Betriebsleitung

Zu wenig Silo und Heu: Was nun?

Viele Landwirte werden in diesem Jahr Schwierigkeiten haben, auf dem Markt ihre bevorzugten Futtermittel in genügender Menge und zu zahlbaren Preisen zu finden. Sie müssen ihre Rationen an die verfügbaren Futtermittel anpassen.
Viele Landwirte werden in diesem Jahr Schwierigkeiten haben, auf dem Markt ihre bevorzugten Futtermittel in genügender Menge und zu zahlbaren Preisen zu finden. Sie müssen ihre Rationen an die verfügbaren Futtermittel anpassen.

Aufgrund der diesjährigen Trockenheitsperiode sind viele Betriebe gezwungen, Futter zu kaufen. Lohnt sich das? Markus Höltschi hat nachgerechnet.

Die Jahreskosten für gekauftes Raufutter liegen normalerweise bei 1200 bis 3000 CHF pro Kuh. In vielen Gebieten des Mittellands und der Ostschweiz hielt der knappe Regen in den vergangenen Monaten die Landwirte in Atem.
Wohl mancher stellt sich die bange Frage, ob die Futtervorräte für den kommenden Winter reichen – auch wenn ein wüchsiger Herbst in einigen Regionen zur Entspannung der Futterknappheit beitragen konnte. Aber in den von der Trockenheit stark betroffenen Gebieten müssen die Bauern entweder Raufutter kaufen oder den Tierbestand abbauen.

Statt Futterkauf besser weniger Kühe im Stall?
Die Milchleistung, die Raufutterpreise und die Rationengestaltung haben einen grossen Einfluss auf die Jahreskosten. Durch Futterzukäufe steigen diese massiv.
Das schlägt voll auf den Deckungsbeitrag und das Einkommen durch.
Muss ein Landwirt das Futter für eine «Jahres-GVE» zukaufen, reduziert sich der betriebsspezifische Deckungsbeitrag (DB) um den Betrag der Raufutterkosten.

Es lohnt sich zu rechnen! Wie Sie das am besten tun, lesen Sie in der LANDfreund-Ausgabe 10/2018. >>kostenloses Probeheft bestellen

Schlagworte

utm, Jahreskosten, Raufutter, Gebieten, Lohnt, kaufen, Vorteilspakete, CHF, LANDfreund, Deckungsbeitrag

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