Betriebsleitung

Bio-Poulet im Trend

Bio Suisse rechnet mit einem Boom von Bio-Pouletfleisch. Coop und Migros suchen bereits neue Vertragsproduzenten.

Die Nachfrage nach Bio-Poulet wächst rasant. Die Anzahl geschlachteter Bio-Mastpoulets hat 2016 beinahe um einen Viertel zugelegt. Bio-Suisse rechnet damit, dass bis ins Jahr 2020 in der Schweiz jährlich rund zwei Millionen Bio-Poulets abgesetzt werden. Das wären fast doppelt so viele wie noch im letzten Jahr. Entsprechend sind Produzenten gesucht.

Enge Zusammenarbeit mit dem Abnehmer

Christian Galliker aus Beromünster (LU) stieg im letzten Jahr in die Bio-Geflügelmast ein. An die Vertragsproduktion musste er sich zuerst gewöhnen. Unternehmenstechnisch seine einem die Hände stark gebunden, so Galliker. Der Abnehmer bestimmt die Spielregeln, garantiert dafür im Gegenzug Preis und Absatz und übernimmt das Vermarktungsrisiko. Das geringe Risiko in der Pouletmast begeistert Fredy Schmied aus Kirchlindach (BE) und motivierte ihn vor zwei Jahren den Betriebszweig aufzunehmen. „Durch die strenge Marktbeobachtung der Abnehmer besteht die Gefahr der Überproduktion nicht“, erklärt Schmied. „Das Preisniveau bleibt somit ziemlich konstant.“

„Vertragsproduktion: Nein Danke!“

Im Gegensatz zu Galliker und Schmied, verarbeiten und verkaufen Esther Vock und ihr Ehemann ihre Produkte selbst. Sie könnten sich die Vertragsproduktion nicht vorstellen. Vocks lieben die Unabhängigkeit und nehmen das höhere Risiko und den Mehraufwand gerne auf sich.
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