Neue Sämaschine

Horsch testet Prototyp der mechanischen Drille Versa 3 KR im Feld

Erste Detailbilder der neuen mechanischen Sämaschine Versa 3 KR zeigte Horsch bereits im Sommer über Twitter. Jetzt hat das Unternehmen weitere Details veröffentlicht.

Das Landtechnikunternehmen Horsch hat ihre komplett neu entwickelte mechanische Drille Versa 3 KR auf dem Feld getestet. Bereits im Juni 2020 lüftete der Firmenchef Philipp Horsch über Twitter erste Details zu der Neuentwicklung. Mitte November kündigte das Unternehmen in einer Pressemitteilung die neue Maschine offiziell an. Ab Herbst 2021 soll die Drille erhältlich sein.

Mechanische Sämaschine mit elektirscher Dosierung

Besonders innovativ sei die Dosierung der neuen Sämaschine. Jedes Dosieraggregat ist einzeln mit Zahnrädern an die Vorgelegewelle angebunden. Damit können Fahrgassen individuell und werkzeuglos verändert und zusätzlich auch verschiedene Reihenabstände wie von 15 cm auf 30 cm oder 45 cm generiert werden. Die Dosierung selbst lässt sich je nach Saatgut mit einem Absperrschieber einfach zwischen Zellenrad und Nockenrad verstellen. Auch die Dosierräder können einzeln und werkzeuglos zur Kontrolle entnommen werden, heißt es.

Versa

Bei der Versa ist jedes Dosieraggregat einzeln mit Zahnrädern an die Vorgelegewelle angebunden. (Bildquelle: Horsch )

Die Versa baut auf der 3 m breiten Kreiselegge Kredo auf, die man aus der pneumatisch angetriebenen Express 3 KR kenne. Sie hat 10 Kreisel auf 3 m Arbeitsbreite und sei ausgelegt für höchste Stabilität auch bei steinigen Böden. Sie könne mit Schnellwechselzinken auf Schlepp oder Griff ausgestattet werden. Für höchste Standzeiten sind Zinken mit Hartmetallbeschichtung verfügbar. Der Trapezringpacker formt eine perfekte Saatrille auch unter schweren und bindigen Bedingungen, so der Hersteller.

Das sind die Neuheiten

Neu ist der 900 Liter fassende Stahltank, der mit einem Aufsatz vergrößert werden kann. Ebenso neu ist das DuoDisc Schar, das auf Komponenten des TurboDisc Schares setzt. Das DuoDisc ist in der Versa mit einer Blattfeder angebunden und sei speziell für diesen Maschinentyp gewichtsoptimiert. Die komplette Bedienung und Einstellung der Maschine wurde auf der linken Maschinenseite angeordnet. Mit einem Universalschlüssel werden hier die Saattiefe und der Schardruck (optional hydraulisch) eingestellt. Der Abdrehvorgang kann auch über die kostenlose Horsch MobileControl App ausgeführt werden. Die Abdrehwanne wird ebenfalls nach links herausgezogen.

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Bei Horsch ist die erste komplett neu entwickelte mechanische Drille gerade im Testlabor und geht Ende der Woche ins Feld, sagt Philipp Horsch.