Betriebsleitung

Pilotprojekt Alpomat – ein Erfolg ohne Zwischenhandel

Unabhängig von Ladenöffnungszeiten können Konsumenten einkaufen. Zudem unterstützen sie so die Bauernfamilien direkt.
Unabhängig von Ladenöffnungszeiten können Konsumenten einkaufen. Zudem unterstützen sie so die Bauernfamilien direkt.

Einen besonderen Absatzkanal für Spezialitäten von Bauern etabliert Margrit Abderhalden. Vier Selbstbedienungsautomaten regeln aktuell die Verteilung an exponierten Stellen in Zürich.

In der aktuellen Ausgabe hat der Landfreund das Thema Innovationen unter die Lupe genommen. Es zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Heft. Auf mehreren Seiten lesen Sie ganz unterschiedliche Beispiele von Bauern, die ihre Idee verfolgt, umgesetzt und zum Erfolg geführt haben. Zu allen Beiträgen finden Sie Clips und Fotos, die Ihnen zusätzliche Eindrücke unserer Berichte liefern.

Margrit Abderhalden, Bäuerin aus dem Zürcher Oberland, hatte eine zündende Idee: Produkte, die hundertprozentig aus Bauernhand entstehen, portionsgerecht zu den Konsumenten in die Stadt zu bringen. An den sogenannten Alpomaten kaufen die Städter rund um die Uhr ein. Was sich einfach anhört, ist noch immer mit Pionierarbeit und Hürden verbunden.

Die Vorgeschichte
Seit 2011 verbrachten Margrit Abderhalden und ihr Mann Ueli, der Senn, alljährlich den Sommer auf der Alp Malbun (SG). Sie produzierten ausgezeichneten Alpkäse aus der Milch von gut 90 Kühen. Margrit findet es extrem schade, dass so ein hochwertiges Produkt im Herbst einfach verramscht wird. «Die Bauern müssen den Käse im Herbst loswerden, weil ihnen oft die Lagerkapazitäten fehlen oder die Zeit zum pflegen.»
Sie überlegte, wie könnte man dieses Produkt optimal mit höherer Wertschätzung vermarkten. Stoff für ihre Überlegungen gab ihr dann noch eine Fernsehserie im Sommer 2013. Schweiz Aktuell dokumentierte drei Wochen lang ihr Älplerleben. Angefeuert von zig E-Mails, Anrufen und Briefen, beschloss die im Emmental geborene Bäuerin, das Zepter selbst in die Hand zu nehmen. DIE zentrale Frage der Konsumenten: Wo gibt es eure Alpprodukte bei uns in der Stadt zu kaufen? So kam der Gedanke, man müsste die Produkte von den Höfen dort vermarkten, wo die meisten Menschen sind. Logisch – das ist in der Stadt. Wo aber ist die Lösung?

Lesen Sie es in der LANDfreund-Ausgabe 11/2018. >>kostenloses Probeheft bestellen

Schlagworte

Margrit, utm, Abderhalden, Landfreund, Vorteilspakete, blank, Bäuerin, Konsumenten

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