Rezept

Zusammen ans Ziel

Gewohnte Strukturen sind nicht ihr Ding: Lionne Spycher und Aureus Schüle haben keine klare Rollenverteilung und auch ihre Form der Betriebsgemeinschaft hebt sich von anderen ab.

Seit fünf Jahren bewirtschaften Lionne Spycher und Aureus Schüle einen Bio-Betrieb im Wallis. Kennen und lieben gelernt haben sich die beiden im Abschlussjahr der Landwirtschaftsausbildung am Bio Schwand in Münsingen (BE).

Lionne und Aureus sind Quereinsteiger und stammten nicht von einer Bauernfamilie ab. Sie wohnte in Bern, er kam aus dem Säuliamt (ZH). Nach der Ausbildung zog es das junge Paar für ein halbes Jahr nach Südfrankreich. Nach dem Auslandsaufenthalt wollten sie Berufserfahrung sammeln und irgendwann Ausschau nach einem eigenen Betrieb halten. Doch manchmal geht alles schneller als geplant. «Ein Kollege von uns übernahm einen Betrieb in Ried-Mörel», erzählt Lionne. «Wir gingen ihm regelmässig aushelfen und uns gefiel die Gegend.» Als dem jungen Paar ein Betrieb im Dorf Ried-Mörel (VS) zur Pacht angeboten wurde, nutzte es die Chance. «Wir hatten hier die Möglichkeit, ohne grosses Kapital zu starten.» Auch die Pachtzinse für die Landwirtschaftsflächen seien im Wallis tiefer als in anderen Regionen der Schweiz.

Herausforderung im Winter

Lionne und Aureus konnten einen kleinen Nebenerwerbsbetrieb mit 3 ha LN und ein paar Schafen übernehmen. Seit der Übernahme in 2014 wächst der Betrieb stetig und wurde auf Bio umgestellt. Das Ziel: ein Vollerwerbsbetrieb. Derzeit bewirtschaften die jungen Landwirte 10 ha LN. «Noch 10 ha dazu und wir sind zufrieden», sagt Lionne.

Wie das junge Paar den Betrieb ausbauen möchte und welche Hürden es zunehmen gilt, wenn Frau und Mann gelernte Landwirte sind, erfahren Sie in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe 09/2019.

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Artikel geschrieben von

Nadine Maier

Redaktorin

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