Nachhaltigkeit

Swissmilk Green und AP22+

An den SMP-Regionaltagungen diskutiert die Dachorganisation direkt mit den Produzentinnen und Produzenten vor Ort in allen Landesregionen über das aktuelle Geschehen.

Die Verantwortlichen der SMP zeigten auf, wie der Stand bei der Umsetzung des Branchenstandards Nachhaltige Schweizer Milch ist, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Bereits rund zwei Drittel der Molkereimilch ist angemeldet. Dies ist laut SMP als Erfolg zu werten.

Auch wird von den meisten Erstmilchkäufern ein Nachhaltigkeitszuschlag ausbezahlt. Von den Produzenten werde aber nicht verstanden, warum auf Käse aus Molkereimilch - wie zum Beispiel bei Raclette - bisher kaum Preiserhöhungen in den Regalen erfolgt seien, so die SMP. Der Verband erwartet auch auf diesen Käsen eine Preiserhöhung im Laden, damit der volle Nachhaltigkeitszuschlag auf der ganzen A-Molkereimilch längerfristig gesichert werden kann.

Im Rahmen der Agrarpolitik 22+ (AP22+) halten die Milchproduzenten weiter daran fest, dass Beiträge, die Arbeitsleistungen belohnen, gegenüber den reinen Flächenbeiträgen stärker gewichtet werden. Den neuen Produktionssystembeiträgen soll dabei eine wichtige Rolle zukommen.

Fotos: Neues bei der Gülleausbringung für 2020

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

LID

Schreiben Sie LID eine Nachricht