Betriebsleitung

Wer zahlte den besten Milchpreis?

Die durchschnittliche Milchproduktion je Produzent steigt von Jahr zu Jahr.  Ein Viertel der Produzenten melkt mehr als 200‘000 kg pro Jahr.
Die durchschnittliche Milchproduktion je Produzent steigt von Jahr zu Jahr. Ein Viertel der Produzenten melkt mehr als 200‘000 kg pro Jahr.

2017 waren die Milchpreise höher als im Vorjahr. Das zeigt das Milchmonitoring der Schweizer Milchproduzenten. Wie geht es in diesem Jahr weiter?

Der Konsum von Trinkmilch ist rückläufig. Gemolken wird dennoch – die Milchproduktion blieb 2017 mit 3.32 Mio. t auf Vorjahresniveau. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Produzentenpreise an. Der Grund dafür ist die positive Milchpreisentwicklung in der EU.
Die besten Preise zahlten die Solothurner Molkerei Lanz, das Schwyzer Milchhuus und die Tessiner «Federazione ticinese produttori di latte» (FTPL). Das zeigt das Milchpreis-Rating der Schweizer Milchproduzenten (SMP). Die Milchpreise auf den Spitzenplätzen lagen zwischen 3.9 und 4.7 Rp. höher als der Durchschnittspreis.
Ost-West-Gefälle
Vom Pech und tiefer Wertschöpfung verfolgt sind dagegen die Westschweizer. Am Ende der Fahnenstange sind Cremo, Milco und die Produzentenorganisation Prolait zu finden. In den vergangenen Jahren hat sich die Differenz zwischen dem Produzentenpreis und den Durchschnittspreisen jeweils noch vergrössert. So lag der Produzentenpreis etwa von Prolait 2017 um 3.2 Rp. tiefer als der Durchschnitt. 2015 waren es noch 2.4 Rp. gewesen.
Diese Betriebe vermarkten und verarbeiten vor allem Industriemilch. Die tiefen Preise ziehen Kreise, davon betroffen sind auch die Produzenten, die über ihre Produzentenorganisationen die Milch an die Cremo liefern.

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Ein spannendes Interview mit Lukas Barth:

Die Migros trat per Ende 2017 aus der Branchenorganisation Milch (BOM) aus.
Sie sind aus der BOM ausgetreten. Halten Sie sich gleichwohl an die Richtpreisempfehlungen?
Lukas Barth: Wir halten uns an den Richtpreis für A-Milch. Unser Milchpreis liegt damit über den durchschnittlich ausbezahlten. Zudem pflegen wir weiterhin einen konstruktiven Dialog mit den verschiedenen Akteuren der Branche. Ein Wiedereintreten in die BOM ist aber kein Thema.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe weiter.

Schlagworte

höher, Milchproduzenten, Schweizer, Vorjahr, zeigt, 3.32, Vorjahresniveau

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