Raupen unter Modulen

Grasmäher für Freiflächen-Solaranlagen Plus

Für die Pflege von Solarparks sind Maschinen nötig, die niedrig, wendig und effizient sein müssen. Neben Mulchern und Leitpfostenmähern sind ferngesteuerte Mähraupen im Kommen

Schatten ist einer der größten Feinde von Solarmodulen. Denn er sorgt dafür, dass die Stromproduktion rapide sinkt. Die Gefahr droht auch bei ebenerdig montierten Solarparks: Kräuter oder Gräser können hier schnell die unteren Modulreihen überragen.

Daher müssen die Parks mindestens zweimal im Jahr gemäht werden. Neben spezialisierten Garten- und Landschaftsbaubetrieben und anderen Dienstleistern können auch Landwirte die Pflege übernehmen. Aus Kostengründen ist dafür eine effiziente Technik gefragt. Denn die Parks stehen auf Flächen von 0,5 bis über 15 ha. Allerdings hilft hier eine große Arbeitsbreite nicht weiter: Die Modulreihen lassen wenig Platz für große Maschinen. Außerdem sind bei den unteren Reihen selten mehr als 60 bis 80 cm Platz. Darum sind hier Spezialmaschinen gefragt.

Mulcher für den Schlepper

Auf dem Markt gibt es inzwischen eine große Palette von Möglichkeiten. Dazu gehören Anbaugeräte für Traktoren, die für die Pflege in engen Bereichen wie den Obstbau oder Weihnachtsbaumkulturen entwickelt wurden. Ein Beispiel ist der Mulcher „Handy“ von des italienischen Herstellers Berti, der von Höre Werksvertretung aus Orsingen (Baden-Württemberg) in Deutschland vertrieben wird. „Handy“ ist eine Profi-Maschine aus dem Obstbau, die sehr flach ist und weit nach rechts zur Seite verschoben werden kann. Au-ßerdem schwenkt die mechanisch angetriebene Seitenscheibe selbständig an den Pfosten ein- und aus. Den Mulcher gibt es in verschiedenen Ausführungen von 1,21 bis 4,15 m Arbeitsbreite (www.bertima.it/de).

Der Kreiselmulcher AFLR 3 200 der Maschinenfabrik Bermatingen hat eine Arbeitsbreite von 2,74 bis zu 3,20 m. Die Maschinen können an Front oder Heck angebaut werden. Die Maschine ist sehr flach und hat eine glatte...


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