Ratgeber

Lebensmittelzubereitung ohne Strom

Am 13. Oktober ist der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung. Notlagen und Katastrophen können überraschend eintreten. Zentral ist dabei die Versorgung mit Nahrungsmitteln. Deshalb stellt das Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär (BSM) des Kanton Bern dieses Jahr das Thema «Kochen ohne Strom» in den Vordergrund.

Notlagen und Katastrophen können unerwartet eintreten. Oft kann man sie nicht verhindern, aber zumindest lassen sich ihre Auswirkungen abschwächen. Zentral ist eine gute Vorsorge – nicht nur die staatliche, sondern auch die Selbstvorsorge. Am diesjährigen Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung illustriert der Kanton Bern dies am Beispiel «Kochen ohne Strom».

Wer vorgesorgt hat, hat einen Notvorrat zu Hause und eventuell sogar einen gut gefüllten Kühlschrank und/oder Tiefkühler. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) empfiehlt, Nahrungsmittel für sieben und Trinkwasser für drei Tage auf Vorrat zu halten, um den eigenen Bedarf in einer Krisenlage noch für einige Zeit decken zu können. Die Lebensmittel nur vorrätig zu haben, reicht jedoch nicht, schliesslich müsste man sie auch zubereiten können. Was machen, wennh der Kochherd bei Stromausfall nicht mehr funktioniert und auch die Mikrowelle einem nicht weiterhilft. Kochen ohne Strom erfordert zwar etwas Improvisationstalent, jedoch sind sogenannte «Notkochstellen» mit einfachen Mitteln, die in jedem Haushalt zu finden sind, schnell eingerichtet.

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Eine Strommangellage entsteht durch eine Verkettung von Ereignissen. Zum Beispiel führt ein trockener Sommer zu tiefen Pegelständen in Flüssen und Stauseen, dies wiederum zu einer geringeren Stromproduktion im Inland. Im besten Fall kann Strom aus dem umliegenden Ausland importiert werden. Dies ist jedoch nicht möglich, wenn es dort ähnlich trocken ist und man somit ebenfalls mit Produktionsproblemen zu kämpfen hat. Erst jetzt wird einem bewusst, wie viele Geräte eigentlich von der Stromversorgung abhängig sind: Lampen und Heizungen funktionieren nicht mehr, unter Umständen bleibt auch die Wasserversorgung aus, weil das Wasser mittels elektrischer Pumpen in unsere Wohnungen und Häuser gelangt. Irgendwann fallen auch das Fest- und das Handynetz aus.