Interview

KEV läuft aus - was nun?

Christian Wolf ist in der Geschäftsleitung der Firma MBR Solar AG in Wängi (TG).
Christian Wolf ist in der Geschäftsleitung der Firma MBR Solar AG in Wängi (TG).

Die revidierte Energiegesetzgebung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. Welche Änderungen auf Solaranlagen-Betreiber zukommen, erklärt Christian Wolf.

Was ändert für die Bauern, die bereits eine PV-­Anlage haben?
Christian Wolf: Für Betreiber einer bestehenden Anlage mit weniger als 500 Kilowatt (kWp) Leistung, die von einer kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) profitieren, ändert sich nichts. Jene mit einer Leistung von mehr als 500 kWp müssen künftig in die Direktvermarktung. Dadurch können sie Mehreinnahmen erwirtschaften. Sie tragen aber auch das Marktrisiko. Zudem steigt der Aufwand für Administration, Überwachung und Steuerung. Diese Landwirte müssen sich einen Dienstleister suchen, der die Direktvermarktung für sie abwickelt.

Was ist mit den 35 000 Projekten auf der KEV-­Warteliste?
Wolf: Laut Bund haben noch 950 Anlagen-Betreiber Aussicht auf die KEV. Aber mal schauen, wie lange der Fördertopf ausreicht. Die Gesuche werden nach
Anmeldedatum behandelt. Chancenlos sind KEV-Anmeldungen, die nach dem 30. Juni 2012 eingereicht wurden. Einige PV-Betreiber werden leer ausgehen.

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Schlagworte

KEV, Betreiber, Wolf, 2018, ändert, Interview, kWp, Direktvermarktung

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