Gartenbau

Was liebt, was neckt sich?

In Mischkultur gepflanztes Gemüse kann sich ergänzen und gegenseitig helfen. Schlechte Nachbarn hingegen führen zu Kümmerwuchs oder lassen Pflanzen eingehen. Wir liefern Ihnen einige Tipps.

Wer sich über den Anbau von Gemüse im eigenen Garten informiert, stösst früher oder später auf das Thema der schlechten und der guten Nachbarn. Manche Pflanzen haben anscheinend Eigenschaften, welche sich positiv oder negativ auf das nahe Umfeld auswirken. Die Wissenschaft nennt dieses Gebiet Phytozoenose und untersucht Pflanzengesellschaften und ihre Wechselwirkungen.

Es gibt viele Einflussfaktoren, welche den Erfolg einer Gartensaison ausmachen. Die Exposition vom Garten und ein vitaler Boden, die Auswahl der Pflanzen und die Qualität der Samen und Setzlinge sowie der richtige Zeitpunkt und das Wetter spielen eine grosse Rolle. Meist ist der Bauerngarten schon angelegt, und die Strukturen der Beete sind gegeben.

Hat man mindestens vier Felder zur Verfügung, bietet es sich an, die Gemüse mit hohem, mittlerem und schwachem Nährstoffbedarf zu gruppieren. So kann der Boden optimal auf den Bedarf vorbereitet werden, und eine einfache Fruchtfolge entsteht. Im ersten Jahr stehen Starkzehrer wie Gurken, Randen, alle Kohlarten, Tomaten, Zucchetti oder Kürbis im Beet. Im zweiten Jahr folgen Mittelzehrer wie Spinat, Salat, Pastinaken und Möhren. Am Ende der Fruchtfolge kommen die Gemüsearten, welche am wenigsten anspruchsvoll sind: Linsen, Hirse, Haferwurz, Erbsen, Buschbohnen und Knoblauch.

Wer sich an die Königsdisziplin wagt, der achtet auch auf gute und schlechte Nachbarschaft im Beet. Mehr dazu in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe 07/2019.

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Artikel geschrieben von

Monika Gerlach

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