Kritik an Windenergie

Beeinflusst die Windenergie das Wetter?

Laut internationalen Studien soll Windenergie das Wetter negativ beeinflussen und die Windgeschwindigkeit verringern. Die These ist in der Fachwelt stark umstritten.

Mehrere Studien aus den USA und China zeigen erhebliche meteorologische Effekte aufgrund der Windenergienutzung. Nach der jüngsten Studie aus China (veröffentlicht im Dezember 2018) soll es eine deutliche weltweite Abnahme der Windstärke seit 1979 geben. Sie sei am auffälligsten überall dort (am meisten in China), wo die Konzentration von Windparks bzw. Windstromgewinnung besonders hoch ist, heißt es in einem Schreiben einer Windkraftkritikerin an die top agrar-Redaktion. Das hätte die Ausbremsung der dynamischen Strömungen in der Atmosphäre durch Windturbinen zur Folge. Infolgedessen gäbe es einen störenden Einfluss auf das globale Wettersystem, wodurch zwangsläufig Dürren und Extremwetterereignisse hervorgerufen würden.

Kritik: Bundestag ignoriert Studien

Auch der Wissenschaftliche Dienstes des Deutschen Bundestags ignoriert diese Ergebnisse, lautet die Kritik. Im dem 2019 veröffentlichten Papier „Zu ökologischen Auswirkungen von Windkraftanlagen“ würden die Wissenschaftler nur auf Untersuchungen zu einzelnen Windparks eingehen, „mit erwartungsgemäß wenig aufschlussreichen Ergebnissen“, kritisiert sie. Sämtliche aktuellen, großräumlich angelegten Studien aus den USA und China, welche großräumliche und überregionale Klimaeffekte durch stark ausgebaute Windenergie wie in den USA, China und Deutschland belegen würden, seien in dem Papier nicht erwähnt. „Selbst die aktuellen Studien der renommiertesten US-Forscher Cristina L. Archer, Mark Jacobsen und David W. Keith auf Basis neuartiger Computermodelle hat...

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