Betriebsleitung

Wirklich geringere Technikkosten?

Trotz Vollmechanisierung engagieren manche Betriebe bei Arbeitsspitzen einen Lohnunternehmer oder einen Maschinenring. So lassen sich die Maschinenkosten aber kaum senken. «Richtig ist, konsequent zu sein und sich von überzähligen Maschinen zu trennen."
Trotz Vollmechanisierung engagieren manche Betriebe bei Arbeitsspitzen einen Lohnunternehmer oder einen Maschinenring. So lassen sich die Maschinenkosten aber kaum senken. «Richtig ist, konsequent zu sein und sich von überzähligen Maschinen zu trennen», sagt Fredy Abächerli.

Der überbetriebliche Maschineneinsatz soll die Mechanisierungskosten senken. In der Theorie mag das stimmen, aber wie sieht es in der Praxis aus?

Immer wieder werden Stimmen laut, die von der Landwirtschaft mehr Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmertum fordern. Gleichzeitig machen viele Bauern die Erfahrung, dass sie kaum Einfluss auf den Markt und die Produktpreise haben. Unzufriedenheit mit den Abnehmern hat man zum grössten Teil zu erdulden, will man seine Kartoffeln, sein Getreide oder seine Milch abliefern.
Aber was einen selbst betrifft, hat man durchaus Handlungsspielraum. Ziel ist, sein Einkommen nicht nur zu optimieren, sondern auch zu verbessern. Ein Angriffspunkt sind die Maschinenkosten. Sie machen in der Schweizer Landwirtschaft einen gros­sen Teil der Produktionskosten aus. Laut Agroscope bestehen auf einem Schweizer Durchschnittsbetrieb die Strukturkosten zu 40 % aus mechanisierungsbedingten Aufwänden. Zu den Strukturkosten zählen Zinskosten, Versicherungen, Gebühren, Gebäudekosten und Abschreibungen für Traktoren, Güllefässer, Heukräne oder auch Feldspritzen. Gelingt es denn wirklich, als Mitglied eines Maschinenrings diese Kosten zu senken? Erfahren Sie es in der LANDfreund-Ausgabe 11/2018. >>kostenloses Probeheft bestellen

Schlagworte

stimmen, utm, senken, Vorteilspakete, Strukturkosten, LANDfreund, Schweizer, Heukräne, Kosten

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