
Die Sägereien in der Ostschweiz beklagen sich über ein knappes Holzangebot. Tatsächlich ist eine Zurückhaltung der
Waldeigentümer - namentlich im Privatwald - festzustellen. Das beobachtet auch Waldwirtschaft Schweiz, der Dachverband der Waldeigentümer. 
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Ein Drittel der Fläche in der Schweiz besteht aus Wald. Doch in der Bundesverwaltung fristet der Wald laut einem Bericht der «Berner Zeitung» ein Schattendasein. Die Waldwirtschaft ist zudem verärgert, weil ihre Anliegen dem Naturschutz untergeordnet werden. 
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Die globale Waldfläche ist nach Angaben eines Münchner Instituts zwischen 1990 und 2005 um drei Prozent geschrumpft. Das entspreche einem durchschnittlichen jährlichen Verlust von 0,2 Prozent oder 20'000 Hektar am Tag.

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Am Dienstagnachmittag hat sich zwischen Hallau und dem Weiler Wunderklingen beim «Litichapf» in einem Waldstück ein Arbeitsunfall ereignet. Dabei wurde ein Forstwart schwer verletzt. 
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31 Prozent der Fläche der Schweiz sind von Wald bedeckt. Gleich grosse Waldanteile haben Norwegen und Deutschland. In Österreich sind es 47 Prozent. Dies geht aus der Taschenstatistik Forstwirtschaft 2009 des Bundesamtes für Statistik hervor. 
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Der Kanton Bern hat aus dem Sturm «Lothar», der vor zehn Jahren in der Schweiz 29 Menschenleben forderte und riesige Schäden anrichtete, seine Lehren gezogen. Um künftig grossflächige Schäden zu vermeiden, braucht es jedoch stabile Wälder. 
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Am 26. Dezember 1999 fegte der Sturm Lothar über die Schweiz. Er forderte mehrere Menschenleben und vernichtete innert Minuten das Kapital vieler Waldeigentümerinnen und -eigentümer. Lothar wirkte sich auf den Holzmarkt sehr negativ aus, die Holzpreise brachen stark ein. 
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Schweizer Holz soll künftig als solches erkennbar sein. Der Holzbranchenverband Lignum lanciert deshalb das Herkunftszeichen «Schweizer Holz» für Produkte, deren Rohstoffe zu mindestens 70 Prozent aus Schweizer Wäldern stammen.

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Das geplante Sägewerk in Luterbach SO wird nicht gebaut. Das Unternehmen Schilliger Holz AG verzichtet trotz Baubewilligung auf die Errichtung des Sägewerks. Der Kanton Solothurn bedauert den Entscheid und spricht von einem «herben Rückschlag». 
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Unter dem Motto «Waldentwicklung - lebenswichtiges Gleichgewicht» hat am Sonntag in Buenos Aires der 13. Weltforstkongress begonnen. Bis am kommenden Freitag diskutieren etwa 4500 Waldexperten Fragen rund um die Nutzung und den Schutz der Wälder.

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In Spiez fand am Freitag der Berner Oberländer Holztag 2010 mit dem Titel «Grundanforderungen für den naturnahen Waldbau und Auswirkungen auf die Waldnutzung sowie auf das Holz verarbeitende Gewerbe» statt. 
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Wegen der Klimaerwärmung dürfte die Waldbrandgefahr im Wallis steigen. In gefährdeten Gebieten sollten deshalb vermehrt Löschteiche und Waldwege angelegt sowie Baumarten mit dicker Borke gepflanzt werden, empfiehlt die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL. 
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Der Schweizer Wald ist in den vergangenen Jahren naturnaher, jünger, dichter und dunkler geworden. Zudem liegen 80 Prozent mehr Totholz am Boden, wozu der Sturm Lothar einen erheblichen Beitrag geleistet hat. Diese Entwicklungen kommen der Biodiversität zu Gute.

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Ein Drittel des Schweizer Waldes schützt Siedlungen und Verkehrswege vor Lawinen, Steinschlag oder Überschwemmungen. Diese Schutzwälder sind in den letzten Jahren dichter und stabiler geworden, wie das dritte Landesforstinventar ergab.

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Für Möbel und andere Holzprodukte sollen in der EU künftig höhere Umweltstandards gelten. Die EU-Agrarminister einigten sich am Dienstag in Brüssel auf eine EU-Verordnung, die illegalen Holzeinfuhren weitgehend den Riegel vorschieben soll. 
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Waldbesitzervertreter aus Baden-Württemberg, dem Elsass, der Schweiz, aus Österreich und Bayern trafen einander vor Kurzem in Arnstein (BRD) zum traditionellen Expertengespräch, um die Situation am Rundholzmarkt zu beurteilen und mögliche Entwicklungen zu analysieren. 
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Moderne Holzerntemaschinen erleichtern nicht nur den Forstarbeitern die Arbeit, sondern sind auch schonender für die Jungpflanzen. Um Bodenverdichtungen zu verhindern, muss der Fahrer einige Regeln einhalten. Mit Videos. 
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Der ex-Geschäftsführer des Verbandes Bernischer Waldbesitzer hat sich seit Montag wegen Misswirtschaft in Bern vor Gericht zu verantworten. Ende 2005 klaffte ein Millionenloch in der Kasse, der Geschäftsführer musste gehen und der Verband deponierte seine Bilanz.

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Minute um Minute verliert die Erde nach Berechnung der Umweltorganisation WWF eine Waldfläche in der Grösse von 36 Fussballfeldern. Die Folgen des Kahlschlags trügen mit 20 Prozent zum weltweiten Ausstoss klimaschädlicher Treibhausgase bei.

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Der weltweite Holzverbrauch wird bis 2050 stark ansteigen. Das stellt Waldbesitzer und Waldforschung vor neue Herausforderungen, wie eine Tagung an der Eidg. Forschungsanstalt WSL zeigte. Langfristig brauche es technische Innovationen bei der Verarbeitung.

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