Messe

Gutes Geschäftsklima auf innovationsorientierter Messe

Die SIMA 2019 zeichnete sich durch positives Geschäftsklima und steigende Besucherzahlen aus dem Ausland aus. Am Veranstaltungsende zieht die internationale Fachmesse für Landwirtschaft und Tierzucht eine positive Bilanz. 230.000 Fachleute kamen nach Paris , um die neuesten Innovationen kennenzulernen, über Herausforderungen der Agrarwirtschaft.

Die Agrarwirtschaft traf sich auf der SIMA und es wurden zahlreiche Projekte in die Wege geleitet. "Wir sind mit der hohen Besucherzahl der SIMA in diesem Jahr sehr zufrieden. Im Rahmen unserer Messeteilnahme konnten wir zahlreiche qualitativ hochwertige Kontakte zu Herstellern und auch zu anderen Start-ups knüpfen. Dadurch schaffen wir Synergien und bauen starke zukunftsorientierte Beziehungen auf", so Oscar Lauby, Entwicklungsleiter bei HKTC Technologies. Michel Weber, Marketing- und Kommunikationsleiter von New Holland Frankreich, führt aus: "Wir haben insbesondere in den ersten drei Tagen eine hohe Nachfrage verzeichnet, weiterhin machte sich die positive Einstellung bemerkbar. Während direkte Geschäftsabschlüsse auf der Messe lange Zeit nicht mehr stattfanden, lebte der Trend vor zwei Jahren wieder auf und wurde in diesem Jahr bestätigt. Wir haben mehrere Aufträge geschrieben und gute Geschäfte gemacht."

Internationalität im Messefokus

Mit dem Anstieg der Anzahl von Ausstellern aus aller Welt (+ 12,5 %, 42 vertretene Länder), Besucher aus 140 Ländern und 400 internationalen Delegationen positioniert sich die SIMA zunehmend als internationales Event.

Auch zahlreiche Aussteller teilten diesen Eindruck: "Wir haben festgestellt, dass das hohe Niveau französischer Innovationen für viele Agrarmanager aus Amerika und Osteuropa der Grund für einen Besuch der SIMA war", sagt Xavier Faure, Mitbegründer des Webportals Piloter sa Ferme.

Gefragte Inhalte

Fragestellungen und Anliegen der Landwirtschaft sind Kernthemen der SIMA, daher bietet sie einen umfassenden Blick auf die branchenspezifische Produktions- und Lösungsvielfalt. In diesem Zusammenhang wurden zahlreiche Konferenzen und Veranstaltungen mit über 2.000 Teilnehmern organisiert:

  • Podiumsdiskussionen fanden zu den wichtigsten Themen der Agrarwirtschaft statt. Dazu zählten unter anderem biologischer Landbau, Anbausysteme von morgen, Landwirtschaft im digitalen Zeitalter, Tierzucht und AgTech.
  • Der SIMA African Summit ist gleichzeitig internationale Konferenz und praktisches Tool, wenn man in Afrika Geschäfte machen möchte. Fast 200 Teilnehmer kamen zusammen und führten konstruktive Gespräche.

  • Anlässlich des SIMA Dealers' Day trafen sich Händler aus aller Welt und diskutierten über Ausbildung und Entwicklung der Berufe im Handel.

  • Eine weitere Neuheit der SIMA-Ausgabe 2019 war der Hackathon, der von La Ferme Digitale in Zusammenarbeit mit Atos veranstaltet wurde. Programmierer und Fachleute der Agrarbranche hatten die Möglichkeit, sich 48 Stunden lang mit der Nutzung von Geodaten in der Landwirtschaft zu befassen. Der erste Preis ging an Ohm sweet home für das Projekt „MesParcelles" [Meine Parzellen]. Dabei geht es um optimierte Analysen der Bodenbeschaffenheit über Satellit.

"Die SIMA ist für uns eine Traditionsveranstaltung, sozusagen ein Muss. Sie ist eine Plattform für Austausch und direkten Kontakt mit Fachleuten aus der Agrarbranche, von deren Feedback man profitieren kann. In diesem Jahr hatten wir erste Kontakte zu einigen Influencern der Agrarwirtschaft, mit denen wir gerne zusammenarbeiten würden", erklärt Franck Lethorey, Leiter der Presse- und Kommunikationsabteilung der Manitou-Gruppe.

Rekord für die SIMAGENA

Innerhalb weniger Jahre ist die SIMAGENA zum Pflichttermin der Rindergenetik geworden. Der „Tag der Tierzucht", eine Neuheit der Ausgabe 2019, bot viele Highlights- von Open-Shows über internationale Auktionen bis hin zu Podiumsdiskussionen.

Die Fachausstellung war von einem historischen europäischen Rekord geprägt: Die Färse Gah Olga des Grilles, Abkömmling von Boldi V Gymnast, wurde auf der von Gènes Diffusion organisierten Auktion Paris Dairy Sale für 130.000 Euro an zwei Zuchtverbände aus Kanada und Deutschland verkauft.

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Am Sonntag, den 3. März 2019, endete die 19. Agrimesse auf dem Expo-Gelände in Thun. 197 Aussteller präsentierten ihre Produkte auf dem 16.000 m2 grossen Ausstellungsgelände. Dabei lag der Schwerp

Keine Chance für Langfinger

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