Corona-Update

Für Hofläden und Arbeitskrafteinsatz

Der Bundesrat hat im Rahmen der Bekämpfung des Corona-Virus Verschärfungen beschlossen, die ab Dienstag 22. Dezember 2020 in Kraft treten. Sie sind bis am 22. Januar 2021 befristet.

Ab Dienstag 22. Dezember 2020 in Kraft treten neue Coronamassnahmen in Kraft. Sie sind bis am 22. Januar 2021 befristet.Gemäss Rücksprache mit dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) gelten ab 22.12.2020 definitiv folgende Regeln:

  1. Hofläden und Märkte im Freien müssen zwischen 19 und 6 Uhr, an Sonntagen sowie 25. und 26. Dezember sowie am 1. Januar geschlossen bleiben. Neu gilt diese Regelung auch für einzelne Verkaufsstände, auch wenn sie im Freien stehen.
  2. Selbstbedienungsautomaten dürfen durchgängig geöffnet bleiben, sofern sie im Freien stehen und und unbedient sind.
  3. Abholstationen bzw. Verkaufsfenster von Hofläden dürfen weiterhin durchgängig geöffnet sein, sofern die Waren zur Abholung im Freien bereitgestellt werden (z.B. Produkte auf Theke oder in Kühlschrank im Freien, Bezahlung in ein bereitgestelltes Kässeli).
  4. Christbaumverkäufe fallen nicht unter die Ausnahme für «Take-Away-Betriebe». Sie müssen zwischen 19 und 6 Uhr, an Sonntagen sowie 25. und 26. Dezember sowie am 1. Januar geschlossen bleiben.

Es gilt in jedem Fall, ein Schutzkonzept umzusetzen und die Hygiene- und Abstandsregeln des BAG zu gewährleisten. Es ist zudem sicherzustellen, dass es nicht zu Menschenansammlungen kommt auf Grund oben beschriebener Aktivitäten.

Der Schweizer Obstverband macht zudem darauf aufmerksam, dass auch 2021 mit einem zusätzlichen Aufwand punkte Arbeitskräfte zu rechnen sei. Darum gelte es ibei der Arbeitsplanung folgende zusätzliche Punkte zu berücksichtigen:

  • Bei der Einreise von einem Risikoland eine Zeitreserve von mindestens 10 Tagen für allfällige Quarantänen einplanen.
  • Entsprechend ausreichend Quarantäne-Zimmer einplanen.
  • Auch bei der Ferienplanung sind Quarantänen und allfällige Einschränkungen im Reiseverkehr zu berücksichtigen. Im Idealfall verbringen die Arbeitnehmenden ihre Ferien in der Schweiz.
  • Die Arbeitnehmenden rechtzeitig über allfällige Quarantänen, Reisebestimmungen und Sonderregelungen in den Kantonen informieren.
  • Abklärungen des VSGP beim BAG haben ergeben, dass es aktuell keine Ausnahme von der Quarantänepflicht gibt. Das bedeutet, dass die Mitarbeitenden nach ihrer Ankunft die Anweisungen zur Quarantäne des BAG einhalten müssen und während dieser Zeit nicht auf dem Betrieb arbeiten können.
  • Quarantäneliste regelmässig konsultieren, Änderungen können auch kurzfristig erfolgen.

Für besonders dringende Fälle, in welchen der Betrieb nicht in der Lage ist, die Quarantänepflicht seiner Mitarbeitenden einhalten zu können, empfiehlt der SOV ein Ausnahmegesuch an die kantonale Behörde zu stellen.

Link zum aktuellen Schutzkonzept