gehabt hättest als Martin Haab , dann bist du genau der Mann den wir Bauern brauchen
! Nein mal im Ernst: Martin Haab nach diesem Top Einsatz in den Dreck zu ziehen, das geht gar nicht! Ich denke von hier aus auch, dass ich den Streik weitergezogen hätte, aber Gott sei Dank musste ich das nicht entscheiden. Der Schuss hätte tatsächlich auch nach hinten los gehen können.Hampi, ich hoffe Du nimmst diese absolut blödsinnige Aussage zurück!!! Weisst Du was es heisst eine Verantwortung auf den Schultern zu tragen die über die Existenz aller Milchbauern im Lande entscheidet. Ich kenne Dich zwar nicht persönlich aber ich denke Du bist ein riesen "Grossschnuri" der kein Arsch in der Hose hat!
Wende deinen Frust lieber gegen die Verbände die gegen einen Streik waren!
Auch ich hätte mir für Euch Bauern einen noch besseren Preis gewünscht. Kann aber die Argumente von Big-M nachvollziehen. Ihr Bauern habt gezeigt, dass Ihr zusammen stehen könnt und so etwas Erreicht. Drücke Euch für die weiteren Verhandlungen die Daumen.
Wünschte mir für Euch so jemand wie Martin Haab als Präsident des schweizerischen Bauernverbandes. Jetzt liegt es an Euch so jemanden zu wählen.
Big-M Ihr seid genial!!!
An alle, die jetzt BIG-M kritisieren und auf unschöne Art deren grossartigen Einsatz, ganz besonders jenen der Co Präsidenten, verurteilen, sollten sich schämen. Dabei fehlt Leuten wie Hampi & Co. der Mut, solche Aussagen mit vollem Namen zu unterschreiben. Dank der grossen Solidarität unter den Streikenden kommen jetzt alle Milchproduzenten in den Genuss eines höheren Milchpreises. Warum fangen die Bauern schon wieder an, sich selber zu zerfleischen? Die Kundgebung hat doch gezeigt, dass wir Bauern sehr wohl in der Lage sind, uns zu wehren, aber eben nur, wenn alle mithelfen. Dann wäre der Druck und die Leidenszeit auf die Organisatoren und die Streikenden die von der ersten Stunde an und später ebenfalls laufend mitmachten, weniger lang und weniger schmerzlich gewesen.
Ist "Hampi" vielleicht gar kein Milchbauer?? Wäre es vielleicht möglich das Hampi in wirklichkeit "Milchverarbeiter" heist oder im schlimmsten Fall sogar der ominöse P.Z. aus Unterterzen ist??
Vor den Nichtstreikern hört man immer wieder
" Die Mehrmengen sind schuld !"
Aber ohne Mehrmengen würden Milchkontingente 3 - 5 Franken Kosten !
Und das ist die schlechteste Lösung für wachstumswillige Betriebe !!!!!
Da sieht man dass Sie nicht sehr weit denken. Dank den Mehrmengenmelkern und den Organisationen die gratis Mehrmengen abgeben, sinken für ALLE Landwirte der Milchpreis schmerzlich. Milchstreik lässt grüssen. Aber wenn das Kontingent, die Mehrmengen gekauft werden müssten, dann wäre nicht soviel Milch auf dem Markt, da nicht jeder Mehrmelken kann. Wachstum sollte auch etwas kosten, bei Kontigent-, Mehrmengenpreisen von nur 50 Rappen meinte ich wäre nicht gleichviel Milch auf dem Markt und jeder der wachsen will, kann auch. Ich kenne noch kein grösseres Milchproduktionsland ohne Kontingent, Lieferrecht welches gekauft werden muss. Ich war in Neuseeland, dort zahlen die Farmer den doppelten Milchpreis und mehr fürs Lieferrecht.
Bei guten Milchpreisen kann gewachsen werden, bei schlechten nicht, aber dann ist sowieso genug Milch auf dem Markt.
Als erstes möchte ich den MILCH bauern gratuliern
Big- M hat eine mehr oder weniger geschlossene
front erarbeitet.
Aber alles was die verbände in den letzen jahren erreich haben ist auch nicht zu vergessen, obwohl
jetzt sehr wahrscheindlich ein umdenken gefordert wird. Es darf aber nicht nur zur einer radikalisrung führen sondern zur konsenzfindung, um eine weiter entwiklung zu garantieren.
Was meiner ansicht jetzt wichtig ist, ist die genaue beobachtung der verkaufspreise in den grossverteilern (margenerhöhungen).
Den konsumenten offenlegen was der bauer erhält und was die nachgelagerten bereiche erarbeiten (70 rp pro kg milch der verkaufspreis im geschäft fr. 1.40 bis fr. 1.80 das ist eine preissteigerung um minimum 100%)
Die zahlen der direkzahlungen von 2 oder 4 milliarden offfen legen.
Erhält Mirgos und Coop immmer noch geld ?
Wie lange bekommen die gossen milchverbeiter noch 20 rp pro kg käserei milch.
Warum ist das produkt teurer ?
Ich höre immer nur oko leistungen, mehr kosten wie im ausland u.s.w.
Niemand hat in der ganzen debatte über bodenpreise und pachtzinsen gesprochen.
Einkauf von diensleistungen und ersatzteilen u.s.w. Mehr tranzparenz der höhren kosten.
Einigung in der landwirtschaft, den diese besteht nicht nur aus milchbauern.
Wenn vertreter der verbände sich öffentlich äussern das nur noch milchbauern direkzahlungen erhalten und alle andern nicht, so fördert das den grabenkrieg in der landwirtscht. Das führt nur dazu das wir landwirte uns selber beschäftigen. Die grossverteiler und verarbeiter können zusehen und lachen wie die bauern auf einnader los gehen.
Die probleme in allen bereichen, der landwirtschft sind plus minus die selben, und jeder der aufhören muss ist eine stimme die über kurz oder lang fehlt.
Die Milchbauern haben es bewiesen das die gemeinschaft stark sein kann, wie stark ist die gemeinschaft aller europäischen bauern ???
Big -M will ein konto einrichten für spenden.
Das finde ich gut weil einige hatten doch beträchtliche verluste. Andere profitieren nur.
Ich bin gespannt wir die solidarität sein wird,
und od die käsereien die ihre milch teuer an die grossen verarbeiter geliefert haben auch etwas spenden.
Ich hoffe das diese aktion in allen verbänden europa weit zu einer gemeinsamen zusammen arbeit in allen sektoren führt, zum wohle aller bauern.
Wir realisieren erst jetzt so richtig, was die BIG-M geleistet hat und danken allen ganz herzlich für diesen riesigen Einsatz.
Es wäre angebracht, dass sich gewisse Bauernverbände und Politiker für ihr Verhalten entschuldigen und bei den weiteren Verhandlungen endlich einmal Stellung für diejenigen Beziehen, die sie gewählt haben und von deren Beiträge sie schon jahrelang leben und an ihren Sesseln kleben.
Liebe Lobag und Berner SVPler nehmt euch ein Beispiel an BIG-M, man ist nie zu alt, um noch dazuzulernen.
![]() Am Montag abend im Wasseramt Solothurn war in Drei Geschäften keine Pastmilch mehr erhältlich.Das Personal gab an ,der Lieferant habe probleme mit der Neuen Verpackung.
Jetz muss unbedingt eine griffige Mengensteuerung in der Schweiz her! Wichtig ist das auch die "Mehrmengen-Geilen PO /PMO" wie PO Ostschweiz PO Cremo und BEMO usw miteinbezogen werden.
Die Mehrmengen sind teilweisse ein "Bschiss" oder wieso steigen die Butterlager diesen Frühjahr so stark an. Will die Milchindustrie etwa Schweizerbutter exportieren will? Die haben interesse an einem Überangbot, dann das gibt in Zukunft billige Rohstoffpreise.
Das wird eine riesige Herausforderung. Am 1.05.2009 ist der Markt frei. Der billigste Anbieter kann liefern.
Ich habe gehört, dass es jetzt schon Milchhändler geben soll, die Milch bei Bauern abholen, die kein Kontingent besitzen.
Hoffe nur dass dieses Gerücht nicht den Tatsachen entspricht.
Sonst "Guet Nacht am sächsi"
Das ist tatsächlich so. Es gibt "Berufskollegen" die verkauften die Kontingente und melken momentan
Mehrmengen. Das sind Unternehmer und zeigen uns allen Dummen wie man zu Geld kommt.
Wünche dir eine gute Verdauung.
Gruss Marie-Louise
Merci für eure Echos. Es ist mir auch bekannt das es einzelne Auswüchse gibt. Aber es ist noch nicht zu spät!
der Streik hat gerade gezeigt das mit Solidarität unter den Milchproduzenten für alle etwas herausschaut. Bei diesem Streik sogar auch für die, die nicht gestreikt haben. Aber in Zukunft müssen auch die Trittbrettfahrer eingebunden werden. Deshalb ist es wichtig das dieses Anliegen von griffiger Mengensteuerung von B-M und dem SMP gemeinsam gefordert wird. Das BLW hat willentlich die Mehrmengen so larsch gehalten, damit der Wettbewerb unter den Milchproduzenten umso stärker wird. Aber sind wir wirklich so blöd, während der Chef Beamte "Milch" genüsslich seine Mega Rente zieht, sollen die Bauern für 10.-/ Stunde arbeiten?Unterstütze ich voll und ganz und zwar nicht erst seit heute oder gestern. Ich vertrete diese Ansicht schon seit 3 Jahren. Nur war es damals nicht einfach, dies den Bauern mitzuteilen.Wie sich das ganze bei den Bauern entwickelt hat, ist ja bekannt. Sie haben den Verarbeitern mehr Vertrauen geschenkt als den Bauernvertretern. Für mich spielt die Plattform der Emmilieferanten eine spezielle Mehrmengenpolitik. Natürlich zur Freude von Emmi.
Gratulation an alle die mitgemacht und durchgehalten haben!
Aber jetzt ist keine Zeit um sich auf den Loorbeeren auszuruhen! Jetzt muss man sich unverzüglich auf die bildung eines Milchpools konzentrieren! Und dieser Pool muss ausschliesslich von uns Produzenten kontrolliert werden, um uns Produzenten auch zu schützen!
Wenn der Milchpool nicht zu stande kommt innerhalb eines halben Jahres, wird die Wahrscheinlichkeit ziemlich gross sein, dass wir in einem Jahr wieder genau am selben Punkt stehen werden. Und der harte Streik wäre vergeben gewesen.
Die Ereignisse der letzten Woche sollten die Notwendigkeit einer gesamt schweizerischen, wenn nicht gar einer europäischen, Mengensteuerung nur zu gut aufgezeigt.
Aus diesem Grund wird ein Milchpool die einzige längerfristige und nachhaltige Lösung sein!
Genau. Um im Herbst 08 die Verhandlungen erfolgreich zu starten müssen wir eine Marktmacht sein. Dazu müssen die Milchproduzenten möglichst aus einer Hand anbieten. Da hat es keinen Platz mehr für den herrschenden Organisatiönligeist. Und jeder Milchproduzent muss sich genau überlegen, ob seine Organisation die Interessen seiner Produzenten vertritt. Sollten die Mengensteuerung und die Bündelung der Milch nicht zuoberst auf der Prioritätenliste stehen, muss der eigenverantwortliche Produzent handeln. Solidarisieren wir uns in Organisationen, welche die Milchproduzenten vertreten.
![]() Danke Jungbauer nur weil Du eine gute Idde hast brauchst Du Dich nicht vor Deinem Namen zu verstecken. Mache druck bei diesen Bauern, die in Organisationen sind, die diesen Milchpool nicht wollen.
Danke Jungbauer nur weil Du eine gute Idde hast brauchst Du Dich nicht vor Deinem Namen zu verstecken. Mache druck bei diesen Bauern, die in Organisationen sind, die diesen Milchpool nicht wollen.
Danke für die Unterstüng Hanspeter Egli!
Aber dies könnte schwierig werden, da diese Kostgänger nur des Entgeldes wegen ihr Ämtli ausüben und nicht um die Interessen der Produzenten zu vertretten.
Dort liegt der Hund begraben! Nur Druck auszuüben wird nicht ausreichen, warscheinlich würde eine Personelle umstrukturierung eine Lösung bringen!
Die Tessiner Milchbauern haben Heute in eine ausserordentliche Versammlung beschlossen den Solidaritäts Fonds der Streikende einen Beitrag von 3ct pro Liter gerechnet auf ihre Milch Lieferungen des ganzes Monat Mai zu spenden
www.agrifutura.splinder.com
![]() Aufruf an alle Milchgenossenschaften und Milchlieferanten die gewillt sind dieVerbandsbeiträge bei SMP und BAUERNVERBAND, CH und Kt. zukündigen, meldet euch bitte bei Ernst Uhlmann 4624 Härkingen marest@pop.agri.ch
Jetzt muss sofort dieses Thema in die Finger genommen werden, das verhalten aller Verbandsspitzen ist VERRAT an allen Mitgliedern die Millionen von Franken jedes Jahr einbezahlen und unermüdlich die letzten Tag gekämpft haben. R.Bingeli
Ich wäre da mal nicht so vorlaut. Der SMP hat vor Jahren gefordert, maximal 2-3 PO's zu gründen, und was haben die Bauern gemacht? Der SMP fortert seit Monaten einen nationalen Milchpool. Schon vergessen?
Werter Ernst Uhlmann.
Danke, dass sie mitgestreikt haben und wie sie sich weiter ins "Zeug" legen.
Allerdings wäre es zur Klärung der Mehrmengenpolitik von allgemeinem Interesse wie sich Ihr Lieferrecht für das Milchjahr 08/09 zusammensetzt.
Sie haben doch bereits vor Jahren in der Landwirtschaftlichen Presse verkündet, dass sie ihr Kontingent verkaufen werden und dann im "freien Martkt", dank ihrer Grösse und und guten Lage bestehen werdet.
Danke für die Aufklärung
mit freundlichen Grüssen
Hans Schär Mülchi
(melke täglich 1000 Kg ohne ein eiziges Kilo Mehrmenge)
.....
Bravo Herr Schärli, sehr schön formuliert!
Und flattert die Europafahne immer noch auf
dem Hof von Herrn Uhlmann?
Oder wurde diese temporär durch die Milchstreikfahne ersetzt?
....
Holdrio
Wir sollten lernen vor der eigenen Türe zu wischen,Holdrio!
Das ist doch Stammtischgeschwätz.
Wie schon so oft werden wieder die Landwirte als Sündenböcke für die Preiserhöhung bei Migro und Coop verantwortlich gemacht. Jetzt ist es an unseren Bauervertreter das die Medien und somit die Konsumenten auf die abzockerei der Grossverteiler aufmerksam gemacht wird.
Mit Einsatz zum Ziel. Es zeichnet sich aus, wer mitkämpft erreicht mehr, als dass Verbandsspitzen, jahrelange teils zu versessen auf Ihren Mandaten verharren. Mit Einbezug williger Frauen kommen wir gemeinsam weiter. Der Kampf den man nicht führt, ist eine verlorene Schlacht.
Nach der Kundgebungveröffentlichung in Sulgen / TG schrieb ich der TZ einen Leserbrief der TZ, der wurde am 30. Mai 08 veröffentlicht. Die Medien übernehmen sachliche Formulierungen gerne.
Anmerkung: Bitte wählen Sie bewusster Personen, denn mit dem Boykottpreis erreichten lassen wir es nicht zu, dass Verbandsspitzen sich mit BIG-M Arbeit schmücken.
Ich war schon an organisierten Versanstaltung, durch Bauernverban, da durfte ich nichts in das Mikrofon sagen. Unverständlich für mich, dass gewisse Leute an anderen Veranstaltungen immer noch zuviel das Maul aufmachen.
Die Schmerzgrenze ist erreicht. Nehmt die Verantwortung wahr und schaut zu Euch selbst.
Welthungersnot:
Die Europäaer mit reicher Industrialisierung nehmen die Produktion und Existenzen den ärmeren Ländern weg. Dies führt zur Hungersnot vor Ort.
Bei uns eine Frage der Zeiz, mit diesem Wachstum und Spekulationen zu Landverkauf. Deshalb bleibt Bauern mit Stolz.
Ich hatte kein schlechtes Gewissen, die Milch der Jauche beizufügen. Der Rohstoff, der auf diese Art und Weise der Natur zugeführt wird schliesst dadurch den Kreislauf. Die Wohlstandserscheinungen haben es immer noich nicht begriffen, wie verwöhnt gewisse Leute sind.
Mit weiterem Einsatzgruss
Bodenseelandbotschafterin und Produzentin
Gabi Coray
Bergerstrassse 10
CH-8576 Mauren / TG
Ich findes flott das die zwei Drittel der schweizerischen Milchproduzenten die nicht gestreikt haben nun solidarisch auf ihre 6 Rappen verzichten.
So würden wir Milchbauern die gestreikt haben 18 Rappen mehr per 1. Juli erhalten. Aber sin ja solidarisch (haben wir bewiesen) und sind auch mit 12 Rappen zufrieden.
Es ist einfach schade, dass das ganze nicht gesamtschweizerisch koordiniert abgelaufen ist.
Vor allem die Käsereibetriebe waren überhaupt nicht eingebunden. Ob diese schlussendlich auch 6 Rappen mehr für Ihre Milch lösen steht noch in den Sternen.
Eine Anfrage bei der Lobag, sowie bei der Sortenorganisation Gruyere blieb bis jetzt unbeantwortet.
Die Marktwirtschaft und besonders die Schweizer Bauernpolitik sind sehr vielschichtige und vernetzte Gebilde. Egal welches Produkt oder welche Dienstleistung wir anbieten, wir können in der freien Marktwirtschaft niemanden zwingen dieses Produkt zu kaufen. Darum bin ich froh, haben wir in unserem Bauernverband und in der Miba, Leute die eine sehr radikale Massnahme wie ein Milchlieferstreik nur als letztes Mittel befürworten. Ich bin überzeugt unsere Kunden die Konsumenten sind bereit einen höheren Preis für Schweizer Milchprodukte zu bezahlen. Aber WIE eine solche Preiserhöhung zustande kommt ist nicht ganz unwichtig. Das gute Verhältnis mit den Konsumenten und Steuernzahlern sollten wir nicht kurzsichtig gefährten. Drohen, erpressen, nicht anerkennen einer anderen Meinung, das überlassen wir besser gewissen Kreisen in der Politik.
Was heisst als leztes mittel?
Der ganze Frühling wurde "verhandelt", jedoch liessen die verarbeiter alle Forderungen einfach abblitzen!!!
Was gibts denn noch für Mittel?
Weiter reden?? da lachen ja die Hühner!
Der Streik war das einzig richtige!
Alle die immer noch der meinung sind der Streik war falsch, die sollten auf die 6Rp. verzichten....
![]() Ich teile dies Meinung von Matthias Steffen. Den Markt und den Konsumenten dürfen wir nicht ausklammern. Es darf auch nicht sein, dass andere Meinungen durch Erpressung und Einschüchterung oder sogar übler Drohungen unterdrückt werden. Fritz Widmer Heimisiwil
Ich kann nicht verstehen wie unsere Bauernvertreter sich nicht einer Europaweiten Solidaritäts Welle anpassen können... Was nützt uns ein Präsident der gegen die meinung der Schweizer, ja gar Europäischen Milchbauern referiert!!
Ich und noch viele meiner Berufskollegen sind der meinung dass wir mit solchen Frontmännern nichts gewinnen!!
Sie Herr Gschwind, nur nie wass anbrennen lassen, nie was Riskieren, immer nach dem Motto "mir wei luege...".
Das kann so nicht weiter gehen.
Und jetzt das Beste mit Ihrer Idee die 6Rp. an die BIG M zu überweisen, ist das nicht etwa ein verzweifelter Versuch doch noch etwas ansehen zu behalten bei den Bauern??
Ihre Solidarität kommt etwas spät...
Ich hoffe Sie nehmen diese Empfehlung ernst!!
Ob sie mit Ihrer Meinung eine Mehrheit in Basel vertreten, wird sich ja an der nächsten Delegiertenversammlung erweisen. Ich nehme an, dass die Bauernvertreter auch demokratisch gewählt werden. Ich hoffe, dass Ihre Aktivität nach diesen Tagen nicht verstummt, denn Arbeit wird auch Morgen und Übermorgen noch da sein. Ich wünsche Ihnen bei der Standespolitik in Zukunft viel Glück und nehme an das Sie es schaffen es immer allen recht zu machen.
herzliche gratulation und dank an die leute von big - m. hut ab, sollche leute braucht das land. diese last die auf den schultern der leute drückte war enorm, auch erdrückend und ein angriffspunkt der leute denen man gegeübersteht.
man liest überall von feiern, über den sieg usw.
ich weiss es nicht ob das die richtigen worte sind. ich feiere nicht, es ist ein klarer einschnitt und ein sieg der leute die angegriffen wurden. pressebericht--6fp. an bauern-8%an migros-preiserhöhung! ich schnall die sache nicht mehr. hier muss ein einschneidender pressebericht eingeschaltet werden. aktionen wie im gäupark-montreux-autobahnraststätten-knappheit an allen vertriebsstellen. es war nah dran, dass das system auf allen vieren zu den bauernvertreter kamen.
doch objektiv, war es auch dieses mal ein gewinn für emmi, cremo usw.
Für sie war es der einzige und schnellste möglickeit die bauern vertraglich für -7- monate ruhig zu stellen.
die westschweiz macht nach meinen informationen hart weiter-während die ostschweiz zu feier sms auf die verteiler stellt
zu guter letzt, danke an big-m
und
danke an den schweizerbauer-bauer
![]() Obwohl ich meine Meinung zu diesem Milchlieferstreik nicht geändert habe, werde ich aus Solitarität zu den Streikenden meine 6Rp vom Juli etwas aufgerundet der BIGM überweisen. BIGM kann dieses Geld nach Belieben verwenden, um ihre Kosten zu decken oder auch um Härtefälle, welche bei diesem Streik entstanden sind zu lindern.
Ich empfehle meinen Berufskollegen in beiden Basel, welche nicht mitgemacht haben, das im ähnlichen Rahmen auch zu tun.
hallo wo kann man Milch gratis holen?danke
Sieg über Milchindustrie
Nach dem historischen Sieg über die nur scheinbar übermächtige Milchindustrie, muss Gebührend gefeiert werden. Dazu laden die Ostschweizer Milchstreikinitianten bei Martin Kalberer Melser Rheinau 8887 Mels ( der Weg ist von der Hauptstrasse Sargans Richtung Bad Ragaz signalisiert.) zum Milchstreikfest am 3.6.08 20.00Uhr alle Konsumenten und alle welche mit der Schweizer Landwirtschaft eng verbunden sind recht herzlich ein.
Die Gruppierung Big-M ,welche durch zwei Referenten vertreten sein wird , hat zusammen mit der grossen medialen Unterstützung vom Schweizer Bauer und allen solidarisch aufgetretenen Milchproduzenten mehr erreicht, als alle Bauernverbände in den letzten 20 Jahren zusammen. Der Weg für eine Strukturbereinigung ist nun geebnet. Alle Bäuerlichen Verbände welche sich nicht hinter den Milchstreik stellten, haben ihre Solidarität zur Schweizer Landwirtschaft auf ihre Weise kund getan.
Zum Dank für die geleistete Grossarbeit aller Beteiligten, muss dieser Sieg gefeiert werden. Auf zahlreiches Erscheinen freut sich Big-M und die Veranstallter.
Hallo Gaudenz,
das darf doch nicht wahr sein dieser Titel!!
Wer hat den Streik gewonnen??
Wieviele Millionenliter sind jetzt Europaweit weg vom Markt und dann beendet die kleine Schweiz mit einem völlig ungenügenden Resultat vorzeitig diesen einmaligen Streik!!
Warum hätten wir nicht heute abend in Obfelden entscheiden können, ob dieses Resultat für uns stimmt oder nicht! Aber wir haben den Schwanz wieder eingezogen pasta und vor der Industrie kapituliert>siehe da die Migros nutzt es zudem noch aus>Ist das faire Partnerschaft auf gleicher Höhe! Im Moment schäme ich mich Schweizer Milchproduzent zu sein, wenn ich die weiterhin grosse Solidarität unserer Nachbarländer sehe. Hoffen halten wenigstens sie durch.
Auch ich schäme mich für die Schweiz. Dieses abrupte Ende des Streiks hätte nicht sein dürfen. Das ist gar nicht hilfreich für unsere Nachbarländer und schon gar nicht für uns. Wenn ich soviel Pfupf im Arsch hätte wie die Herren vom SMP wäre mein Betrieb schon längst am Ende. Wir brauchen den SMP so nicht. Ich schlage vor, alle Aufgaben des SMP der BIG-M zu übergeben. Wenn es den SMP gar nicht gegeben hätte wären wir heute weiter. Und damit das nochmal gesagt ist: alle die sich vom Streik gedrückt haben sollen doch bitte einen anständigen Betrag in die BIG-M Kasse einzahlen. Ihr habt den streikenden sehr viel zu verdanken und die haben auf ihre Weise auch bezahlt und sind erst noch Risiken eingegangen.
BIG M : freude herscht, einen dank an 3 Bauern die viel last auf ihren schultern hatten. viele last! sie waren die, die für alle gekämpft hatten und alles tragen mussten, was ihnen unterstellt wurde. herzlichen dank
____________________________________
zu etwas anderem, meine persönliche meinung ist es, blick und die anderen grossen zeitungen mit einer klaren pressemeldung zu orientieren, dass prozente und rappen nicht das gleiche ist. ich bin dafür, dass klar dokumentiert wird wie es aussieht, und dies noch heute oder spätestens morgen. (euro 08 )
_____________________________________
Bravo Migros, dies ist die extremste Werbetrommel die ich gehört habe. Die 8% werden von einem Konsumenten so aufgenommen, dass sie erstens bei migros einkaufen gehen, unbewussterwerbeefekt in den nachrichten + gewinnsteigerung um einige Rappen.
hut ab vor allen die mitgemacht haben
![]() Ich war heute Morgen auch sehr überrascht und im ersten Moment entäuscht.
Aber ich denke dieser Streik hat uns Landwirten wieder Kraft gegeben die Solidarität unter einander die dazugehörigkeit und die bereitschaft einen Streik so durchzuziehen war etwas eizigartiges und für alle Branchen in der Landwirtschaft gut.
Auch wir Bauern haben in der Verganenheit viele Fehler gemacht und uns ins eigene Fleisch geschnitten aber das natürlich getrieben durch die Grossverteiler und Verarbeiter und unser zugrosses vertrauen in unsere Organisationen aber man fordert immer mehr von uns und die Zeit fehlt vielen Bauern sich noch intensiev mit Verbandsangelegenheiten zu befassen, man verlässt sich da voll und ganz auf die Verbandsspitzen ( zt. Herrebuure).
Bin überzeugt das wir wieder respekt erlangt haben und etwas grossartiges bewegt haben für die zukunft.
Ich denke, es ist nicht sehr konstruktiv, über die Verhandlungen von letzt Nacht zu wettern, wenn man die Gründe dafür nicht genau kennt. Diese werden wir ja hoffentlich von der bevorstehenden Pressekonferenz erfahren. Das Problem wird auch nicht behoben, in dem man die ganze Schuld auf die SMP schiebt. Sicher haben sich diese Leute voll und ganz für uns eingesetzt, wie es auch ihre Arbeit ist. Jedoch gibt es noch sehr viele andere Aspekte, denn der ganze Markt ist so extrem verstrickt und komplex, dass sich nicht einfach so verhandeln lässt. Tagtäglich erfahren wir, wie skrupellos, verantwortungslos, festgefahren und kurzfristig die Wirtschaft handelt, wenn es darum geht, möglichst hohe Gewinne und grosse Marktanteile und Entwicklung ausweisen zu können.
Abscheulich finde ich die Haltung der Migros, die nun die Milchprodukte um 8% teurer verkaufen wird. Diese Teuerung entspricht mehr als der Erhöhung des Milchpreises und es ist ja bekannt, dass der Rohstoff am Preis des fertigen Produktes nur einen minimalen Anteil beträgt und immer weniger, je stärker ein Produkt verarbeitet wurde. Wie erklären wir dies nun den Konsumenten? In den Medien haben sie erfahren, dass die Bauern streiken, nun werden die Grossverteiler dies als Argument für eine Preiserhöhung ihrer Produkte nutzen! Unser Ziel ist doch nicht, die Konsumenten zu bestrafen, sondern die Magen der Verwerter/Verteiler nicht auszudehnen (ausser man hat entsprechende Aktien, da lässt sich das wohl schlecht vereinbaren...!). Ich würde mir wünschen, dass sowohl SMP wie auch Big-M entsprechende Medienmitteilungen erstellen werden und eventuell auch mit dem Konsumentenschutz zusammenarbeiten. Natürlich sind auch wir alle aufgefordert, den Konsumenten die wahre und objektive Geschichte zu erzählen. Denn: ein höherer Milchpreis nützt uns nur, wenn auch wirklich Milchprodukte konsumiert werden und wir die Akzeptanz der Bevölkerung wahren können. Danke allen, die einen Beitrag an eine langfristige und ökonomische Landwirtschaft ich der Schweiz leisten.
heute morgen bekam ich die nachricht über den milchlieferstop rückzug über das radio mit. im ersten moment war ich etwas enttäuscht über das verhandlungsergebnis. aber beim näheren betrachten der letzten par tage, muss ich sagen das jetzt der richtige weg eingeschlagen wurde. der ganze BIG-M vorstand unter der führung der drei co präsidenten haben eine riesige arbeit auf sich genommen und eine noch nie dagewesene solidaritäswelle unter uns landwirten ausgelöst. unsere unzähligen verbände konnte BIG-M auf der seite stehen lassen und in eigener regie einen solchen druck gegenüber unseren milchverarbeitern erzeugen. wir michbauern können und müssen gestärkt aus diesem milchliferboykott steigen. heute ist der milchlieferstop beendet aber weitere verhandlungen gehen ab heute los. ich wünsche dazu BIG-M viel kraft und ausdauer. solche köpfe wie an de BIG- M spitze, wären auch für andere landwirtschaftliche organisationen zu wünschen. herzlichen dank dem BIG-M vorstand für die geleistete arbeit.
Ich war erst richtig wütend darüber, als jetzt, gerade heute wo wir doch noch viele Milchproduzenten ins Boot geholt hätten dieser Abbruch kam. Gestern Abend war die Stimmung noch spürbar nichts geht unter 10 Rp. Ich für meinen teil bin stolz auf all diese Solidarität die plötzlich unter der Basis herrschte und ich sehe das meine Nachbarn mit ziehen. Etwas ein fahles Gefühl habe ich, sind wir bei den Konsumenten noch Glaubwürdig ? Ich für meinen teil hoffe das sich der SMP jetzt wirklich auch für unsere Belange einsetzt wie es sich für einen Vertreter der Basis gehört.
Liebe Frau Elliker
gerne wüsste ich, wie lange Sie schon die Milch nicht abgeliefert haben...
Die Milchbauern hier im Knonaueramt gehörten zu den Streikern der 1. Stunde!
Seit Dienstag,27.5.08 verwerteten wir tagsüber die Milch innerbetrieblich, eine Hand ständig am Handy um Berufskollegen in anderen Regionen zu überzeugen auf den Zug aufzuspringen und abends trafen wir uns im Streikzentrum Obfelden.
Eine Woche Streik macht müde, die Nerven lagen blank.
Ich denke, ich spreche im Namen vieler Bäuerinnen und Bauern in unserer Region: wir sind stolz darauf, was wir gemeinsam mit allen am Streik Beteiligten erreicht haben. Dem Vorstand von BIG-M danke ich ganz, ganz herzlich, besonders dem Co-Präsidium das unter grossem Druck stand und den Entscheid treffen musste.
Liebe Frau Junker
Da dieser Streik wie ein Schneeballsiestem aufgebaut wurde, haben wir nicht so lange wie ihr die Milch auf dem Hof behalten.Gestern haben mein Mann und ich nochmals so viele Bauern wie möglich mobiliesiert zum mitmachen
darum vielleicht auch meine Entäuschung. Ich bin und ich spreche sicher auch für alle beteiligten aus unserer Gegend dankbar für diesen riesigen Aufwand den alle Milchproduzenten in Kaufgenommen haben . Ich persönlich glaube das alle unter einem extremen Druck standen auch die Verhandler.
Ich finde, dass alle die nun profitieren und nicht mitgemacht haben, müssten mindestens einen halben Monat diese 6 Rp Aufpreis in eine Solidaritätskasse überweisen! Von was lebt Big-M sonst? Und Veranstalltungen kosten ja auch. Vielen Dank an alle die dies angerissen haben.
Liebe kollegen und kolleginnen
Was ich heute morgen in der früh aus dem Radio gehört hatte erstaunte mich. Jetzt ist der SMP doch mit 6 Rp zufriden wobei ganz klar von der Big -M 10 Rp gefordert worden sind. Was war los! Aus sehr sehr zuverlässiger aber unglaubwürdiger Quelle des Herrn Gfellers musste ich erfahren das gewisse Bauern am verzweifeln sind und die 10.5 Stündige Verhandlung sehr streng war. Aber überlegt doch auch bitte einen tag länger oder auch 2 tage und dann wäre mehr erreicht worden. Die Grossverteiler Migro und Coop profitierendoch noch von diesem Preisaufschlag wo sie machen. Sie können die Marge erhöhen ohne das es ein Schwein merkt ( fast kein schwein).
Ich glaube ob jetzt noch 1 oder 2 tage länger die milch nicht abgegeben worden wären das hätte den Bratten nicht mehr grösser gemacht.
Aber wie wollen wir das erreichen wen unter den Landwirten sogar nicht an einem strick gezogen wird. Mir Persöndliuch tut dies sehr weh. Ich bin ein junger Landwirt ( 26 ) dieses Jahr den elterlichen betrieb frisch übernommen, Ich will eine Zukunft auf dem Betrieb. Wie soll das gehen bei den Preisen. Ich musste aus den vielen Telefonaten die ich gemacht habe immer wieder erfahren wie sehr gewisse landwirte ( 60 %) die noch abgeliefert haben nicht nur ein bisschen überlegen und sich mehr einsetzten. Ich will eine Zukunft in der landwirtschaft.
Heute Morgen sind dan es genau diese Landwirte (60%) die doppelt gewonnen haben. Sie haben keinen Liter MIlch weggeschüttet und jetzt noch die 6 Rp mehr milchpreis. IST DAS FAIR ?? sollte man diesen Landwirten nicht trotz des Preisanstieges weiterhin den jetzigen Milchpreis auszahlen und dafür den Landwirten die seit längerer Zeit am streiken waren dafür 18 Rp. mehr DAS WÄRE DOCH FAIR. wenn das so gemacht würde wären es dan genau diese Landwirten die am lautesten bellen würden.
Viele schwarze schaffe gibt es auch unter Politiker die uns eigentlich vertreten würden oder leute unseren Organisatione wie ZMP oder SMP. Bei mir ist das Wort UNSER und VERTRETEN gestorben. Und das Bundesamt für Landwirtschaft ist auch nicht mer das das es einmal war ist es doch jetzt das Bundesamt GEGEN Landwirtschaft.
So Liebe Kollegen und Kolleginen Ich hoffe es hat in gewissen weisen diesen die trotz Aufforderung Milchabgeliefert haben ein wenig schlechtes gewissen gegeben und wen nicht soll es Ihnen gut gehen.
Die nächsten verhandlungen werden kommen und jetzt beginnt für uns erst recht den schritt in Zukunft. jetzt müssen wir uns organisiren, Organisationen unter die lupe nehmen und gewisse sachen neu regeln.
Vielen Dank an alle Konsumenten und ausenstehende der Landwirtschaft die unseren streik unterstützt haben und unseres Anliegen verstanden haben.
Streikende grüsse
Lieber Mathias Wolfisberg
Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Sehe es 100% genau so. Wenn das jetzt nur gut kommt. Habe ein ziehmlich flaues Gefühl im Magen.
Gruss Urs Buholzer LU
Jetzt dürfen wir nicht jammern, sondern müssen die über 60%, welche nicht gestreikt haben, vom Milchpooling überzeugen. Das ist jetzt wichtiger als alles andere!
Natürlich sind die Forderungen nicht zu 100% erfüllt. Ich bin aber der Überzeugung, dass mit dem Streik ganz klar aufgezeigt wurde, zu was die Milchproduzenten im Stande sind. Daher bin ich zuversichtlich, dass für weitere Verhandlungen die Verarbeiter mit etwas mehr Respekt den Produzenten gegenübertreten werden. Sollten Milchpreisverhandlungen auch in Zukunft so harzig verlaufen, ist ein erneuter Streik wahrscheinlich sehr viel schneller und flächendeckender am Laufen als dies den Verarbeitern recht sein dürfte.....! Und wenn dann die Frischmilch innert zwei bis drei Tagen schon knapp wird, braucht es nicht mehr eine Woche Verhandlungszeit! Also positiv denken und einen erneuten Streik als Druckmittel in der Hand behalten!
sali Urs
Deinen Medienbericht in der Luzerner Zeitung war sehr gut und ich bin deiner Meinung.
zu dir schwägi
Ich glaube nicht das die Verarbeiter und auch Migro und Coop uns Milchproduzenten mehr Respekt gewähren.
Sei doch realist was diese nacht gelaufen ist in Bern wenn du denkst Coop und Migro arbeiten nicht zusammen und sprechen gewisse sachen miteinander ab dan liegst du Falsch. Wie soll das gehen wen Leute uns in Bern vertretten die nicht Streiken????
Gefordert waren 10 Rp herausgeschaut hat 6 Rp. ich bin gar nicht überrascht da sieht mann genau wer was in der Hand hat und wer immer wieder der kürzere zieht.
Das argument das gewisse landwirten die seit anfang am streiken sind langsam nervös wurden begreife ich, aber man muss doch schauen : wenn heute und das wäre bestimmt so hätten viel mehr beim streik mitgemacht als noch gestern und vorgestern. In diesen falle hätten noch solche aufhören können die seit anfang dabei waren ohne dies an die grosse glocke zu hängen. Der Nutzen wäre viel grösser gewesen und Migro und coop wäre extrem nervöss und zabbelig worden.
Solche sprüche wie: ab heute hätte ich auch mitgemacht kann ich nicht mehr hören!!!
Salü Mathias
Ich sehe das so:
Wir wurden von guten Hauptmännern in den Krieg geschickt.
Wir schlugen erste Schneisen in die Reihen des Gegners, und forderten unsere Kamerraden auf noch mehr Schneisen zu Schlagen.
Als wir die Siegesfahne auf des Gegners Feld hiessen wollten, wurden wir von den EIGENEN KORUPTEN UND FEIGEN GENERAELEN DES SMP
am 3.6.08 hinterhältig in den Rücken geschossen.
Ein Gruss aus deiner Gemeinde
Respektvolle Streikbauern
Die Unglaublichste und interessanteste Woche seit ich Bauer bin, habe ich wortlos staunend und mit sehr viel Beufsstolz miterlebt. Ich bin ein Jungbauer (26j) und habe dieses Jahr den elterlichen Hof übernommen. Am Milchstreik selbst habe ich nicht mitgemacht, wie auch viele andere. Darum will ich Stellung nehmen zu den vielen Bauern die mit sicherlich keinem guten Gewissen jetzt doppelt profitieren! Der Streik kam sehr plötzlich, schnell und es gab zu wenig Zeit um ihn zu komunizieren und Organisieren. Die wenigsten waren vorbereitet, und es wurde durch ein Schneeballsystem aufgebaut. Das zweite war, die SMP hatte nie richtig Stellung genommen und die Konsequenzen die die Milchabnehmer allfällig daraus ziehen würden, waren auch unklar. Aus diesem Grund warteten die meisten Milchbauern auf das OK der SMP und die Stellung der Abnehmer ab. Diese waren dann am Sonntag auch klar. Am Sonntagabend waren die Preisverhandlungen, und jetzt war die richtig grosse Anzahl nichtstreikenden bereit, bei einer nichteinigung des Milchpreises, auch zu Streiken. Im vergleich zu den Allerersten, vernahm ich, das sie nicht nur ein paar Tage, sondern 1 Woche und mehr ihre Milch nicht abgeben werden. Selbst dann, wenn die ersten den Streik abbrechen würden. Mit sehr viel Respekt und Hochachtung zu all den vielen Vorreitern des Milchstreiks versichere ich euch, dass bei dem nächsten Milchstreik die Akzeptanz und die Solidarität Landesweit sehr viel stärker sein wird!
Liebe Milchproduzenten die Migros will schon wieder bis 10RP mehr vom Konsumenten für die Milch verlangen, und uns Bauern die die Milch abliefern erhalten nur 6Rp mehr.
Hat sich da der SMP von den Grossverteilern nicht hineinlegen lassen?
Jetzt wird sich zeigen, wie solidarisch die Milchproduzenten wirklich sind. Nun muss die Milch gepoolt werden, damit nicht mehr produziert wird, als der Markt schlucken kann. Denn es gilt das Gesetz nach Angebot und Nachfrage. Die Verarbeiter müssen sich überbieten, nicht die Bauern unterbieten! Wenn wir in einem Jahr wieder gleich weit sind wie vor einer Woche, nützt auch kein Streik mehr.
Verschiedene Beiträge haben den Abbruch bedauert oder man will weiter streiken. Jetzt ist Vernunft gefragt. Was wäre passiert wenn, BIG-M nicht eingelenkt hätte? Einige Hardliner hätten weiter gemacht viel aber hätten gesagt lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach und hätten abgebrochen. Ich bin überzeugt BIG-M hat dies realisiert und sehr clever entschieden. Welche Organisation konnte in den letzten Jahren in so kurzer Zeit soviele Leute überzeugen? Wenn wir uns jetzt spalten ist der Zug für die nächsten 10 Jahre gefahren. Ich selber wäre auch bereit gewesen noch weiter zu kämpfen aber es ist sehr wichtig, dass BIG-M den Startknopf gerückt hat und jetzt auch den Stopknopf wieder drückt. Aber alle die noch weiter gekämpft hätten sollen dies jetzt BIG-M mitteilen. Das sind wichtige Informationen für das Nächstemal. BIG-M bravo!
Herzlichen Dank an alle mutigen Berufskollegen, vorab BigM! Als Verhandlungsleiter in früheren Milchgeschäften weiss ich zu gut, dass es immer den Moment gibt, wo man abdrücken muss. Das sagt die innere Stimme. Das ist übrigens beim Jassen auch so.
Es wurde viel erreicht. Die Schweiz weiss wieder, dass sie tüchtige Milchproduzenten hat, Verarbeiter und Handel werden den Schuss vor den Bug noch zu verdauen haben, und wir selber müssen unsere Hausaufgaben zu Ende führen. Damit meine ich die Mengensteuerung. Das muss nicht das BLW machen, das wollen wir machen.
Und jetzt wird gefeiert!
Nun haben wir es verpasst aus einer sehr guten Ausgangslage guten Ertrag zu lösen. Vielen Dank an alle Milchbauern, welche den Streick unterstützt haben. Der Streick hat von der BIG M
schlecht organisiert begonnen und schlecht organisiert geendet. Schade, da hätten wir viel mehr erreichen müssen.
mach es du das nächste mal besser.......
Was für einen Milchpreis hätten wir jetzt ohne BIG M? Es ist immer sehr einfach zu Urteilen und fordern,du warst ja nicht dabei!!! Die von BIG M sind nicht so auf solche Verhandlungen geschult wie ihre Verhandlungspartner! Sicher,wir sind auch ein wenig enttäust,aber was BIG M geschafft hat,ist tozdem sensationell!!!
Hut ab!!! Darum jetzt nicht noch Motzen und auf BIG M rumhacken sondern DANKE sagen!!!
Also ich finde es das allerletzte,das man jetzt BIG-M fertig machen will,ich finde es braucht solche Leute wie Hr. Haab,die haben eine riesen Arbeit geleistet,vielen vielen DANK
Wir gehen heute nach Obfelden und werden es gebührent feiern!!!!
Das sollten sie Hr. Erb auch machen,und wenn wir wieder mal streiken, können sie es ja übernehmen und besser machen!!!!!
Und noch zum Schluss möchte ich allen Bauern danken die mitgemacht haben,super,und die anderen die sagten es bringe nichts der falsche Zeitpunkt und so,sollen sich so richtig SCHÄMEN!!!!!!!!Moment, auch ich danke BIG-M! Es ist einfach Schade, dass es Gestern noch etliche Bauern gab, welche nicht recht wussten, was Sache ist. Wenn ich geschrieben habe, schlecht organisiert, so meine ich, dass man in jedem Gebiet Vertreter bestimmen müsste, welche die Bauern informierten, so dass möglichst viele Bauern am gleichen Tag mit dem Streik beginnen. Ich finde es einfach Schade, wenn die einen am Mittwoch beginnen und die Anderen am Montag noch nicht wissen, wie, wo, was, wann. Aber nun ist es wichtig nach vorne zu blicken und sich alle gemeinsam über den ersten Teilerfolg zu freuen!
Unsere Produzentenorganisationen müssten es doch fertig bringen, alle ihre Bauern innert 24 Stunden zu informieren. Tatsache ist, dass ich erst am Samstag vom Milchstreik erfahren habe. Per Zufall vernahm ich von der Veranstaltung in Rikon und bin am Montag hin gefahren und streikentschlossen wieder nach Hause gekommen! Und das ist jetzt keine faule Ausrede. In meiner Region hat noch niemand mitgemacht. Das nächste Mal müssen wir grossflächiger starten können, fals es ein nächstes Mal braucht.
Doch eines muss ich noch los werden: Es ist höchst unglaubwürdig, wenn einerseits für einen höheren Preis gestreikt wird, und anderseits Mehrmengenverträge zu tieferen Preisen übernommen werden. Darum eine dringende Bitte an alle, HÄNDE WEG VON MEHRMENGEN UNTER DEM RICHTPREIS. Denn mit diesen macht ihr alles kaputt!!
Was habe ich gestern unten geschrieben zwar ist's jetzt 6 Rp aber sie werden sich nach 5 Rp schon auf die Schultern und Brust klopfen und sich für einen „grossen „Erfolg rühmen.
Das obwohl Ueli Maurer SVP plus 10Rp oder mindestens 85Rp gefordert wurde
Für einen solchen Aufwand 6 Rp mehr ist lächerlich und verschaukelt die Bauernfamilien die mitgemacht haben. Das sind kaum die Mehrkosten!
Vom SMP war das mit der BIG-M eine abgemachte Sache das kam beim Gespräch mit dem SMP schon letzten Donnerstag klar heraus.
Pressemitteilungen auf www.nbks.ch
liebe bauernkollegen,
gerührt las ich die nachricht der big-m gerade jetzt und bin überwältigt. wir selbst sind der smp gefolgt und warteten auf den startschuss des streiks von dieser seite.
herzlichen dank an alle die soooooo viel einsatz gezeigt haben und ihre nerven bis zum letzten brach legten, es ist unglaublich, was ihr geschaft habt. nun liegt die zukunft vor uns und wir haben gesehen, dass dieser milchpreis für 6 monate gilt. wir müssen uns noch mehr bündeln, es kann ja nicht sein, dass jedes mal so viele bauern bluten müssen, bis verhandlungen passieren. ich denke die smp muss nun ihre aufgabe hier klar wahrnehmen, denn sie ist die offizielle schweizerische milchproduzentenorganisation, und wir haben gesehen, dass noch viele auf ihren ruf gewartet haben. und mein apell an alle: keine mehrmengen mehr, keinen liter, die verarbeiter sind nicht auf den kopf gefallen und es kommt ihnen bestimmt wieder was in den sinn um den milchpreis künzlich tiefer zu halten als offiziell. ich habe grossen respekt von allen, die so viel mut aufgebracht haben und durchgehalten haben. chapeau.
die smp entäuscht erneut. 10 rappen waren von ihnen gefordert doch es werden nur 6 rappen. smp hat klar gesagt unter 10 rappen wird solidarisiert mit streikenden! warum nicht?!? beim streik ist es nicht darum gegangen nur die gestiegenen kosten zu decken sondern um das einkommen nachhaltig aufzubessern! ich denke nicht das diese leute die gestern verhandelt hatten für knapp 10 franken die stunde 65 stunden die woche arbeiten würden und das 365 tage im jahr!
es werden auch immer weniger junge landwirte bereit sein für einen hungerlohn denn gewinn von milchverarbeitern, detailhändler und co zu maximieren. deshalb die klare forderung an die smp ein milchpool zu schaffen und längerfristig denn milchpreis auf einen 1 franken pro liter zu stabilisieren!
lehrling aus kanton thurgau
|