Ganz persönlich

Politik, Reisen, Auktionen –alles läuft parallel

Der höchste Schweizer 2021, Andreas Aebi, hat Stallgeruch und ist ein Macher. Seinen To-do-Zettel mit Stift trägt er immer bei sich. Für das, was ihm das Leben bisher ermöglichte, ist er dankbar.

Was konnten Sie in Ihrer Amtszeit für die Landwirtschaft bewegen?

Andreas Aebi: Ich habe zu etlichen Veranstaltungen aufs Land eingeladen. Damit besuchten über 2 000 Menschen Bauernbetriebe, was sonst sicher nicht der Fall gewesen wäre.

Sind Sie gerne Bauer?

Aebi: Wenn ich keine anderen Termine wahrnehme, bin ich jede Sekunde auf dem Betrieb – auch wenn ich den vor anderthalb Jahren an unseren Sohn mit Familie übergeben habe. Und – ich bin passionierter Kuhfan und melke sehr gern.

Dass Sie ein Herz für Kühe haben, darf vor allem das Publikum auf den Auktionen erleben, auch ennet der Grenze. Welche Auktion ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben?

Aebi: Vor einigen Jahren versteigerte ich Tiere von einem Betrieb im Kanton Freiburg. Der Landwirt gab...