Alpsommer

Wanderer: Wenig Konflikte mit Rindviehherden

Die diesjährige Wandersaison geht zu Ende. In ihrem Jahresrückblick hält die Arbeitsgruppe „Rindvieh & Wanderwege“ fest, dass, obwohl sehr viele Wandernde unterwegs waren, nicht mehr Konflikte oder Unfälle im Zusammenhang mit Rindvieh und Drittpersonen als in den Vorjahren bekannt wurden.

Aufgrund der COVID-19-Situation wurde für die Wandersaison 2020 eine erhöhte Nutzung der Wanderwege erwartet. In der Folge informierte die Arbeitsgruppe im Frühling über verschiedene Kanäle über das richtige Verhalten beim Kontakt mit Rindviehherden. Tierhalterinnen und Tierhalter wurden über die landwirtschaftliche Fachpresse, Präventionsnewsletter sowie Mitgliederveranstaltungen und -nachrichten aufgerufen, in Weiden mit öffentlichem Zugang eine Risikoanalyse durchzuführen. So konnten landesweit verschiedene Massnahmen zur Konfliktminderung – teilweise mit Unterstützung der kantonalen Wanderwegverantwortlichen - realisiert werden, die letztendlich zu der tiefen Zahl der Vorfälle beitrugen.

Zu der tiefen Anzahl der Unfälle und Ereignisse tragen in gleichem Masse die tierhaltenden Betriebe mit ihren Präventionsmassnahmen wie auch die Gäste bei, die sich mit der nötigen Vorsicht und gebührendem Respekt im Weidegebiet bewegen. Die Arbeitsgruppe „Rindvieh & Wanderwege“ dankt den beteiligten Akteuren für ihren Einsatz.