Verwertung

Foodwaste vermindern und für mehr Toleranz werben!

Die nationale Kampagne «SAVE FOOD, FIGHT WASTE.» will Foodwaste reduzieren. Der Schweizer Bauernverband macht mit und bietet den Betrieben mit Direktvermarktung kostenlos Kommunikationsmaterial an, um nicht handelstaugliche Ware zu kennzeichnen. Das soll die Akzeptanz für die natürliche Unterschiede bei Naturprodukten sowie die Wertschätzung für Lebensmittel generell fördern

Auf Stufe Landwirtschaft führen nicht zuletzt die sehr strengen Qualitätskriterien im Handel und der Verarbeitung zu Foodwaste. Sie lassen sich aber nur schwer anpassen, wenn Abnehmer und Konsumenten nicht bereit sind, weniger normierte und nicht ganz perfekte Naturprodukte zu kaufen. Die Aktivitäten des Schweizer Bauernverbands (SBV) im Rahmen der nationalen Kampagne von «SAVE FOOD, FIGHT WASTE.» setzen hier an.

Alle interessierten Betriebe mit Direktvermarktung können kostenloses Material wie «SAVE FOOD, FIGHT WASTE.»-Kleber in zwei Grössen und Infoflyer bestellen. Das entsprechende online Formular ist auf der Webseite aufgeschaltet. Mit den Klebern können die Betriebe nicht handelstaugliche Ware auszeichnen und – unterstützt mit den Flyern – den Konsumentinnen und Konsumenten zeigen, dass mehr Toleranz ein Beitrag für weniger Foodwaste ist. Wer sein Direktvermarktungsangebot auf der Plattform «www.vomhof.ch» vorstellt, kann sein Mitwirken bei «SAVE FOOD, FIGHT WASTE» auch entsprechend kennzeichnen.

Auf der Webseite www.verantwortungsvolle-landwirtschaft.ch findet die Bevölkerung zudem generelle Informationen zum Thema Foodwaste und acht konkrete Tipps einer Bäuerin. Auf der Webseite des SBV steht betroffenen Bauernfamilien beim Thema Foodwaste eine Liste von möglichen Abnehmern zur Verfügung, wenn ihre Handelspartner grössere Posten wegen Qualitätsmängeln zurückweisen.

Die Redaktion empfiehlt

PRE Bio Gemüse Seeland

Offener Brief an die Fenaco

vor von Bio Freiburg

Westschweizer Bioorganisationen und Uniterre fordern in einem offenen Brief die Fenaco auf, die Einsprache gegen das PRE Bio Gemüse Seeland nach dem Entscheid der ersten Instanz unverzüglich...