
Jeder zehnte Rinder- und Schafhalter in der Schweiz will seine Tiere nicht gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen. Über 7000 Tierhalter haben beim Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) ein Gesuch für eine Impf-Dispens gestellt. 
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Da die Zahl der Fälle von Blauzungenkrankheit bei Rindern und Schafen im letzten Jahr stark zurückgegeganen ist, weicht das Bundesamt für Veterinärwesen BVET das Impfobligatorium auf. Bauern können für ihre Tiere per Gesuch eine Impf-Dispens beantragen.

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In den Niederlanden hat am Montag die Massentötung von bis zu 40'000 Ziegen begonnen. Die Aktion soll die Verbreitung des Q-Fiebers eindämmen, das für Menschen in Einzelfällen lebensgefährlich sein kann. 
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Ein Emmentaler Landwirt ist am Mittwoch in Langnau mit 300 Franken gebüsst worden, weil er seinen Viehbestand nicht gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen wollte. Mit seiner Weigerung habe er gegen das Tierseuchengesetz verstossen, befand das Gericht. 
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Die Kleinbauern lehnen die obligatorische Impfung gegen die Blauzungenkrankheit ab. Sie verurteilen die «willkürliche» Ausnahmeregelung, welche das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) für das Jahr 2010 vorsieht. Ebenfalls gegen das Obligatorium sprachen sich Biosuisse und Uniterre aus. 
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Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) kommt den Gegnern der Blauzungen-Impfung entgegen: Das Impfobligatorium für 2010 lässt Ausnahmen zu. Bei Impfverzicht geht aber der Anspruch auf Entschädigung im Krankheitsfall verloren. 
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In der Schweiz setzt sich der Trend zu mehr Antibiotika-Einsatz in der Tiermedizin fort. Dabei werden nach Angaben des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic auch vermehrt moderne Wirkstoffe eingesetzt, die in der Humanmedizin als so genannte Reserveantibiotika gelten. 
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Die grossen landwirtschaftlichen Organisationen befürworten ein grundsätzliches Impfobligatorium gegen die Blauzungenkrankheit. Allerdings sollen Ausnahmen möglich sein. Das sei das Ergebnis einer Aussprache vom Mittwoch, sagte Marcel Falk, Sprecher des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET). 
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Innerhalb von vier Wochen kamen 3820 Unterschriften für die Freiwilligkeit der Blauzungen-Impfung ab 2010 zusammen. Die beteiligten Organisationen sind skeptisch gegenüber der vom Bauernverband vorgeschlagenen Lösung „Obligatorium light“. 
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Die Blauzungenkrankheit soll weiterhin mit einer obligatorischen Impfung bekämpft werden. Wegen der «guten Seuchenlage» soll es 2010 aber möglich sein, dass sich Betriebe von der Impfung dispensieren lassen können, wenn sie sich solidarisch an den Impfkosten beteiligen.

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Tartar, Hamburger und Hackbraten: Zwei Jahrzehnte nach dem ersten Fall von Rinderwahn langen die Konsumenten beim Rindfleisch wieder zu, als wäre nichts geschehen. Produzenten und Händler sind sich einig: Der Markt ist wieder intakt.

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Bio Suisse und die Kleinbauern-Vereinigung VKMB machen erneut Druck, damit die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit im nächsten Jahr freiwillig erklärt wird.Deutschland und Österreich hätten sich für die Freiwilligkeit ausgesprochen, heisst es in einer Medienmitteilung. 
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Jetzt ist es amtlich: Die Pflichtimpfung gegen die Blauzungenkrankheit in Deutschland ist gekippt, im nächsten Jahr wird gemäss «top-agrar.de» in freiwillig geimpft.

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In den Niederlanden müssen tausende Schafe und Ziegen getötet werden, um einer Ausbreitung des Q-Fiebers entgegenzuwirken. Das Fieber wird von einem Bakterium verursacht, das von Tieren auf den Menschen übertragen werden kann. 
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Der Kanton hatte den Heimiswiler Landwirt Beat Schneider wegen Impfverweigerung angezeigt – zu Unrecht. Das Urteil wurde aufgehoben und der Berner Veterinärdienst muss die Verfahrenskosten tragen. 
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Ein Bericht über Schäden durch die Blauzungen- Impfung hätte die Auseinandersetzungen zwischen Zürcher Bauern und Behörden entschärfen sollen. Dieses Ziel wurde jedoch nicht erreicht: Bauern kritisieren die Regierung, welche Schäden nun als «ausgeschlossen» bezeichnet.

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Bei der Bekämpfung der Blauzungenkrankheit sind die Deutschen Bundesländer in der Mehrheit vom bisherigen Kurs abgerückt. Wie Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk am Freitag mitteilte, haben sich die Länder mehrheitlich gegen die Fortführung der Blauzungen-Pflichtimpfung ausgesprochen.

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Im November wollen die Bundesbehörden entscheiden, ob Rinder und Schafe in der Schweiz weiterhin obligatorisch gegen die Blauzungenkrankheit geimpft werden müssen. Nach dem Impfstreit der letzten Monate scheinen sich die Fronten nun etwas aufzuweichen. Mit Forum.

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Die Nebenwirkungen der Blauzungenimpfung würden überschätzt, sagt eine neue Studie. Die Forscher haben 72 Abortfälle untersucht. 
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Ein Entscheid über die obligatorische Blauzungenimpung fällt im November. Diese Woche wurde ein Situationsbericht des BVet publik. Demnach ist auch eine freiwillige Impfung denkbar. 
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