Demeter

Wo Kosmus und Milchpreis im Einklang sind Premium

Bei Coop und Migros steigt der Absatz von Demeter-Produkten spürbar. Die Milchpreise sind verlockend. Wer einsteigen will, braucht die richtige Geisteshaltung und den Absatzkanal.

Der Biomarkt wächst – und zwar zurzeit am schnellsten auf der Seite des Angebots. Die Angst der Bioproduzenten vor einem Überangebot ist deutlich spürbar. Doch auch im Biomarkt öffnen sich immer wieder Nischen – zum Beispiel der Demeter-Kanal. Tatsächlich verzeichnet der Verein der biodynamischen Landwirtschaft seit drei Jahren einen grossen Zulauf. Seit 2016 ist die Anzahl Demeter-Betriebe von 260 auf 350 gestiegen.

Grossverteiler bauen aus

Zu tun hat das auch mit dem erwachten Interesse der Grossverteiler an den Produkten, die auf der Grundlage des Landwirtschaftlichen Kurses von Rudolf Steiner hergestellt werden. 2016 nahmen Migros und Coop erste Demeter-Produkte ins Sortiment auf, und beide sind mit der Entwicklung sehr zufrieden.

So erklärt etwa Coop-Mediensprecherin Marilena Baiatu: „Die Nachfrage nach Demeter-Produkten ist steigend. Bei der Milch sind wir aufgrund der beschränkten Verfügbarkeit sogar schnell ausverkauft.“ Auch Migros-Mediensprecherin Cristina Maurer bestätigt: „Wir werden das Demeter-Sortiment ausbauen, bei den Frischeprodukten, aber auch im Foodbereich. Die Präsenz von Demeter in unseren Filialen wird in den nächsten Jahren zunehmen.“ Gute Nachricht also für all diejenigen, die den Sprung in die Demeter-Nische gewagt haben.

Was aber bedeutet es, seinen Betrieb auf die biologisch-dynamische Landwirtschaft umzustellen? „In...

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