Ganz Persönlich

Tattoo schweisst zusammen

Jürg Wyss und Mike Glauser gründeten 2006 Jumi. Ihre Ideen zu Milch und Fleisch, die die Mittzwanziger damals auf Festen im Emmental bis tief in die Nacht diskutierten, sind längst zum Erfolg über die Schweizer Grenzen hinaus geworden.

Nach über zehn Jahren Jumi – was war die grösste Herausforderung?
Jürg Wyss: Ganz am Anfang hatten wir in Münsingen einen Standort in einem alten Bauernhaus mit einem Mitarbeiter. Nach kurzer Zeit stockten wir um zwei weitere Mitarbeiter auf. Das zuständige Amt entzog uns die Erlaubnis mit der Begründung, dies sei keine Landwirtschaft mehr. Die Standortsuche war sehr schwer. Entweder war es zu teuer, zu klein oder zu gross. Mike und ich haben dann in dieser Phase den Deal gemacht, wenn wir irgendwann den optimalen Standort finden, dann lassen wir uns das Jumi-Logo auf den Arm tätowieren. Jetzt sind wir beide tätowiert und wirtschaften in Boll.

Was nervte Sie damals?
Jürg Wyss: Wir haben die Schweizer Landwirtschaft schon damals als Planwirtschaft empfunden. Wenn die Milch oder das Fleisch abgegeben waren, war es für den Einzelnen erledigt. Ich finde es sehr wichtig, in der Region eine Wertschöpfung zu haben. Hier im Emmental kannst du kein Gemüse produzieren. Man muss Tiere haben und in die Veredlung gehen.

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Wasser, das wichtigste Futter

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LANDfreund

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