GVS Gruppe

Ugo Tosoni tritt zurück

GVS-Geschäftsführer Ugo Tosoni wird nach 15 Jahren die Leitung der GVS Gruppe per Ende 2022 auf eigenen Wunsch abgeben und vorzeitig in Pension gehen. Diesen Entscheid hat der 59-Jährige bereits heute getroffen, um genügend Zeit für eine adäquate Nachfolgelösung und eine geordnete Übergabe zu gewährleisten.

Ende 2022 wird Ugo Tosoni auf den Tag genau nach 15 Jahren die Führung der GVS Gruppe abgeben. Bereits seit 1996 ist er in leitender Funktion dabei, zuerst als Abteilungsleiter des Landmaschinenbereichs und Geschäftsführer der GVS Agrar AG in Schaffhausen und Flawil (SG). Seit 2008 wirkt er nun als Geschäftsführer der gesamten GVS Gruppe mit inzwischen rund 500 Mitarbeitenden in der Schweiz und in Frankreich.

In den letzten Monaten sei ihm bewusst geworden, dass er sich künftig wieder vermehrt Hobbys widmen und vor allem mehr Zeit mit seiner Familie und Freunden verbringen möchte. «Nachdem ich einen Grossteil meines Arbeitslebens bei der GVS Gruppe verbracht habe, werde ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge weggehen», so Tosoni.

Verwaltungsratspräsident Cyril Tappolet bedauert den Abgang auf Ende nächsten Jahres: «Ugo Tosoni hat die Neuausrichtung der Unternehmensstruktur entscheidend vorangetrieben, mit gezielten Akquisitionen das Fundament der GVS Gruppe erweitert und beispielsweise mit der ‹Swiss Future Farm› ein europaweit einzigartiges Leuchtturmprojekt initiiert.» Auch werde Tosoni bis zur Übergabe an die neue Geschäftsführung den GVS mit voller Kraft unterstützen und, falls gewünscht, auch darüber hinaus für einzelne Mandate zur Verfügung stehen. Für Ugo Tosoni wird es ein grosses Ziel sein, bis Ende nächsten Jahres in allen vier Geschäftsbereichen noch wichtige Projekte voranzutreiben, welche die Zukunftsfähigkeit der GVS Gruppe langfristig sichern. «Das geht von der Arealentwicklung und Agro Vision im Herblingertal über die neuen Strukturen im Landmaschinenbereich in Frankreich bis hin zum Projekt ‹Cantina 25+› bei der Weinkellerei.»

Die Nachfolgesuche wird vom Verwaltungsrat nun umgehend eingeleitet und soll bis spätestens im Herbst 2022 abgeschlossen sein, um dann eine ordentliche Übergabe zu gewährleisten.