Swisspatat

«Vorwärts schauen gibt Schwung»

Urs Reinhard war Rechtsberater einer Ärztegesellschaft, berät den Schweizer Fussballverband, ist Mitglied im Berufungssenat der UEFA und Präsident der Swisspatat.

Wie sind Sie zur Kartoffel gekommen?

Urs Reinhard: «Wie die Jungfrau zum Kind.» Ich bewarb mich auf ein Inserat. Gesucht war jemand, der Verbände aus der Nahrungsmittelindustrie betreut. Niemand aus meiner Familie stammt aus der Landwirtschaft, aber Kartoffelgerichte sind meine Lieblingsspeise.

Kürzlich haben Sie eine Firma für Rugbybedarf gegründet. Spielen Sie Rugby?

Reinhard: Für das Spielfeld bin ich nicht gebaut. Aber ich kenne mich im Sportrecht aus und wurde in den
Vorstand eines Rugbyklubs gewählt. Dabei stand eine Firma für Rugbybedarf zum Verkauf, die ich übernahm. Rugby ist ein Sport «von Raufbolden, gespielt von Gentlemen». Die Fans sitzen entspannt und durchmischt nebeneinander. Das gefällt mir.

Anwälte fechten oft vor Gericht. Fiel es Ihnen schwer, als Swisspatat-Präsident eine ausgleichende Rolle zu übernehmen?

Reinhard: Das fällt mir leicht, weil es meinem Charakter entspricht. Ich bin gerne als Rechtsberater unterwegs. Es ist immer gut, einen Juristen an Bord zu haben, wenn man praktikable Lösungen finden will. Im Nachhinein vor Gericht zu streiten, bringt meistens nicht viel.

Wie sind Sie auf Ihr Lebensmotto «semper sursum» (immer aufwärts) gekommen? Es ist bekannt als Grabinschrift auf dem Bergsteigerfriedhof in Zermatt.

Reinhard: Für mich ist es ein optimistisches Motto. Es steht für Zuversicht – vorwärts schauen gibt Schwung.

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Artikel geschrieben von

Daniela Clemenz

Redaktorin

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