
Die Gefahr, dass sich Volkswirtschaften in der aktuellen Wirtschaftskrise abschotten, scheint unbegründet. Nach Ansicht des Generaldirektors der Welthandelsorganisation WTO, Pascal Lamy, gibt es kaum protektionistische Tendenzen.

|

Die Doha- Liberalisierungsrunde der Welthandels- organisation WTO dreht sich weiterhin im Kreis. Generaldirektor Pascal Lamy räumte nach einem Treffen des Generalrats der WTO am Montag ein, für ein weiteres Ministertreffen sei es zu früh, da noch zu viele Divergenzen bestünden.

|

Zweifel an einer raschen Erholung der Weltwirtschaft überwiegen bei den Teilnehmern des 40. Weltwirtschafts-forums, das im Moment in Davos stattfindet. Die angestrebten Lösungen aus der Krise ähneln denen des Vorjahres. 
|

China und die Europäische Union wollen die festgefahrene Welthandelsrunde voranbringen. Auf dem EU-China-Gipfel am Montag in der ostchinesischen Stadt Nanjing hätten beide Seiten vereinbart, den Verhandlungsprozess in der Doha-Runde gemeinsam zu beschleunigen.

|

Drei von fünf Delegierten aus Südkorea, die am Samstagnachmittag an dem Protestmarsch gegen die Welthandelsorganisation (WTO) in Genf teilnehmen wollten, ist die Einreise in die Schweiz verboten. Sie wurden am Freitagabend am Flughafen in Genf zurückgehalten.

|

Zwei Wochen vor einer Ministerkonferenz in Genf hat der Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Pascal Lamy, erneut für einen Abschluss der Doha-Liberalisierungsrunde noch im kommenden Jahr aufgerufen.

|

Die Doha-Runde zur Liberalisierung des Welthandels muss nach Ansicht von Botschafterin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch trotz Schwierigkeiten vorangetrieben werden. Daneben müsse die Schweiz bilaterale Freihandelsabkommen mit wichtigen Ländern abschliessen, sagt die Delegierte des Bundesrats für Handelsverträge. 
|

Bundesrätin Doris Leuthard hat am Dienstag in Tokio die Handelsstrategie der Schweiz verteidigt. Freihandelsverträge bildeten laut Leuthard ein «Bollwerk gegen Protektionismus» in der aktuellen weltweiten Wirtschaftskrise.

|

Bundesrätin Doris Leuthard nimmt an einem informellen Ministertreffen zur Doha-Runde der Welthandelsorganisation WTO teil. Das Treffen findet am 3. und 4. September in Neu Dehli statt. Eingeladen wurde Doris Leuthard von ihrem indischen Amtskollegen.

|

Der UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Olivier de Schutter, warnte in Genf die WTO-Mitgliedstaaten, sich ohne klare Analyse der Auswirkungen auf eine Milliarde Hungernde in eine neue Liberalisierung zu stürzen. 
|

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy dringen auf einen baldigen Abschluss der Doha-Gespräche zur Liberalisierung des Welthandels. 
|

Der Franzose Pascal Lamy ist am 30. April 2009 für weitere vier Jahre als WTO-Generaldirektor bestätigt worden. Der 62-Jährige wurde einstimmig wiedergewählt. Erstmals in der Geschichte der Organisation gab es keinen Gegenkandidaten. 
|

Die festgefahrene Liberalisierung des Welthandels soll wieder in Bewegung kommen: Unter der Führung von Bundesrätin Leuthard plädierte eine informelle WTO-Ministerrunde in Davos dafür, der stillstehenden Doha-Runde wieder Leben einzuhauchen. 
|

Bei der Welthandels- organisation (WTO) in Genf findet an diesem Wochenende doch keine Ministerkonferenz zur Wiederbelebung der Doha- Liberalisierungsrunde statt. 
|

Die grössten Wirtschaftsnationen und Schwellenländer der Welt wollen nach Angaben der deutschen Kanzlerin Angela Merkel die Verhandlungen über ein neues Welthandelsabkommen bis Ende 2008 erfolgreich abschliessen.

|

Der Generaldirektor der Welthandels- organisation (WTO), Pascal Lamy, schliesst ein neues Ministertreffen für einen Abschluss der sogenannten Doha-Runde zur Liberalisierung des Welthandels nicht aus. 
|
Gespräche auf Beamten-Ebene

Die Welthandels-organisation (WTO) will am kommenden Dienstag einen neuen Anlauf bei der sogenannten Doha- Runde zur weiteren Liberalisierung des Welthandels starten. 
|

Die Agrarminister der sieben wichtigsten Industrienationen und Russlands sollen sich noch dieses Jahr in Japan treffen. Das plant die japanische G8-Präsidentschaft unter Federführung von Premierminister Yasuo Fukuda. 
|
Neue Akzente bei WTO und Entwicklungshilfe

Der Berner SVP-Nationalrat Andreas Aebi fordert eine Neuausrichtung der Schweizer WTO-Verhandlungsposition. 
|
Gespräche mit USA, China und Indien

Nach dem Scheitern der Welthandelsgespräche setzt sich Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva für eine Neuauflage der WTO-Verhandlungen ein. 
|

Auch wenn die WTO-Verhandlungen gescheitert sind: Die Doha-Runde ist nicht grundsätzlich vom Tisch. Der WTO- Generaldirektor Pascal Lamy will den Bettel «trotz klarem Misserfolg» nicht hinschmeissen. 
|
Verhandlungen gescheitert

Der Schweizerische Bauernverband ist erleichtert über den Abbruch der WTO-Verhandlungen in Genf. «Besser kein Abschluss als ein schlechter Abschluss», sagte Bauernverbands-Präsident Hansjörg Walter auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. 
|

In der Schweiz ist eine Diskussion über die finanziellen Entschädigungen für Bauern entbrannt. Bauernverbände entwerfen düstere Szenarien für den Fall, dass die Handelsbarrieren für Agrargüter fallen. Das Finanzdepartement relativiert. 
|

"Unsere bäuerlichen Familienbetriebe dürfen nicht auf dem Welthandelsbazar als Tauschware feilgeboten werden", so Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch zu den laufenden WTO-Verhandlungen in Genf. 
|

Frankreich hat sich bei der EU-Kommission über den bei den Welthandelsgesprächen vorliegenden Einigungsvorschlag beschwert. Staatspräsident Nicolas Sarkozy habe daher am Wochenende Kommissionspräsident José Manuel Barroso angerufen.

|
WTO-Verhandlungen in Genf

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) hat gestern nochmals eine Aussprache mit Bundesrätin Doris Leuthard geführt und Druck aufgesetzt, damit sie sich in den laufenden WTO-Gesprächen mit voller Kraft für Verbesserungen zugunsten der Schweizer Landwirtschaft einsetzt. 
|

Die vorläufigen Ergebnisse der Gespräche der WTO- Verhandlungen stösst beim Schweizerischen Bauernverband auf Kritik. Verbandspräsident Hansjörg Walter nannte das Resultat einen «sehr schlechten Kompromiss für die Schweizer Landwirte».

|

Die Europäische Union hat bei den WTO-Verhandlungen in Genf weitere Zugeständnisse im Agrardossier ausgeschlossen. «Es gibt kein neues Angebot von der EU - und es wird auch kein neues Angebot geben», sagte die französische Ministerin Anne-Marie Idrac. 
|

Vertreter von Landwirtschafts-organisationen aus der ganzen Welt haben am Dienstag in Genf gegen eine einseitige Agrarpolitik der Welthandelsorganisation (WTO) protestiert. Sie wehren sich dagegen, «Bauernopfer für den Freihandel» zu werden. 
|

Zu Beginn der Welthandels-gespräche in Genf haben die USA ihren Willen bekundet, die Doha-Runde abzuschliessen. Die USA seien bereit, ihren Beitrag zum Gelingen zu leisten, sagte die USA- Handelbeauftragte Susan Schwab vor knapp 40 Ministern. 
|

Wegen der Nahrungsmittelkrise will die EU- Kommission Bauern in Entwicklungsländern mit einer Milliarde Euro zusätzlich unterstützen. Sie hat ihre Ankündigung von Mitte Juni am 18. Juli 2008 in Brüssel konkretisiert. 
|

Nächste Woche kommt es in Genf zum wohl entscheidenden Ministertreffen für die laufende WTO-Verhandlungsrunde. Und nun will die EU weiter nach geben: Ein Scheitern der Verhandlungen käme teuer zu stehen. Für die Landwirtschaft gilt allerdings das gleiche bei einem Zustandekommen des Abkommens. 
|

Die Welthandels-organisation (WTO) hat am 11. juli 2008 in Genf überarbeitete Textentwürfe für die Verhandlungen über eine weitere Liberalisierung des Handels mit Agrar- und Industrieprodukten vorgelegt. 
|

Die Mitglieder der südamerikanischen Wirtschafts-gemeinschaft Mercosur haben ein Ende der Agrarsubventionen und Schutzzölle in den Industrieländern gefordert. 
|

EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel hat vor dem nächsten Treffen der Welthandels-organisation (WTO) zum Wegfall von Handelsschranken mehr Entgegenkommen anderer Staaten gefordert. 
|

Frankreich hat bei den laufenden Welthandels- gesprächen für mehr Marktöffnung mit einem Veto gedroht. Staatspräsident Nicolas Sarkozy will verhindern, dass die europäische Agrarproduktion um 20 Prozent einbricht.

|

Der Schweizerische Bauernverband wirft Wirtschaftsministerin Doris Leuthard vor, die Interessen der Schweiz und der Schweizer Landwirte in der Welthandelsorganisation WTO zu wenig zu vertreten. 
|

Nicht nur in der Schweiz, auch in der EU und Japan zeigen sich die Bauernverbände besorgt über die neuesten Vorschläge in der Doha-Runde der WTO. Das Abkommen hätte tiefste Einschnitte in der Europäischen Agrarproduktion zur Folge. 
|

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) wehrt sich gegen die vom Bundesrat geplante Aufweichung des WTO-Verhandlungsmandats. 
|

Für die Gruppe der G-20-Länder unter Führung Brasiliens ist klar, dass die Landwirtschaft als "Filetstück" im Zentrum der WTO-Verhandlungen stehen müsse. Die Industrieländer seien für die grössten Verzerrungen im Agrarhandel verantwortlich, zitiert die "NZZ" die Vertreter der G-20. 
|

Die Gruppe der G-4 konnte bei ihren Gesprächen die Doha-Runde auch nicht wieder in Fahrt bringen. Vor allem bei den Agrarprodukten gibt es noch grosse Differenzen. 
|

EU-Handelskommissar Peter Mandelson hat erstmals Bereitschaft signalisiert, die Offerte der Europäischen Union für die Welthandelsgespräche nach unten zu revidieren. Dies geschieht offenbar auf Druck des französischen Präsidenten Sarkozy, der sich für die Bauern stark macht. 
|

Die Schweiz hat im Namen der Agrarimportländer (G-10) einen Kompromissvorschlag in den WTO-Verhandlungen zur Landwirtschaft zurückgewiesen. Sie forderte, der Vorschlag müsse bei Fragen des Marktzugangs «ausgewogener» gestaltet werden. 
|

Vom WTO-Treffen am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos erhofft sich Bundesrätin Doris Leuthard einen Beschluss zur formellen Wiederaufnahme der Doha-Verhandlungen. Sie will die Doha-Runde nicht wegen der Landwirtschaft scheitern lassen. 
|

WTO-Generalsekretär Pascal Lamy hält einen Abschluss der festgefahrenen Doha-Handelsrunde noch vor Ende nächsten Jahres für möglich. «Es wird bis Ende 2007 eine neue Chance geben», sagte Lamy am 6. Dezember 2006 vor Journalisten in Paris. 
|

Der Chef der Welthandels- organisation (WTO), Pascal Lamy, hat vor einem Zusammenbruch der globalen Freihandelsgespräche gewarnt. 
|

Brasilien möchte möglichst bis zum Jahresende die Verhandlungen um eine Freihandelszone mit der EU abschliessen. Im Kontrast zu dem Wunsch nach einem schnellen Abschluss stehen die Forderungen der Südamerikaner, die im Agrarsektor immer umfangreicher werden. 
|

Norwegen mache sich für ein multilaterales Handelssystem stark und sei nicht an der Schwächung der WTO interessiert, betonte der norwegische Landwirtschafts- und Ernährungsminister Terje Riis-Johansen (Zentrumspartei) im Rahmen des 50. Kongresses des Internationalen Agrarjournalistenverbandes (IFAJ) in Hamar (Süd-Norwegen). 
|

Die Europäische Union will in der festgefahrenen Welthandelsrunde zunächst kein neues Angebot vorlegen. Das sagte der österreichische Agrarminister und EU-Ratspräsident Josef Pröll am 29. Mai 2006 am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen in der Wachau. 
|

Frankreich und Brasilien haben die USA für die Stagnation bei den Gesprächen der Doha-Runde zur Liberalisierung des Welthandels verantwortlich gemacht. Europa habe alles getan, «was es konnte und sollte». 
|

Die EU hat nach Einschätzung der Welthandels-organisation (WTO) mit ihrem sechsjährigen Moratorium zwischen 1997 und 2003 für die Einfuhr gentechnisch veränderter (GV-)Lebensmittel gegen internationale Handelsregeln verstossen. 
|

Die Nichtregierungs-organisation Oxfam International bevorzugt eine Verlängerung der laufenden WTO-Handelsrunde an Stelle eines schlechten Abkommens für Entwicklungsländer. Das erklärte die Organisation am 26. April 2006 in Genf. 
|

Die laufende WTO-Handelsrunde ist nicht festgefahren, wie Pascal Lamy, Generaldirektor der Welthandels-organisation (WTO), am 24. April 2006 in Genf betonte. Es sei jedoch eine Frist verpasst worden, räumte er ein. 
|

Die wirtschaftlichen Reformen in China tragen Früchte, doch gewichtige Probleme bleiben. Zu diesem Schluss kommt die Welthandels-organisation (WTO). Sie fordert von Peking namentlich die Bekämpfung der Lohnungleichheit. 
|

Deutschland ist beim Export von Gütern unangefochten die Nummer eins in der Welt. Mit einem Volumen von 970,7 Mrd. Dollar hielt Deutschland 2005 einen Weltmarktanteil von 9,3 Prozent. Hinter Deutschland folgen die USA (904,3 Mrd. Dollar) und China (762 Mrd. Dollar). 
|

Unterhändler aus den USA, der EU und Brasilien suchen in Rio de Janeiro seit 31. März 2006 nach Möglichkeiten, ein Scheitern der laufenden Handelsrunde der Welthandelsorganisation (WTO) zu verhindern. 
|

US-Landwirtschafts-minister Mike Johanns drängt auf eine zügige Einigung bei den WTO-Verhandlungen zum Abbau von Handelsschranken und hält einen Kompromiss für möglich. «Ich bleibe optimistisch», sagte er am 14. März 2006 laut dem Nachrichtendienst dpa nach einem Treffen mit dem deutschen Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) in Berlin. 
|

Auch nach Gesprächen von sechs führenden Handelsmächten bestehen weiter Hürden für ein weltweites Handelsabkommen. Die EU, die USA, Brasilien, Indien, Australien und Japan wollen aber dennoch, dass bis Ende April ein wichtiger Teil des Abkommens steht. 
|
Vertreter der WTO-Mitgliedstaaten USA, Australien, Brasilien, Indien und Japan wollen am 11. März in London einen erneuten Anlauf nehmen, um die laufende Doha-Runde einem Abschluss näher zu bringen. EU-Handelskommissar Peter Mandelson erwartet die zehn WTO-Mitgliedstaaten, die auch schon vor der Ministerkonferenz in Hongkong etwas bewegen konnten. 
|

Am 21. Februar stellte sich WTO-Generaldirektor Pascal Lamy den Fragen von Interessierten aus aller Welt. Hauptthema war die Doha-Runde. Ihr Versprechen eine Entwicklungsrunde zu sein, ihr Verlauf und die Substanz der vorliegenden Resultate. Hier ein Auszug aus mehr als 200 Fragen und Antworten. 
|
Die Welthandelsorganisation (WTO) verlangt in ihrem Expertenbericht, die Europäische Union müsse ihre Regeln mit den internationalen Handelsverpflichtungen «in Übereinstimmung bringen». 
|

Bevor die EU bei der WTO ein weiteres Angebot für den Marktzugang vorlegt, sollen sich erst einmal die Anderen bewegen. Darüber sind sich alle EU-Mitgliedstaaten einig. In Genf ist man dagegen anderer Ansicht über die richtige Reihenfolge bei den WTO-Verhandlungen. 
|

Dutzende von Sympathisanten versammelten sich am 10. Januar vor dem WTO-Hauptsitz in Genf. Gemeinsam forderten sie die Straffreiheit für 14 asiatische Bauern und Gewerkschafter, welche in Hongkong gegen die Liberalisierung der Agrarmärkte demonstriert hatten. Auch der Star-Globalisierungsgegner José Bové war in Genf dabei. 
|
Die EFTA-Freihandelszone mit Südkorea rückt näher: Bundesrat Joseph Deiss hat am 15. Dezember 2005 in Hongkong das Freihandelsabkommen der Schweiz mit Seoul unterzeichnet. 
|

Am 13. Dezember begann die WTO-Ministerkonferenz in Hongkong und sie dauerte bis am 18. Dezember. Hier finden Sie das Tagebuch von WTO-Generaldirektor Pascal Lamy in der einzigen deutschen Übersetzung durch schweizerbauer.ch und wichtigen Ereignisse des Tages. 
|

Die WTO-Minister wollen ab dem 13. Dezember in Hongkong über die weitere Liberalisierung des Welthandels beraten. Vor allem die Öffnung der Agrarmärkte ist unter den 149 Mitgliedstaaten der WTO umstritten.

|
Luzius Wasescha, Schweizer Chefunterhändler bei der WTO, hat vor einem Scheitern der laufenden Liberalisierungsrunde gewarnt. Gerade für die Bauern wäre das gefährlich.

|

Das Landwirtschafts-Dossier ist zwar die Knacknuss der laufenden Doha-Runde. Doch die Schweiz will an der kommenden WTO-Ministerkonferenz in Hongkong das Augenmerk auch auf andere Dossiers richten. 
|
Beim Gipfel der Welthandelsorganisation (WTO) in Hongkong stehen die Glaubwürdigkeit der Organisation und ihres neuen Generaldirektors Pascal Lamy auf dem Spiel. 
|
Am Menschenrechtstag werden in der Schweiz mehr als 160 Kirchtürme weisse Flaggen tragen. Vier Hilfswerke fordern damit kurz vor der WTO-Ministerkonferenz in Hongkong mehr Engagement der Regierung bei der Armutsbekämpfung. Sie wehren sich gegen die Liberalisierung des internationalen Handels zulasten der Entwicklungsländer.

|
Eine Woche vor Beginn der WTO-Ministerkonferenz in Hongkong fordert die «Schweizer Koordination gerechter Welthandel» den Bundesrat auf, seine «übertriebenen Liberalisierungsforderungen bei den Industrie- und Dienstleistungsmärkten aufzugeben.

|
Die USA haben geringe Erwartungen an das für Mitte Dezember geplantes WTO-Treffen in Hongkong. Sie hoffen dennoch auf Fortschritt beim Streitthema Landwirtschaft, wie der US-Handelsbeauftragte Rob Portman in Washington erklärte.

|

40 Nichtregierungs-organisationen (NGO) haben die Verhandlungs-methoden von WTO-Direktor Lamy kritisiert. Sein Entwurf einer Schluss-erklärung für die WTO-Ministerrunde in Hongkong berücksichtige die Positionen vieler Delegationen nicht. 
|
Diese Woche legte der WTO-Agrarvorsitzende Crawford Falconer ein Papier vor, welches die Positionen und Angebote der verschiedenen WTO-Gruppierungen zusammen fasst. Das Papier hätte als Grundlage für die Ministerkonferenz in Hongkong dienen sollen, wird aber schon heftig kritisiert. 
|

Der Bundesrat bereitet dem Bauernpräsidenten Walter «grosse Sorgen». Immer wieder würden sich dessen Mitglieder mit pauschalisierenden oder unrichtigen Aussagen zur Landwirtschaft äussern, sagte er am 24. November vor den SBV-Delegierten in Bern. 
|

EU-Handelskommissar Peter Mandelson macht die USA und Brasilien für die Blockade der Welthandelsrunde verantwortlich: Der Blickwinkel der USA für die WTO-Verhandlungen sei zu eng. Brasilien sei ohne konkrete Vorschläge. 
|

Überschattet von Ausschreitungen protestierender Globalisierungsgegner und Bauern hat am 18. November im südkoreanischen Pusan das Gipfeltreffen der Asien-Pazifik-Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) begonnen. Sie fordert von der EU Zugeständnisse. 
|

Der erfolgreiche Abschluss der laufenden Welthandelsrunde würde nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) weltweit 174 Mrd. Dollar bringen. 
|
Das Schreckgespenst Hongkong entpuppt sich immer mehr als leere Hülse. Noch im Sommer glaubten die WTO-Länder, dort ein fertiges Paket über die Abbau-Modalitäten bei Export- und Importsubventionen und Einfuhrzöllen schnüren zu können. Aus Angst vor einem kompletten Scheitern werden die Erwartungen nun drastisch runtergeschraubt. 
|

Im Dezember werden nicht, wie bisher geplant, die Prozentsätze für die Senkung der Einfuhrzölle festgelegt. An Stelle der "Modalitäten" will WTO-Generaldirektor Pascal Lamy auf der Ministerkonferenz in Hongkong lediglich die verschiedenen Positionen der Gruppen und Mitgliedstaaten schriftlich festhalten. 
|
Mit dem Treffen der führenden Handelsmächte am 7. November in London gehen die Gespräche zur Liberalisierung des Welthandels in die entscheidende Phase. Die Schweiz warnt die Agarexportstaaten vor einem Scherbenhaufen, sollten sie nicht einlenken.

|

Die Bauernverbände der Schweiz, Japans, Südkoreas und Norwegens sind beunruhigt über den Verlauf der Agrarverhandlungen in der Welthandelsorganisation (WTO). 
|

Am 17. November 2005 werden Tausende von Bäuerinnen und Bauern aus der ganzen Schweiz in Bern gegen die aktuelle Entwicklung in der Landwirtschaftspolitik demonstrieren. 
|
Am 31. Oktober legte die EU ihr Verhandlungsangebot zu den Zollkürzungen der WTO offiziell vor. Die Schweiz und ihre G10-Kollegen müssen sich mit dem EU-Vorschlag punkto Subventionsabbau weitgehend einverstanden erklären, wehren sich aber gegen den Maximalzollsatz (Capping) und für eine flexible Behandlung von Hochzollprodukten. 
|

Die Schweizer Bauern sind gar nicht erfreut über das neue Angebot der EU im Rahmen der WTO-Agrarverhandlungen. Sie lehnen die von der Union vorgeschlagene weitere Zollsenkung rundweg ab. 
|

Um einen Erfolg der Welthandelsgespräche im Dezember in Hongkong zu erreichen, hat EU-Handelskommissar Peter Mandelson weitere Zugeständnisse der Europäer im Agrarbereich angemahnt.

|

Frankreich hat die Agrarpolitik bei der laufenden WTO-Gesprächsrunde in Genf zum Tabu erklärt. Paris könne «nicht hinnehmen», dass der EU-Handelskommissar Peter Mandelson «das Agrardossier in welcher Weise auch immer» erwähne. 
|
Auf Drängen Frankreichs berät die EU am 18. Oktober bei einem Sondertreffen in Luxemburg über die EU-Position bei den WTO-Verhandlungen. Mit vier Ministern angereist, droht Frankreich nun mit einer Blockade der Vorbereitungen für die WTO-Ministerkonferenz im Dezember in Hongkong, hiess es aus Diplomatenkreisen. 
|

Rund 2000 Personen haben am 15. Oktober 2005 in Genf an einer Kundgebung gegen die WTO protestiert. Die Demonstration verlief friedlich. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Ländern, wie die Genfer Polizei mitteilte. 
|

In dieser Woche haben die grossen Gruppen der WTO ihre Vorschläge für den Abbau von Zöllen und Direktzahlungen an Landwirte vorgelegt. 
|

Die Gruppe der Agrarimporteure in der WTO sagt kategorisch "Nein" zu einem "Capping", einem Maximalzollsatz. Dies gab Bundesrat Joseph Deiss in Genf bekannt. Das Veto droht die wieder in Gang gekommenen Gespräche der Doha-Runde zu blockieren und lässt einen Abschluss der Runde in Hongkong immer unwahrscheinlicher werden. 
|

Die meisten Länder werden von einer weiteren Liberalisierung des Handels und damit vom erfolgreichen Abschluss der laufenden Doha-Handelsrunde profitieren. 
|
Mit einem gemeinsamen Memorandum haben die Landwirtschaftsminister von 13 EU-Mitgliedstaaten die Brüsseler Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel aufgefordert, das "offensichtliche Ungleichgewicht" in den Verhandlungen der WTO zu beseitigen. 
|

Massive Kritik an der Strategie der EU-Kommission bei den WTO-Verhandlungen übt der französische Landwirtschafts-minister Dominique Bussereau. Zugeständnisse seien bisher nur einseitig erfolgt. 
|
Die WTO hat in der zweiten Oktober-Woche mehrere Sitzungen auf Ministerbene geplant. Damit soll die laufende Handelsrunde zwei Monate vor der Ministerkonferenz in Hongkong vorangebracht werden.

|

Der wieder aufgeflammte transatlantische Handelskonflikt um verbotene US-Exportsubventionen droht die globalen Verhandlungen zur Liberalisierung der Weltmärkte empfindlich zu stören. 
|

Ende letzter Woche trafen sich Delegationen der EU, der USA, Indien und Brasilien in Paris, um die festgefahrenen Agrarverhandlungen der Doha –Runde wieder Schub zu geben.

|

Die Schweiz und Pakistan haben gemeinsam bei der WTO- Arbeitsgruppe zu Handelserleichterungen einen Vorschlag zu nicht tarifären technischen Handelshemmnissen eingereicht.

|

Bis zur nächsten Ministerkonferenz in Hongkong soll die laufende WTO-Handelsrunde zu zwei Dritteln abgeschlossen sein. Das nannte der neue Generalsekretär der Welthandelsorganisation (WTO), Pascal Lamy, am 14. September in Genf als nächstes Ziel.

|

Die EU-Kommission hält im Streit um die umstrittene Zuckermarktreform eine Lösung für möglich. EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel hofft auf einen Kompromiss an der Sitzung im November, wie sie laut der Nachrichten-Agentur dpa am zweiten Septemberwochenende in London ausssagte. 
|

Das Europäische Parlament (EP) wird seine Stellungnahme zur Reform der Zuckermarktordnung verspätet zum Fahrplan der EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel und der EU-Ministersratspräsidentin Margret Becket vorlegen. Diese drängen auf ein Ergebnis im November, um sich einen Verhandlungsbonus für die WTO-Verhandlungen zu schaffen. 
|
Im Rahmen einer informellen Tagung Ende August in Brisbane, Australien, berieten die Landwirtschaftsminister von Australien, Japan, Kanada und der Vereinigten Staaten sowie der EU über den Stand der Gespräche in der WTO. 
|

Japan will ab September Strafzölle auf US- Produkte wie Stahl erheben und geht damit gegen die Subventions-Gesetzgebung der USA vor, die von der WTO als illegal eingestuft wurde. 
|

Der WTO-Agrarvorsitzende Tim Groser aus Neuseeland konnte vor der Sommerpause nicht wie erhofft, mit einem konkreten Resultat für den Abbau der Zölle aufwarten. Sein Nachfolger wird ein knappes Zeitregime einhalten müssen.

|
Der zukünftige Generaldirektor der WTO, Pascal Lamy, bezeichnete am 29. Juli seine vier Vizedirektoren. Der Franzose Lamy wird seinen Posten ab dem 1. September 2005 antreten. Ab dem 1. Oktober wird er unterstützt von einem Chilenen, einem Inder, einem US-Amerikaner und einem Ruander. 
|
EU-Handelskommissar Peter Mandelson hat sich für eine Änderung der Verhandlungstechnik innerhalb der WTO ausgesprochen. Wenn die Ministerkonferenz im Dezember in Hongkong erfolgreich sein solle, müsse nun schneller vorangekommen werden, sagte er in Genf.

|
Die Organisation ActionAid hat die WTO zur Bekämpfung der Armut zu aufgefordert. Die laufende Handelsrunde solle unterbrochen werden, da die diskutierten Vorschläge verheerende Auswirkung auf Millionen arme Menschen haben könne, hiess es.

|
Vietnam ist auf seinem Weg in die Welthandelsorganisation WTO einen Schritt vorangekommen. Das ostasiatische Land und China vereinbarten am 22. Juli die gegenseitige Öffnung ihrer Märkte.

|

Am informellen Ministertreffen der WTO in der chinesischen Hafenstadt Dalian ist es zu einem Kompromiss über den Abbau von Import-Zöllen auf landwirtschaftliche Produkte gekommen. 
|

Die WTO-Verhandlungen über eine weitere Liberalisierung des Handels kommen nicht voran. Es bestehe eine «Krise der Immobilität», sagte Generaldirektor Supachai Panitchpakdi in Genf. 
|
Bundesrat Joseph Deiss wird im Anschluss an seine
Teilnahme am WTO Mini-Ministertreffen in der chinesischen Hafenstadt Dalian vom 11. bis 13. Juli an der Spitze einer umfangreichen Wirtschaftsdelegation bis am 19. Juli durch China reisen. 
|
US-Präsident George W. Bush hat die EU zur Abschaffung ihrer Agrarstützungen aufgefordert. Sollte die EU auf das Beihilfensystem im Rahmen ihrer Gemeinsamen Agrarpolitik verzichten, würden die USA ihrerseits die Subventionen für die eigene Landwirtschaft einstellen, sagte Bush. 
|
Allein durch den Abbau der Zölle als Folge der laufenden WTO-Verhandlungen könnte der Schweizer Landwirtschaft mehr als 3 Milliarden Franken verloren gehen. So lautet das Worst Case Szenario des Bundesamtes für Landwirtschaft. Der Verhandlungsspielraum der Schweizer Delegation schrumpft immer mehr. 
|
Entgegen seinen bisherigen Plänen wird der Vorsitzende des WTO-Landwirtschaftsausschusses, Tim Groser, doch nicht vor der Sommerpause einen kompletten Entwurf für die Modalitäten des nächsten Agrarabkommens vorlegen. 
|
Einen Tag nach seiner Ernennung zum neuen Generaldirektor der WTO hat Pascal Lamy zum Konsens aufgerufen, damit die WTO-Verhandlungen bis im Juli 2005 vorankommen. 
|

Wegen des Handelsstreits mit der EU und den USA über Textilimporte hat der chinesische Handelsminister Bo Xilai die Verpflichtung seines Landes in Frage gestellt, einige chinesische Märkte für das Ausland zu öffnen. 
|
Die EU hat bis am 20. Mai Zeit, um ihre spezifischen Agrarzölle in Wertzölle umzurechnen. Dann beginnen in Genf die Verhandlungen über die sensiblen Produkte. 
|

Pascal Lamy ist von einem Ausschuss der WTO zum neuen Generaldirektor der Organisation nominiert worden. Das sagten Diplomaten am 13. Mai in Genf.

|
Vom 5.-8. Oktober treffen sich Delegierte der WTO-Nationen zum ersten Mal, um aus der Skizze über die Liberalisierung des Welthandels ein griffiges Modell zu basteln.

|
Die Welthandelsorganisation (WTO) hat am 15. Dezember 2004 in einem Bericht unter anderem den Protektionismus der Schweizer Landwirtschaft kritisiert.

|
Am 31. August 2005 wird die Amtsperiode vom WTO-Generaldirektor Supachai Panitchpakdi ablaufen. Bis Anmeldeschluss wurden vier Kandidaten nominiert.

|
Russland hat nach Ansicht von EU-Handelskommissar Peter Mandelson die Möglichkeit, sich innerhalb der nächsten Monate den Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) zu sichern. 
|
Die Mitgliedstaaten der WTO wollen für die Ministerkonferenz im Dezember in Hongkong bis im Juli einen ersten Textvorschlag vorlegen.

|
An dem WTO-Mini-Ministertreffen im kenianischen Mombasa hat die EU am 4. März um die Gunst der ärmsten Entwicklungsländer geworben.

|
Die Schlichtungsstelle der WTO hat am 15. März 2005 in Genf das EU-System zum Schutz von Herkunftsbezeichnungen von landwirtschaftlichen Produkten gutgeheissen.

|
Zollberechnungsmodalitäten
In letzter Minute haben am 5. Mai 30 bedeutende WTO-Mitgliedstaaten in Paris den Streit um die Berechnung von Einfuhrzöllen beendet. 
|
Die EU-Erweiterung hat amerikanischen Exporteuren nach Angaben der US-Regierung eine Reihe neuer Handelsbarrieren beschert.

|
Die US-Regierung unterstützt ausdrücklich die Kandidatur des früheren EU-Aussenhandelskommissars Pascal Lamy für das Amt des nächsten Generaldirektors der WTO.

|
Die EU-Agrarkommissarin besteht auf Verhandlungen mit schriftlicher Grundlage und will die "Elefantenrunde" für einen Verbündeten aus der G10-Gruppe öffnen.

|

An der Mini-WTO-Ministerrunde in Paris hat die Schweiz für die von ihr präsidierte Agrarimportländergruppe G-10 Fortschritte erzielt. Die G-10 soll künftig an den Konsultationen der grossen fünf Länder teilnehmen können. 
|

Die EU verhängt wieder Handelssanktionen gegen die USA: Wegen der illegalen Anwendung von US-Antidumping-Zöllen sind vom 1. Mai 2005 an Strafzölle von 15 Prozent fällig. 
|
Trotz aktueller Schwierigkeiten in der russischen Milchwirtschaft werden der Branche langfristig sehr gute Entwicklungschancen eingeräumt, schreibt. 
|

Der Welthandel ist 2009 so stark eingebrochen wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Austausch von Waren und Dienstleistungen fiel gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent, wie der Generaldirektor der Welthandels-organisation (WTO), Pascal Lamy, am Mittwoch in Brüssel sagte. 
|

Die festgefahrene Liberalisierung des Welthandels soll wieder in Bewegung kommen: Unter der Führung von Bundespräsidentin Doris Leuthard plädierte eine informelle Ministerrunde am Samstag in Davos für einen Versuch, der stillstehenden Doha-Runde wieder Leben einzuhauchen.

|

Die 7. WTO-Ministerkonferenz ist am Mittwoch in Genf ohne Durchbruch zu Ende gegangen. Die Minister unterstrichen aber, die Doha-Runde 2010 zu Ende bringen zu wollen. Die Landwirtschaft könne nicht aus dem Doha-Mandat genommen werden, sagte Bundesrätin Doris Leuthard. 
|

An einem Protestmarsch gegen die Welthandels- organisation (WTO) ist es am Samstag in Genf zu Ausschreitungen gekommen. Die Organisatoren beschlossen darauf, den Marsch abzubrechen. Gegen die Randalierer ging die Polizei mit Tränengas vor.

|

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) fordert die Minister der Welthandelsorganisation (WTO) auf, das Agrardossier neu aufzugleisen. Exportsubventionen seien abzuschaffen und jedem Land soll es möglich sein, die eigene Bevölkerung zu ernähren.

|

Rund 30 Organisationen mobilisieren gegen die WTO- Ministerkonferenz vom 30. November bis 2. Dezember in Genf. Denn durch eine weitere Liberalisierung des Welthandels drohten ein verschärfter Klimawandel und noch katastrophalere wirtschaftliche und soziale Folgen für die ärmsten Länder. 
|

Der Streit mit den USA um ein EU- Importverbot für sogenannte Chlor-Poulets geht in eine neue Runde. Nachdem die Verhandlungen erfolglos blieben, bat der US- Handelsbeauftragte Ron Kirk die Welthandelsorganisation (WTO) am Donnerstag um eine Schlichtungskommission.

|

Die Verhandlungen über die Doha- Liberalisierungsrunde in der Welthandels- organisation (WTO) sind wieder aufgegleist. Wie der Chef der Schweizer Delegation, Luzius Wasescha, am Mittwoch in Genf berichtete, steht ein neues Arbeitsprogramm. 
|

Die seit 2001 laufende Welthandelsrunde zur Öffnung der globalen Märkte steckt seit Jahren in der Krise. Der schlimmste Wirtschaftseinbruch seit 70 Jahren macht es nun möglich, dass die Grossen der Welt wieder ernsthaft über einen Abschluss der sogenannten Doha-Runde sprechen.

|

Der Schweizer Botschafter bei der Welthandels- organisation (WTO), Lucius Wasescha, hofft, dass die Doha- Runde zur weiteren Liberalisierung des Welthandels im Herbst wieder in Gang kommt. Die Krise im Milchmarkt dürfte dies jedoch erschweren. 
|
«Bollwerk gegen Protektionismus»

Die festgefahrene Doha-Runde zur weiteren Liberalisierung des Welthandels muss nach Ansicht Japans zu einem raschen Abschluss gebracht werden. Nur so könnten protektionistische Tendenzen verhindert werden.

|

Der oberste Hüter über den Welthandel hat am Dienstag erneut vor Protektionismus gewarnt. «Seit September hat der protektionistische Druck zugenommen», sagte WTO-Generaldirektor Pascal Lamy. 
|

Die Welthandels- organisation WTO hat die Schweiz am Montag aufgefordert, ihre Reformpolitik in der Landwirtschaft fortzusetzen. Kritisiert wurden aber Vorzugsbehandlungen, die die Handelspolitik weniger transparent machten. 
|

Die Verhandlungen über ein neues Welthandels- abkommmen kommen nicht vom Fleck: Am Freitag wies die Gruppe der wichtigsten Agrar- importländer, die von der Schweiz präsidierte G10, einen Vorschlag der Entwicklungs- länder ab. 
|

Die Beratungen der Doha-Runde zur Liberalisierung des Welthandels können nach Einschätzung von WTO-Generaldirektor Pascal Lamy nicht mehr in diesem Jahr abgeschlossen werden. 
|

Der Bundesrat macht einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem Agrarfreihandels- abkommen mit der EU. Er will jährlich 400 Millionen Franken beiseite stellen, um dereinst die Auswirkungen auf die Bauern und die Lebensmittelindustrie abzufedern. 
|

Indien fordert, dass in den Doha-Verhandlungen der WTO auch die Interessen der Armen genügend berücksichtigt werden. Das sagt Botschafter Ujal Singh Bhatia im Interview. 
|
Gescheiterte WTO-Verhandlungen

Die Schweiz möchte die vorerst gescheiterte Doha- Runde der Welthandelsorganisation (WTO) möglichst rasch abschliessen. Bundespräsident Pascal Couchepin bedauert das Scheitern der Ministerkonferenz am 29. Juli in Genf. 
|

Eine neue Vereinbarung über den Abbau von Handelsschranken ist nach Einschätzung der Welthandelsorganisation (WTO) trotz der kürzlich gescheiterten Gespräche in Genf immer noch bis Jahresende möglich. 
|

Bei der WTO haben sich gemäss dem SECO-Direktor Jean- Daniel Gerber «leider» die Protektionisten durchgesetzt. Protektionismus nütze wenigen sehr und schade vielen wenig, sagt der Staatssekretär für Wirtschaft in der «NZZ am Sonntag».

|

Mit Enttäuschung und Bedauern haben Regierungen und Wirtschaftsvertreter in aller Welt auf das Scheitern der Doha- Runde zur Liberalisierung des Welthandels reagiert. 
|

Die Gespräche zur Liberalisierung des Welthandels bei der WTO sind am Dienstagabend ergebnislos abgebrochen worden. Die Minister konnten sich auch am neunten Tag nicht abschliessend auf ein gemeinsames Kompromisspaket einigen.

|

Trotz eines Streits zwischen den USA sowie Indien und China sind die Verhandlungen bei der Welthandelsorganisation (WTO) am Dienstag weitergegangen. Am Morgen traf sich WTO-Generaldirektor Pascal Lamy mit Ministern verschiedener Länder. 
|

Der Verband der Schweizerischer Gemüseproduzenten VSGP ist enttäuscht über die WTO-Verhandlungen. Die Gemüseproduzenten wollen deshalb eventuell ein Referendum ergreifen. 
|

WTO-Chef Pascal Lamy sieht die Verhandlungen über eine Liberalisierung des Welthandels kurz vor einem Abschluss. Allerdings gebe es noch einige grosse ungelöste Streitfragen, sagte Lamy nach Angaben seines Sprechers Keith Rockwell. 
|

Die Gespräche der Welthandels- organisation (WTO) in Genf sind am Sonntag wieder im kleinen Kreis der G-7 fortgesetzt worden. Offenbar ging es auch beim Dienstleistungs-Dossier voran. Bundesrätin Doris Leuthard versucht derweil, die Schweizer Bauern zu beruhigen 
|
WTO-Verhandlungen in Genf

Im WTO-Verhandlungsmarathon zeichnen sich nun auch im Industriebereich Resultate ab. Für die Schweizer Landwirtschaft deutet im Falle eines Durchbruchs alles auf die gefürchteten Härten hin. Definitiv entschieden ist aber noch nichts.

|

Bei den WTO-Gesprächen in Genf haben auch fieberhafte Nachtverhandlungen keinen Durchbruch gebracht. Die Schweiz kritisiert die von WTO-Chef Pascal Lamy auf die sieben wichtigsten Staaten beschränkten Verhandlungen 
|

Die Schweiz sei bereit, die Landwirtschafts- subventionen um die Hälfte zu kürzen. Und 30 % der Schweizer Bauern sind durch die Doha-Runde gefährdet. Dies sagte Bundesrätin Doris Leuthard an der Eröffnung der WTO-Ministerkonferenz in Genf. 
|

Bei den Verhandlungen der Welthandels- organisation (WTO) in Genf macht die EU einen Schritt auf die Entwicklungsländer zu. Die EU sei bereit, ihre Agrarzölle um durchschnittlich 60 Prozent zu senken, sagte der zuständige EU-Sprecher Peter Power. 
|

Der Wirtschafts- dachverband economiesuisse will den Freihandel stärken. Er fordert den Bundesrat auf, sich bei den WTO- Verhandlungen von nächster Woche entschieden für tiefere Zölle und weniger Handelshemmnisse einzusetzen. 
|

Knapp eine Woche vor Beginn einer Ministerkonferenz der Welthandels-organisation (WTO) hat Generaldirektor Pascal Lamy an den Einigungswillen der rund 30 Teilnehmer appelliert. 
|

Beim Streit um die EU-Position für die WTO-Verhandlungen verschärft sich der Ton: Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy hat gleich zu Beginn seiner EU-Ratspräsidentschaft die EU-Kommission verärgert. 
|

Die USA und Deutschland hoffen nach jahrelang erfolglosen Verhandlungen über die weitere Liberalisierung des Welthandels auf einen Durchbruch Ende dieses Monats. 
|

Frankreich hat vor neuen Verhandlungen bei der Welthandels-organisation (WTO) ein Sondertreffen der EU- Aussenminister einberufen.

|

SECO-Direktor Jean-Daniel Gerber will unbedingt das Verhandlungsmandat mit der Welthandels-organisation WTO ausdehnen. Die Bauern seien wie "Drögeler" von den Subventionen abhängig, so Gerber. 
|

Die Abkühlung der Konjunktur in vielen Ländern und die Finanzkrise bremsen den Welthandel. Die WTO rechnet für das laufende Jahr noch mit einer Zunahme um 4,5 Prozent. 
|

Die Schweizer Importzölle auf Agrarprodukte könnten um bis zu 70 Prozent sinken. Das sieht ein Mandats-Entwurf für die WTO-Verhandlungen zur Landwirtschaft vor, welchen der Bundesrat Mitte März in die Konsultation geschickt hat.

|

Die Schweiz muss die internationale Öffnung ihrer Wirtschaft vorantreiben, um im Wettbewerb bestehen zu können. Dies hat sich der Bundesrat vorgenommen, wie er in seinem am Mittwoch verabschiedeten Aussenwirtschaftsbericht 2007 schreibt. 
|

Die WTO-Verhandlungen zur Liberalisierung des Handels stecken in einer Sackgasse. China hat überraschend damit gedroht, sein Veto gegen eine Einigung einzusetzen, falls seine Forderungen bei den Zöllen nicht miteinbezogen werden. 
|

Vor einem informellen Treffen von EU, USA und Brasilien und Indien hat Frankreich vor weiteren Zugeständnissen der Europäer in den Welthandelsgesprächen gewarnt. 
|

In den stockenden Verhandlungen über die Liberalisierung der Landwirtschaft zeichnet sich zwischen Europäern und Amerikanern eine Annäherung ab. Dies sagte WTO-Generaldirektor Pascal Lamy am Mittwoch in Genf. Die Annäherung laufe aber zu langsam.

|
Die Gespräche zur Liberalisierung des Welthandels im Rahmen der sogenannten Doha-Runde gehen nach Angaben von WTO-Generaldirektor Pascal Lamy wieder weiter. 
|

Die Schweiz will ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA und zu Japan vertiefen. Bundesrätin Doris Leuthard und SECO- Chef Jean-Daniel Gerber sind in dieser Sache unterwegs. 
|

Die 149 Mitgliedstaaten der Welthandels- organisation (WTO) wollen die seit Juli unterbrochene Doha-Handelsrunde vorerst auf Expertenebene wieder aufnehmen. Das beschloss der Steuerungsausschuss (TNC) der Organisation am 16. November 2006 in Genf. 
|

WTO-Generaldirektor Pascal Lamy drängt die USA, die EU und Indien, sich zu weiteren Zugeständnissen in den Agrarverhandlungen durchzuringen. Dies müsse bis Ende 2006 geschehen, ansonsten drohe ein Scheitern, warnte Lamy vor dem Handelsausschuss des Europäischen Parlaments (EP) in Brüssel. 
|

Im zunehmenden Streit um Russlands Beitritt zur WTO hat die russische Regierung den USA mit wirtschaftlichen Konsequenzen gedroht. 
|

Nach dem vorläufigen Scheitern der Welthandelsrunde hoffen die USA darauf, dass sich nach den französischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im kommenden Frühjahr der Verhandlungsprozess neu beleben lässt. 
|

Die Verhandlungen der Welthandels- organisation (WTO) zur weiteren Liberalisierung des Handels bleiben blockiert. Gerade die Schweizer Landwirtschaft zahlt in der Doha-Runde einen hohen Preis. 
|

Rund hundert Personen haben am 15. Mai 2006 vor dem Sitz der Welthandels-organisation (WTO) in Genf demonstriert. Sie protestierten gegen die Beschränkung der Rechte der Bauern im Zuge der Verhandlungen um das Agrardossier. 
|

Die von Brasilien, China und Indien angeführte Gruppe der 20 (G20) bedauert, dass die Frist der Welthandels-organisation (WTO) zur Erarbeitung von Verhandlungs-vorgaben verpasst wurde. 
|

Die Handelsrunde der Welthandels-organisation (WTO) kommt nicht vom Fleck. Der im Dezember in Hongkong vereinbarte Termin Ende April für eine grundsätzliche Einigung ist nicht mehr zu halten. 
|

US-Präsident George W. Bush gab am 18. April 2006 bekannt, dass Susan Schwab zur neuen US-Handelsbeauftragten berufen worden ist. Sie folgt damit Rob Portman nach, schreibt das Agrarische Informations-zentrum AIZ am 19. April 2006. 
|

Bei Ministertreffen der Welthandels-organisation (WTO) im Dezember 2005 in Genf waren folgende Ziele für den Abschluss der Verhandlungen gesetzt worden. 
|

Die Höhe der Unterstützung für den Agrarsektor sei «Stein des Anstosses» bei Verhandlungen Russlands über den Betritt zur Welthandelsorganisation (WTO), berichtet der Landwirtschaftsminister des Landes, Alexej Gordejew. 
|

Die Vertreter von Landwirtschafts-verbänden aus 51 Ländern wehren sich gegen die Vormachtstellung der Agrarexportmächte in den WTO-Verhandlungen. 
|

Russlands Beitritt zur WTO ist in greifbare Nähe gerückt: Die US-Regierung könnte bereits kommende Wochen ihre Zustimmung geben, sagte der stellvertretende US-Handelsminister David Sampson in Moskau. 
|
Repräsentanten von sechs Mitgliedern der Welthandelsorganisation (WTO) kommen am 10. März 2006 zu zweitägigen Gesprächen in London zusammen. Sie wollen die so genannte Doha-Handelsrunde weiter bringen. 
|

Dass die neue Bundesregierung willens ist, sich für die Interessen der deutschen Landwirtschaft einzusetzen, hat sie bei den jüngsten Entscheidungen auf internationaler und europäischer Ebene bewiesen. 
|

Heute um 12.00 Uhr wird der WTO-Generalsekretär Pascal Lamy Kritikern und Anhängern des freien Welt-(Agrar)-Marktes Rede und Antwort stehen. Ein heisses Eisen wird die zwiespältige Rolle der immer gewichtiger werdenden "Entwicklungsländer" wie China, Brasilien, Argentinien und Indien in der Doha-Runde sein. 
|

WTO-Generaldirektor Pascal Lamy zeigte sich am 7. Februar 2006 zuversichtlich, dass die Modalitäten für eine erste Tranche von Verhandlungsdossiers bis Ende April geregelt werden könnten. Dieses Datum wurde an der Ministerkonferenz in Hongkong festgelegt. 
|

Die VIPs aus der Schweizer Agrarpolitik diskutierten in Martigny zum Thema "Quo vadis nach Hongkong". Die Antworten fielen einhellig klar aus: Der Weg in die Zukunft für die Schweizer Landwirte führt über Premium-Produkte à la AOC/IGP und über den eingeschlagenen Reformkurs gemäss AP 2011. 
|
Die EU-Regeln für geschützte Ursprungsbezeichnungen (AOP, in der Schweiz AOC) werden reformiert. Damit kommt Brüssel Forderungen der WTO nach. 
|
Die Schweiz schliesst sich dem Vorschlag der EU zur Unterstützung der Entwicklungsländer an. Dies sagte Bundesrat Joseph Deiss am 13. Dezember nach den ersten Debatten am WTO-Ministertreffen in Hongkong.

|

Zur Eröffnung des WTO-Ministertreffens hat sich Bundesrat Joseph Deiss zu Konzessionen bereit erklärt, um die Verhandlungen zur weiteren Liberalisierung des Welthandels anzukurbeln. Ziel ist der Abschluss der Doha-Runde 2006.

|

Der Welthandel sei in den Dienst der Ernährungs-sicherheit zu stellen, verlangt der Schweizer Ableger der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft. Die ärmsten Länder seien so in das multilaterale System zu integrieren, dass sie die Ernährungs-souveränität erreichen oder erhalten könnten. 
|

Luzius Wasescha, der WTO-Delegationsleiter der Schweiz, spricht über seine Einschätzung der Folgen der WTO-Ministerkonferenz in Hongkong für die Schweizer Landwirtschaft und der Forderungen der Schweizer Wirtschaftsvertreter. Und er verrät seine persönlichen Rezepte, um für Verhandlungen gerüstet zu sein. 
|

Die Schweiz präsidiert die G10, die Gruppe der Nettoimporteure von Landwirtschafts-produkten. Die Gruppe ist in der Defensive, weil für sie bei der geforderten Senkung der Zölle und Exportförderungen für Bauern am meisten auf dem Spiel steht. 
|
Die Globalisierungsgegner von Attac haben erneut die These der Welthandelsorganisation (WTO) zurückgewiesen, eine Liberalisierung des Welthandels schaffe mehr Wohlstand.

|
Ein unbestimmtes Papier als Arbeitsgrundlage, kaum Aussicht auf Einigung über die Modalitäten in der Landwirtschaft und eine lange Liste mit Konflikten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern - das ist alles, was aus Genf für die anstehende Ministerkonferenz in Hongkong geliefert werden konnte. 
|
Die EU wird nach Angaben ihres Handelskommissars in den Welthandels-Gesprächen keine weiteren Zugeständnisse bei der Lockerung von Agrar-Zöllen anbieten, sollten nicht auch andere Länder deutliche Zugeständnisse machen.

|

Der Wirtschafts-dachverband Economiesuisse kritisiert die Haltung der Schweiz angesichts der anstehenden Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Hongkong: Die Schweiz verteidige einen überspitzten Agrarprotektionismus. 
|
Zwei Wochen vor der WTO-Ministerkonferenz in Hongkong hat EU-Handelskommissar Peter Mandelson die französische Regierung scharf kritisiert.

|

Die Schweiz gehört zu den Staaten, mit denen Präsident George W. Bush ein Freihandelsabkommen im schnellen Verfahren abschliessen kann. Dies hat Bundesrat Joseph Deiss der ständerätlichen Wirtschaftskommission (WAK) mitgeteilt. 
|

Russland strebt einen Beitritt zur Welthandels-organisation (WTO) im kommenden Jahr an. Die Regierung hofft, die Vorgespräche auf der WTO-Ministerkonferenz vom 13. bis 18. Dezember in Hongkong beenden zu können. 
|

Mit Appellen zur Rettung der Welthandelsrunde ist das 13. Asien-Pazifik-Gipfeltreffen (APEC) in Südkorea zu Ende gegangen. Die 21 APEC-Staaten riefen alle Mitglieder der Welthandels-Organisation (WTO) zu mehr Flexibilität auf. 
|

In den WTO-Verhandlungen geht es nicht nur um Worte und heisse Luft. Besonders Brasilien, Argentinien und die USA fordern bessere Absatzmöglichkeiten in der EU. Schlechte Nachrichten für Rindfleisch-produzenten. 
|
Der britische Premierminister Tony Blair hat die USA und die Europäische Union zu «kühnen» Schritten aufgerufen, um die laufende Welthandelsrunde doch noch zum Erfolg zu führen.

|

Gut einen Monat vor Beginn der nächsten Welthandelsrunde in Hongkong beurteilt die EU die Aussichten auf eine Einigung über die weitere Handelsliberalisierung skeptisch. Vorab Brasilien steht in der Kritik. 
|
Am 8. November läutet der Schweizerische Bauernverband über seinen Präsidenten, Hansjörg Walter, Sturm. Er fordert für die WTO-Agrarverhandlungen ein Streichen des Maximalzollsatzes, die Bezeichung und Respektierung von sensiblen Produkten, ein milderer Abbau der Zölle und eine Schutzklausel. 
|
Bei der WTO deutet sich ein Ende der rein auf die Landwirtschaft beschränkten Verhandlungen an. WTO-Generaldirektor Pascal Lamy hat offenbar erkannt, dass man nur weiterkommt, wenn Industriegüter und Dienstleistungen als weitere Themen behandelt werden, denn die Agrarverhandlungen stecken in einer Sackgasse.

|

US-Präsident George W. Bush ist zum Amerika- Gipfel nach Argentinien abgereist. Das Treffen von 34 Staats- und Regierungschefs aus Nord- und Lateinamerika beginnt am 4. November 2005 im argentinischen Seebad Mar del Plata. 
|

Neben den "inaktzeptablen" Vorschlägen beim Marktzutritt, kann sich die Schweiz punkto Subventionsabbau (Export und Marktstützung) mit den EU-Vorschlägen weitgehend einverstanden erklären. Das BLW kann einige positive Aspekte im EU-Papier ausgemachen. Wenig erfreut zeigt sich der Bauernverband. 
|

Die EU bietet einen drastischen Abbau ihrer Agrarsubventionen an, um Bewegung in die blockierten WTO- Verhandlungen zu bringen. Sie forderte gleichzeitig mehr Bewegung von den USA und Schwellenländern wie Brasilien. 
|

Die Weltbank hat die reichen Industrienationen aufgefordert, die höchsten Agrarzölle um 75 Prozent senkten. Nur dann könnten die ärmsten Länder von der Liberalisierung des Welthandels profitieren. 
|

Luzius Wasescha, Schweizer Chefunterhändler bei den WTO-Verhandlungen, hat die Forderungen der Agrarexportländer als unrealistisch kritisiert. Er warnte vor der Gefahr eines Scheiterns der Ministerkonferenz im Dezember in Hongkong.

|
Frankreich ist vorerst mit dem Versuch gescheitert, die EU-Kommission bei den Welthandelsgesprächen an die Leine der EU-Regierungen zu legen. Die Regierung in Paris will den Druck aber aufrechterhalten.

|

Die wichtigsten Volkswirtschaften der Erde wollen den Zugang zu ihren Märkten deutlich verbessern und alle Formen von Ausfuhrsubventionen für landwirtschaftliche Produkte beseitigen. 
|

Der US-Handelsbeauftragte Rob Portman hat von der Europäischen Union weitere Zugeständnisse bei der Agrarverhandlungen in der Welthandelsrunde verlangt. 
|

Die WTO-Verhandlungen haben nach Meinung von WTO- Generaldirektor Pascal Lamy neuen Schwung bekommen. Das sagte er am 13. Oktober 2005 in Genf nach einer Sitzung des Steuerungsausschusses (TNC). 
|

Die Gruppe der G20-Staaten hält den US-Vorschlag zur Reduktion von Agrarsubventionen für ungenügend. Er führe gemäss dem brasilianischen Aussenminister Amorim nicht zu einer tatsächlichen Reduktion der Subventionen. 
|
Im Handelsstreit um Agrarreformen haben sich die USA bereit erklärt, ihre Subventionen für die Landwirtschaft in den kommenden fünf Jahren um 60 % zu senken. Dafür verlangen die USA 80 % Kürzungen von der EU und Japan.

|

Ein Freihandels-abkommen zwischen der Schweiz und den USA stimuliert die Wirtschaft: Staatssekretär Jean-Daniel Gerber geht von einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) in Höhe von 0,5 Prozent aus. 
|

Trotz beträchtlicher Unterschiede haben Kleinbauern in der Schweiz und in Entwicklungsländern mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen. Das zeigte ein Treffen von Bauern aus Ecuador, Tansania, Indien und der Schweiz. 
|

Bundesrat Joseph Deiss hat am 4. Oktober 2005 in Zürich den brasilianischen Landwirtschaftsminister Roberto Rodrigues zu einem Gespräch empfangen. Hauptthema waren die laufenden WTO- Agrarverhandlungen. 
|

Am Donnerstag 17. November 2005 sollen sich die Bauern in Bern zu einer friedlichen Kundgebung versammeln. Mit der Demonstration sollen die Öffentlichkeit und die Politiker für die prekäre Situation der Bauernfamilien sensibilisiert werden. Der SBV erwartet mehrere tausend Bauern in Bern. 
|

So konkret wie noch nie haben die EU und die USA über den Zollabbau diskutiert. Erstmals akzeptierte die EU den von der G-20 angeregten Höchstzollsatz für Agrarprodukte von 100% in Industrie- und 150% in Entwicklungsländern. Dies würde für die Schweizer Landwirtschaft einem "Worst-Case"-Szenario nahe kommen.

|
Mit dem neuen Vorsitzenden vom Landwirtschaftsausschuss der Welthandelsorganisation (WTO), Crawford Falconer, hält in den WTO-Agrarverhandlungen ein neuer Verhandlungsstil Einzug. Er verlangt ein ganzheitliches Verhandlungskonzept, statt der schrittweisen Verhandlungstaktik seines Vorgängers. Ein altes Rezept, welches die Verhandlungen in der Vergangenheit mehr als einmal blockiert hatte. 
|
Wiederaufnahme WTO-Verhandlungen
Im Streit um Agrarreformen werden die USA und die EU nach Angaben ihrer Verhandlungsführer den übrigen WTO-Mitgliedern keinen gemeinsamen Reformvorschlag vorlegen. Sie seien aber bestrebt, eine Einigung in den strittigen Punkten zu erreichen, die bislang ein Handelsabkommen im Rahmen der WTO blockierten

|

Die erste offizielle Visite hat den neuen WTO- Generaldirektor Pascal Lamy nach Bern geführt. Er wolle damit die engen Beziehungen zum Gastland Schweiz unterstreichen, sagte der Franzose nach seinem Treffen mit Bundesrat Joseph Deiss am 9. September.

|

Pascal Lamy tritt am 1. September 2005 sein Amt als WTO- Generaldirektor an. Es bleiben ihm gut hundert Tage, um die nächste Ministerkonferenz in Hongkong vorzubereiten 
|

Der Bundesrat will das Agrarabkommen von 1999 mit der EU auf acht neue EU-Mitgliedstaaten ausweiten. Die Schweiz erhält im Gegenzug Zollkonzessionen für den Export von 4600 Mastrindern. 
|

Im Streit um den Marktzugang für Bananen hat am 1. August 2005 ein Schiedsgericht der Welthandelsorganisation (WTO) gegen die Europäische Union (EU) entschieden. 
|
In recht lustlosen Gesprächen auf Diplomatenebene konnte der Schwung des WTO-Mini-Ministertreffens in China nicht aufgenommen werden. Vor der Sommerpause Ende Juli wird deshalb nicht mehr mit Verhandlungsfortschritten gerechnet. 
|
Marsch durch die Romandie

Was in Bern noch zaghaft klang, bekommt ein immer stärkeres Echo. Mehr und mehr Schweizer Bauern marschieren gemeinsam mit den Norweger und Japanischen Kollegen nach Genf und an den Etappenhalten fallen immer schärfere Worte. 
|

WTO-Generaldirektor Supachai Panitchpakdi hat die WTO- Verhandlungen über eine weitere Liberalisierung des Welthandels am 28. Juli 2005 «enttäuschend, aber nicht katastrophal» genannt. 
|
Norweger wecken Schweizer auf

Bern war am 23. Juli ein Etappenziel des Norweger Anti-WTO-Protestmarsches. Die unermüdlichen Nordländer wurden von einer Gruppe von Schweizer Kollegen und der versammelten Berner Agrarpolit-Prominenz empfangen. Anwesend war auch Botschafter Luzius Wasescha, welcher für einmal mit positiven Nachrichten von der WTO-Front aufwarten konnte.

|
Fünf Monate vor der Ministerkonferenz in Hongkong sind die WTO-Verhandlungen ernsthaft unter Zeitdruck geraten. Hongkong könne ein Erfolg werden, sagte EU-Handelskommissar Peter Mandelson kürzlich, betonte allerdings, «aber nicht in diesem Tempo».

|

In der chinesischen Hafenstadt Dalian hat am 12. Juli eine informelle Mini-Ministersitzung der WTO begonnen. Erstes Resultat könnte die Annäherung der Positionen der USA und der EU punkto Marktzutritt sein. 
|
Am WTO-Sitz in Genf sollen sich in der Diskussion um die Zollabbau-Modalitäten die verschiedenen Meinungslager so unversöhnlich gegenüber stehen wie zu Beginn der Verhandlungsrunde. Man hofft, dass die Minister in Dalian dem stockenden WTO-Zug wieder Schub geben. 
|

Die sieben führenden Industriestaaten und Russland (G8) wollen die Doha-Runde zur Liberalisierung des Welthandels zum Erfolg führen und Subventionen im Agrarhandel reduzieren. 
|

Grossbritannien übernimmt am 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft. Erste Priorität der Briten haben die Fortschritte der Doha-Entwicklungsrunde in Hongkong im Dezember 2005. 
|

Die Schweiz muss, wie alle anderen WTO-Staaten, welche Gewichtszölle erheben, diese in Wertzölle umwandeln. Damit können in den weiteren Verhandlungen die verschiedenen Schutzniveaus überhaupt miteinander verglichen werden. Erst im Juni/Juli werden die Abbau-Formeln ausgehandelt. 
|

Der frühere EU-Handleskommissar Pascal Lamy ist am 26. Mai 2005 in Genf zum neuen Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO) ernannt worden. Mit Iran wurden Aufnahmegespräche begonnen. 
|

Die Entwicklungs-länder haben in den zehn Jahren seit der Gründung der WTO nichts gewonnen. Das ist die Bilanz von 57 Partnerorganisationen der Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Hilfswerke. 
|

Luzius Wasescha, der Schweizer Chefunter-händler bei der Welthandels-organisation (WTO), fordert mehr Flexibilität bei den laufenden Agrarverhandlungen. 
|

Der Bundesrat ist an intensiveren Wirtschaftsbeziehungen mit den USA interessiert. Er prüft die Opportunität von Sondierungsgesprächen für ein Freihandelsabkommen und will dem Parlament einen Bericht vorlegen.

|
Ab dem 5. Oktober 2004 werden in Genf Nägel mit Köpfen gemacht. Die Schweizer WTO-Verhandlungsdelegation beginnt mit dem Feilschen um Prozente und Tonnen.

|
Die WTO-Agrargrossmacht EU hat sich in der letzten Oktoberwoche für bisher stiefmütterlich behandelte Schweizer Anliegen eingesetzt.

|
Der Schweizer Chefunterhändler bei der WTO, Botschafter Luzius Wasescha, hat eine positive Bilanz der Überprüfung der Schweizer Handelspolitik durch die WTO gezogen.

|
Die Zwischenbilanz nach dem zehnjährigen Bestehen der WTO fällt zwiespältig aus. Am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos betonte Bundesrat Deiss die Wichtigkeit der WTO.

|
Die Sicherheit der Lebensmittelversorgung darf für die Schweiz nicht durch die Liberalisierung der Landwirtschaft gefährdet werden.

|
Einen ergebnislosen Streit um zolltechnische Einzelheiten lieferten sich die WTO-Mitgliedstaaten auf der Sitzung des Agrarausschusses am 12. Februar in Genf.

|

Nachdem die 30 wichtigsten WTO-Mitgliedstaaten am 4. Mai ihren Streit über die Zollumwandlung beigelegt haben, prescht die EU mit Modi für die Marktliberalisierung vor. 
|

Pascal Lamy kann im Rennen um das Amt des Chefs der Welthandelsorganisation (WTO) mit der Unterstützung der Schweiz rechnen, so Deiss in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger. 
|
In Genf sind die WTO-Mitgliedsstaaten Mitte März bei der Umrechnung von spezifischen Zöllen in Wertzölle einen Schritt weiter gekommen.

|
Die EU-Kommission hat Handelssanktionen gegen die USA beschlossen. Betroffen sind auch Agrarprodukte der USA, die für den europäischen Markt bestimmt sind.

|

An der Mini-WTO-Ministerrunde in Paris anfangs Mai hat die Schweiz erreicht, dass sie künftig an den Konsultationen der grossen fünf Länder teilnehmen kann. 
|
WTO-Entscheid mit Folgen auch für andere Produkte und für die Schweiz: In der EU müssen voraussichtlich 30 Rübenfabriken dicht machen. Der Rübenpreis wird um einen Drittel sinken. 
|
Die WTO hat am 28. April in Genf bekräftigt, dass ein Grossteil der EU-Subventionen für Zucker illegal ist. Damit lehnte die WTO eine Berufung der EU ab.

|
Bei den Verhandlungen für die Umwandlung der Wert- in Gewichtszölle ist es zu Missverständnissen gekommen und die Bereinigung des Dossiers ist in Verzug. 
|
Die Interessen multinationaler Unternehmen haben nach NGO-Angaben in der laufenden WTO-Handelsrunde Priorität. Dadurch würden auch Agro-Unternehmen gestärk. 
|
|