Technik

Digitalisierung: Nadelöhr ist die Datenübertragung

Drahtlose Datenübertragung ohne Mobilfunk oder WLAN-Anbindung – geht das? Ja, das neue Netzwerk LoRaWan macht es für die Landwirtschaft möglich.

Alle reden von Digitalisierung, dabei geht manchmal vergessen, dass die Datenübertragung ein nicht zu unterschätzender Teil davon ist. Das macht den Einzug von digitalen Technologien in der Landwirtschaft erst möglich, indem die Hersteller mobile Geräte wie Landmaschinen, Wetterstationen, Pflanzensensoren oder Bodensonden miteinander verbinden. Dieser Teil der Datennutzung ist aber oft das «Nadel- öhr», da flächendeckende Übertragungsnetze entweder zu teuer oder nicht lückenlos sind.
Nun wurde mit dem LoRaWAN - die Abkürzung steht für «Long Range Wide Area Network» – eine Übertragungstechnik entwickelt, die auch ohne WLAN eine Internetverbindung herstellen kann und zudem sehr günstig ist.

Hinter LoRaWAN steht ein in den USA entstandener gemeinnütziger Verein von mehr als 500 Mitgliedsunternehmen, die sich für offene Technologie einsetzen. LoRaWAN entwickelt sich quasi organisch über aktive Teilnehmer, die damit Anwendungen und neue Produkte entwickeln können. Peter Affolter von den Berner Fachhochschule (BFH) und Bernhard Streit von der HAFL machen sich diese Technologie zunutze und entwickeln neue digitale Anwendungstechniken für die Landwirtschaft.
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