Stellungnahme

Tamedia stoppt Inserat

Bei der Abo-Werbung der Sonntagszeitung "Ums Verrecken die Landwirtschaft schützen" sei es in keinster Weise darum gegangen, die Landwirtschaft zu diffamieren, schreibt die Tamedia und stoppt das umstrittene Inseratesujet.

Die Abo-Werbung Sonntagszeitung "Ums Verrecken die Landwirtschaft schützen" kam schlecht an. Der Berner Bauernverband und der Schweizer Bauernverband (SBV) reagierten verärgert. Der SBV verlangte gar eine Entschuldigung. Umgehend stellt nun die Tamedia das Erscheinen dieses Inseratesujets ein und schreibt in ihrer Stellungnahme, dass es in keinster Weise darum gegangen sei, die Landwirtschaft zu diffamieren.

Stellungnahme der Tamedia:

„Bei der neuen Kampagne für die SonntagsZeitung steht die Meinungsbildung der Leserinnen und Leser im Vordergrund. Es gibt sechs verschiedene Sujets, die mit provozierenden Fragen dazu anregen, die Fakten in den Artikeln der SonntagsZeitung nachzulesen, um sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden. Es werden verschiedene Themen wie Karriereplanung, Ehe oder Politik angesprochen.

Die Headline des Inserates zur Landwirtschaft ist provokativ und natürlich zugespitzt. Im Anzeigentext wird jedoch ausdrücklich dazu aufgefordert, sich eine eigene Meinung zu bilden. Es geht in keinster Weise um eine politische Parteinahme oder darum, die Landwirtschaft zu diffamieren. Im Sinne eines Entgegenkommens haben wir die weiteren Erscheinungen des Motivs gestoppt. Ab kommender Woche erscheinen die anderen Motive der aktuellen Kampagne.“

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Artikel geschrieben von

LANDfreund

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