Emmi

Luzerner Rahmkäse wird zukünftig mit Sonnenenergie hergestellt

Milchverarbeiterin Emmi baut die Zusammenarbeit mit der Amstutz Holzenergie AG am Standort im luzernischen Emmen weiter aus: Zukünftig liefert die Nachbarin nicht nur Energie aus Holzschnitzel, sondern auch Sonnenenergie von 1’440 Photovoltaikmodulen auf den Dächern ihrer Gebäude.

Am Traditionsstandort in Emmen stammten bereits heute über 80 Prozent der benötigten Prozessenergie aus einer Holzschnitzelanlage, schreibt Emmi in einer Mitteilung. Nun hat Emmi die Partnerschaft mit der benachbarten Amstutz AG ausgeweitet. Die 1’440 Photovoltaikmodule auf den Amstutz-Gebäudedächern produzierten jährlich zirka 500’000 Kilowattstunden Strom. Rund 200’000 Kilowattstunden setze die Amstutz AG für den Werkhof, den Betrieb der Holzenergieanlage und Wohnungen ein und rund 300’000 Kilowattstunden fliessen ab jetzt zur Emmi.

Gruppenweit setze Emmi bereits heute annähernd 100 Prozent erneuerbaren Strom ein. Dieser Strom werde allerdings noch grösstenteils zugekauft. Die Strategie von Emmi sehe vor, die Produktion von eigenem erneuerbarem Strom in den nächsten Jahren deutlich zu steigern, heisst es weiter. Aus diesem Grund habe Emmi entschieden, auch das Dach der aktuell im Bau befindlichen neuen Käserei am Standort Emmen mit Photovoltaikelementen zu versehen. Diese sollen ab 2023 voraussichtlich weitere 230’000 Kilowattstunden erneuerbaren Strom liefern und Emmi in ihrer Vision, bis 2050 CO2-neutral zu sein, einen weiteren Schritt voranbringen.