Test

MF 4710 M: Ein universeller Helfer

Als Allzwecktraktoren hat MF im letzten Jahr die Baureihe 4 700 M eingeführt. Ob der Traktor so unkompliziert und zuverlässig ist, wie der Hersteller verspricht, haben wir im Test mit dem größten der drei Modelle untersucht, dem MF 4 710 M.

Plus und Minus

MF 4710 M

+ gute Rundumsicht

+ geringes Eigengewicht

+ niedrige, kompakte Bauweise

+ kleiner Wenderadius

- Kupplung

- Zapfwellenschaltung

- Kaltstarteigenschaften

Die Baureihe MF 4700 M folgt der Gobal-Serie MF 4700. Der Hersteller hebt die einfache Bedienung, Zuverlässigkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis hervor. Wir waren natürlich gespannt, ob unser Testtraktor, ein 4710 M, hält, was der Hersteller verspricht.

Deshalb haben wir ihn bei allen anfallenden wichtigen Acker- und Grünlandarbeiten sowie bei Arbeiten am Betrieb unter die Lupe genommen. Ein Blick auf die Optik verrät: Die Baureihe 4700 M übernimmt das neue Design von MF mit dem modernen Kühlergrill und Fahrscheinwerfern an der Oberseite. Alle Funktionen werden auf einem überarbeiteten Armaturenbrett angezeigt. Neu sind zudem auch die stärkeren Felgen.

Durchzugsstarker Motor

Schauen wir auf den Motor: Die Baureihe wird von 3,3-l-Dreizylindermotoren der Abgasstufe 5 von Agco Power angetrieben. Unsere Testmaschine leistet laut Hersteller 100 PS. Unser Eindruck im Test: Der Dreizylinder zeigt sich sehr spritzig und durchzugsstark. Das Einzige, was uns nicht so gut gefallen hat, war das langsame Startverhalten.

Es dauert doch, bis der Motor anspringt, und braucht im kalten Zustand dann auch etwas Zeit, bis er hochdreht. Am Prüfstand haben wir eine Zapfwellenleistung von 86 PS/63 kW ermittelt, und das bei einer Zapfwellendrehzahl von 544 U/min. In der Grundausstattung verbaut MF das bewährte 12 x 12-Getriebe.

Unser Testtraktor...