Ganz Persönlich

"Mich bringt man nicht so schnell aus der Ruhe"

Uwe Kasten ist Vertriebsleiter von BASF Pflanzenschutz und plädiert für einen pragmatischen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln.

Wie gehen Sie mit der Kritik am Pflanzenschutz und der chemischen Industrie um?

Uwe Kasten: Ich plädiere für einen pragmatischen Umgang und den Aktionsplan Pflanzenschutz. Das ist nicht einfach. Nehmen Sie das Beispiel Glyphosat, das BASF selbst gar nicht produziert. Durch die nicht immer objektive Diskussion in der Öffentlichkeit wurde es zu einem geächteten Produkt; dies trotz eines guten toxikologischen Profils. Das zeigt deutlich: Die Bewertung von PSM kann nicht eine Frage von emotional getriebenen Diskussionen sein. Wir brauchen eine Bewertung auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dabei vertraue ich auf die Schweizer Behörden.

Wäre «Angriff ist die beste Verteidigung» nicht die bessere Strategie?

Kasten: Ich vertrete meinen Standpunkt mit Vehemenz, aber mich bringt man nicht so schnell aus der Ruhe. Eine rein politisch motivierte Diskussion halte ich für schwierig. Man verliert schnell das Ziel aus den Augen. Für uns als forschendes Unternehmen ist es wichtig, dass wir in einem Umfeld arbeiten, welches Innovationen für die Landwirte ermöglicht.

Lesen Sie das Interview in voller Länge in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe 03/2019.

>>kostenloses Probeheft bestellen

Die Redaktion empfiehlt

Für die kommende Ackerbausaison gibt es neue Herbizide und Fungizide für den Getreide- und Kartoffelanbau. Beachten Sie beim Einsatz die Resistenzgruppen. Ebenso wichtig sind die Abstandsauflagen un

Keine Chance für Langfinger

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Daniela Clemenz

Redaktorin

Schreiben Sie Daniela Clemenz eine Nachricht