Kommentar

Ende der Durchsage

Eine gute Vorsorge und Absicherung für Bäuerinnen müssen selbstverständlich sein, kommentiert Kirsten Müller, Redaktorin des Landfreund.

Der Hof und seine Belange stehen an erster Stelle. Aber ist das immer richtig? Landkauf, Stall- und Hallenbauten, Investitionen in Maschinen oder Schuldentilgung sind gewiss wichtige Anliegen, die die Altersvorsorge und Absicherung der Bäuerin nach hinten rücken lassen. Oft fällt es erst auf, wenn der Mann vor ihr stirbt und die Pensionskasse leer ist. Die LANDfreund-Umfrage (4/2021) zeigte, dass die meisten im Alter zwischen 41 und 50 Jahren mit dem Einzahlen in die Pensionskasse beginnen. Ratsam ist, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen und alle Aspekte miteinzubeziehen, auch schon die Hofübergaberegelungen, das Wohnen nach der Übergabe oder das...