Hofladen 2021

Ein Laden mit ganz viel Herz

Die Kunden von Erika und Christoph Gehrig-Häfliger sollen ihren Einkauf genießen: Sorgfältig ausgewählte Produkte gibt es im liebevoll eingerichteten Hofladen. Aber auch der Gang zu den Angusrindern und Schweinen lohnt sich.

Einladend wirkt der aus Holz designte Hofladen auf dem schön gelegenen Hubihof von Erika und Christoph Gehrig-Häfliger in Bellikon (AG). Betritt man den etwa 50 m2 großen, hellen Raum, fallen einem als erstes die schönen Holzregale mit den liebevoll kreierten Produkten ins Auge. «Ich habe genaue Vorstellungen, wie ich den Laden einrichten möchte. Christoph setzt es um», sagt Erika Gehrig-Häfliger lächelnd. Ihr Mann ist gelernter Zimmermann und Landwirt. Als Team ergänzen sich die beiden perfekt: Sie ist der kreative Kopf, und er setzt ihre Ideen mit seinem handwerklichem Geschick um.

Der Hofladen des Paars ist übersichtlich strukturiert: Auf der rechten Seite im Laden finden die Konsumenten die selbst hergestellten Produkte. Im Sortiment ist alles zu finden: von Gelees über Sirup bis zu Teigwaren und Eingemachtem. Besonders die Bio-Urdinkel-Nudeln in roter Herzform fallen ins Auge. Die Teigwaren produziert das junge Paar aus dem selbst angebauten Urdinkel-Mehl. Seit Neustem probiert sich die Bäuerin auch an Eingemachtem: «Ich habe Ideen ohne Ende, und gerade die älteren Damen aus dem Dorf freuen sich über die kleinen abgefüllten Portionen.» Ein besonderes Markenzeichen ist die Beschriftung der Produkte: Die künstlerisch geschwungenen Buchstaben auf den Gläsern entwirft die Bäuerin selbst. «Ich liebe es, kreativ zu sein. Rechnen darf man das nicht.»

Auf der linken Ladenseite finden sich Gewürze und Produkte von der Goba Manufaktur aus Appenzell.

BioAngus mit zartem Fleisch

Der größte Anreiz für die Konsumentinnen und Konsumenten, zum schön gelegenen Hofladen zu fahren, ist das feine Fleisch von den Bio-Angusrindern. Die Herde zählt 27 Mutterkühe plus Kälber und besteht aus Black und Red Angus. Erika ist ein richtiger Kuhmensch: «Ohne Kühe kann ich es mir einfach nicht vorstellen. Bis vor ein paar Jahren haben wir hier noch gemolken», sagt Erika. Sie haben den Hubihof von Erikas Eltern übernommen. Für die...