Die schönsten Hofläden sind gekürt

Gleich doppelte Freude herrschte an der diesjährigen Prämierungsfeier des Wettbewerbs «Schönster Hofladen». Die Besten der Besten erhielten ihre Auszeichnungen und Preise überreicht und von den 100 Wettbewerbsteilnehmenden versammelten sich fast ebenso viele zum Stelldichein in Bern. Die Auszeichnungen übergab BLW-Direktor Christian Hofer.

Die Anzahl Bauernbetriebe, die Produkte direkt ab Hof verkaufen, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Ein Grund für den Schweizer Obstverband (SOV) und den LANDfreund die zweite Nationale Prämierung zu lancieren und die schönsten Hofläden zu bewerten und auszuzeichnen. Aus der ganzen Schweiz haben 100 Hofladenbetriebe beim gemeinsamen Wettbewerb mitgemacht. Die Bandbreite der Bewerber war gross: Es gab Bauernfamilien, die seit Generationen einen Hofladen betreiben, und Newcomer, die mit Enthusiasmus frisch gestartet sind. Bewertet wurde nach den Kriterien: Produkte der Schweizer Landwirtschaft, Gesamtkonzept passend zum Betrieb, Qualität der Produkte, Sortiment, Präsentation. Ein wichtiges Kriterium war zudem das Ambiente.

Nach Sichtung der Anmeldeunterlagen hat die Jury 30 Favoriten besucht und bestimmte den erst-, zweit- und drittplatzierten sowie die nachfolgenden Plätze vier bis zehn.

Die Gewinner des Wettbewerbs "Schönster Hofladen" sind:

  1. Corinne und Franz Schuler vom Ludihof in Benken (SG)
  2. Sara und Adrian Kunz vom Früchtehof in Grüningen (ZH)
  3. Erika und Christoph Gehrig-Häfliger vom Hubihof in Bellikon (AG)

Eine Auszeichnung und ein Abo des Direktvermarktungsmagazins «Hof direkt» erhielten zudem (Reihenfolge alphabetisch):

  • Regula und Xaver Appert-Jauch aus Schwyz (SZ)
  • Mireille Ducret aus Ecublens (VD)
  • Katharina und Lukas Friedli aus Schocherswil (TG)
  • Jonas Imfeld und Marina Blum aus Geuensee (LU)
  • Manuela Mock-Dörig aus Appenzell (AI)
  • Hanspeter Rohrer aus Belp (BE)
  • Sabine und Hannes Röthlisberger-Wolleb aus Ersigen (BE)

Juryleiter und Präsident des Fachzentrums Direktvermarktung des SOV, Ernst Lüthi, zeigte sich sehr erfreut über das grosse Interesse: «Die grosse Anzahl Teilnehmer deute ich als Zeichen, dass eine Professionalisierung stattfindet. Die Betriebe wollen eine Standortbestimmung vornehmen. Die Direktvermarktung trägt eine grosse Verantwortung und ist ein Aushängeschild der Landwirt-schaft», betont Lüthi. Und ganz klar – der Wettbewerb «Schönster Hofladen» trägt zur Professionalisierung bei, vernetzt Direktvermarkter untereinander und ist ein Benchmarkt, wo man voneinander lernen kann.

Fotos der Prämierung: Link