Selbstfahrender Rundballenauflöser

BalleMax löst Rundballen jetzt elektrisch auf

Die BalleMax GmbH hat ihre selbstfahrenden Rundballenauflöser um ein Batteriemodell erweitert. Wie sich das akkubetriebene Gerät in der Praxis schlägt, hat der LANDfreund für Sie getestet.

Als Pionier in Sachen selbsfahrende Rundballenauflöser kann die BalleMax GmbH aus Bernhardzell bezeichnet werden.

Die neueste Entwicklung ist ein elektrischer Ballenauflöser mit Akkubetrieb. Wir konnten brandaktuell testen, wie das batteriebetriebene Gerät im Praxisbetrieb arbeitet. Angetrieben wird die Hydraulik des BalleMax von einem umweltfreundlichen 8,5-kW-Scheibenläufermotor. Die Motordrehzahl ist stufenlos bei vollem Drehmoment regelbar. Die Stromversorgung übernehmen vier AGM-Batterien mit 165 Ah.

Zehn Stufen wählbar

Die Leistungsstärke des Motors ist über ein Drehrad in zehn Stufen wählbar: 1 ist wenig und 10 ist volle Leistung des E-Motors. Der Hersteller gibt das Potenzial einer Akkuladung mit fünf Ballen an. Bei unserem Test schaffte der Ballemax bei voller Leistung in Stufe 10 knapp drei Ballen. Die Leistungsstufe des Akkus muss je nach Trockenmassegehalt des Futters gewählt werden. Für vernünftiges und leistungsstarkes Verteilen ist aber in der Praxis mindestens Stufe 5 notwendig.

Wir fuhren den SD-124-Akku in der Stufe 7, sprich mit 70 %. Damit konnten wir fünf bis sechs Silageballen auflösen und vorlegen. In dieser Stufe ist nach unserem Ermessen ein einwandfreies Arbeiten möglich. Die Stufe 10 war zumindest für unseren Testeinsatz nicht relevant. Wir können uns vorstellen, dass diese Stufe beim Zumischen von Mais notwendig sein könnte.

>> weiterlesen (LANDfreund-Ausgabe 11/2019, ab Seite 38)

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