Betriebsleitung

Hofübergabe: Zeit für Entscheidungen

Nirgendwo ist die Weisheit „Vorbeugen ist besser als heilen“ zutreffender als bei der Hofübergabe. Wie Sie für Ihre Familie die richtige Lösung finden, fragten wir Martin Goldenberger von Agriexpert.

Manch einer stellt sich die Hofübergabe leichter vor. Gesetzlich ist vieles gegeben. Aber Sie haben Spielraum, um vertraglich eine auf die Familie und den Hof zugeschnittene Lösung zu finden. Wichtige Tipps finden Sie in den Merkblättern und dem Interview in der LANDfreund-Ausgabe 07/2017. > kostenloses Probeheft bestellen.

Hier bereits ein kurzer Einblick:

Wie findet die Bauernfamilie eine optimale Lösung für die Hofübergabe?
Martin Goldenberger: Gedanklich beschäftigen sich sowohl die Abtreter als auch die Nachfolgegeneration jahrelang mit der Hofübergabe. Aber man muss diese Gedanken aussprechen und Nägel mit Köpfen machen. Den Hof gut geführt und allenfalls mit sanierten Gebäuden zu übergeben, ist für den Übernehmer vorteilhaft. Aber fünf Jahre vor dem 65. Altersjahr noch einen neuen Milchviehstall bauen, obwohl der Junglandwirt nicht gerne melkt, macht keinen Sinn. Der Schweizer Bauernverband und die kantonalen Bauernverbände sind da, um Auskunft zu geben. Holen Sie Rat, aber entscheiden Sie selber.