Praxistest

Geknickt und doch stabil

Gute Balance trotz engem Wendekreis verspricht sich Manfred Thaler vom 3348-5A.
Gute Balance trotz engem Wendekreis verspricht sich Manfred Thaler vom 3348-5A.

Thaler kombiniert jetzt Knick- und Allradlenkung. Wir fuhren den Prototyp Probe.

Knicklenker sind eine wackelige und zuweilen gefährliche Angelegenheit. Wer mit Ladung zu eng durch die Kurve fährt und dabei noch den Hubarm anhebt, hat schnell keinen Boden mehr unter den Rädern.

Grosser Hebel
Denn die Hebelwirkung des Ladeguts auf den Hubarm und das Heckchassis vergrössert sich mit dem Knick-Einschlag. Die Kipp­last sinkt entsprechend. Zieht in einer Kurve die Fliehkraft an der Ladung, so überträgt sich diese mit grossem Hebel auf das Heck – Umkippen kann die Folge sein.
Lässt sich das verhindern, ohne bei der Wendigkeit Abstriche zu machen? Ja, dachten sich Manfred Thaler (42) und Kollegen und entwickelten einen Knicklenker mit zusätzlicher Allradlenkung, den 3348-5A. 5A steht dabei für Fünfachslenker. Die Maschine knickt anstelle der üblichen 55° nur um 20°. Kombiniert mit der Allradlenkung schafft sie aber dennoch einen Wendekreis mit einem Innenradius von 660 mm. Das ist fast die Hälfte des Radius des Standard-3348 bei 55°.
Das wollten wir uns genauer ansehen und fuhren den Prototyp im Werk bei Mühldorf am Inn Probe. Mehr dazu in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe 11/2018 >>kostenloses Probeheft bestellen.

Schlagworte

Allradlenkung, utm, Hubarm, Thaler, Knick, Knicklenker, Kurve, fuhren, Ladung, Prototyp

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