Betriebsleitung

Agrarfakultäten punkten

Die Agronomiestudenten der HAFL schätzen den guten Draht zu den Dozenten und den Standort in Zollikofen (BE).
Die Agronomiestudenten der HAFL schätzen den guten Draht zu den Dozenten und den Standort in Zollikofen (BE).

Absolventen von ETH und HAFL bewerten ihre Hochschulen in Sachen fachliche Ausbildung positiv. Sie fühlen sich für ihren beruflichen Werdegang gut vorbereitet.

Das diesjährige Agrar-Hochschulranking punktete mit Superlativen: höchste Teilnahme, motivierte Studenten und Dozenten. Auf die Absolventen wartet ein interessanter Arbeitsmarkt.
Zu den Fakten:
Teilnahme gesteigert
Das sechste Ranking führten das Fachmagazin topagrar, topagrar Österreich und der Landfreund gemeinsam durch. Mit fast 5500 Studierenden votete jeder vierte angehende Agrarakademiker (siehe auch Artikel topagrar 12). Aus schweizerischer Sicht beteiligten sich insgesamt 191 Studierende – vor zwei Jahren 169. Das entspricht einer Steigerung von über 10 %. Merci vielmals an die Studenten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) am Standort Zollikofen (BE) für das Engagement.

Bewertung Vertiefungen
Für die Grundlagenfächer, Nutztierwissenschaften und Agrarwirtschaft vergaben die Studierenden nahezu die identischen Noten wie 2016. Somit konnte die HAFL das hohe Niveau halten. Deutlich besser bewerteten sie die Vertiefung «Pflanzenwissenschaften und Agrarökologie». War es im Vergleichsjahr noch eine 2,2 so erhielt dieser Bereich beim aktuellen Ranking eine 1,9. Diese guten Bewertungen spiegeln sich auch in der Frage wider, ob die Studenten ihre Hochschule weiterempfehlen würden. 88 % beantworten dies mit Ja. Die Dozenten dürfen sich über ein positives Feeback freuen. Ihre Studenten erwähnten explizit gleich in mehreren Kommentaren, dass es kein Problem sei, kurzfristig Beratungstermine abzustimmen. Originalkommentar: «Sie haben stets eine offene Tür für Fragen.» Die Mitarbeiter rund um die Hochschule schnitten auf dem gleichen hohen Level ab.
Blick nach Zürich: Ein leichtes Plus erlangte die ETH in den Bereichen Tierproduktion und Agrarökonomie. So vergaben die Studis noch 2016 für erstgenannte Vertiefung die Note 2,5 –2018 2,3. Allerdings kritisierten sie gleich mehrmals den tierwissenschaftlichen Bereich: «wenig strukturierten Vorlesungen», so ein Zitat. Oder: «Vieles wird oberflächlich angekrazt, aber wenig vertieft.» Und: «Die Dozenten vermitteln ihr Fachwissen weniger gut».
Die Agrarökonomie konnte sich von 2,5 auf eine 2,1 hocharbeiten. Die landtechnischen Inhalte wurden jetzt mit 2,8 bewertet, vor zwei Jahren mit 3,8. Ein toller Fortschritt. Das Lehrpersonal darf sich ebenso freuen. Es punktet mit einer Durchschnittnote von 2,0.
Die Studienbedingungen sowohl am Standort Zollikofen als auch in Zürich wissen die angehenden Akademiker zu schätzen. Dazu gehören die Bibliothek, das Labor, die Lehr- und Arbeitsräume und der Einsatz neuer Medien. Die Noten bewegen sich zwischen 1,4 und 1,9.
Einzig die Studierenden der HAFL äusserten mehrfach den Wunsch nach einem Aufenthalts- bzw. Erholungsraum.

Einblick in die weiteren Ergebnisse erhalten Sie in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe 12/2018 >> kostenloses Probeheft bestellen.

Schlagworte

HAFL, Studenten, Landfreund, utm, Absolventen, Teilnahme, Dozenten, ETH, Studierende, Hochschule

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