Neues bei den Fendt-Spritzen

Neues Topmodell der Fendt Rogator 600 Baureihe

Fendt zeigt auf der Agritechnica seine neue Selbstfahrspritze Rogator 600 mit 307 PS samt automatischer Düsensteuerung Fendt OptiNozzle und der neuen AGCO Gestängehöhenführung.

AGCO erweitert seine Selbstfahrspritzen-Baureihe Fendt Rogator 600 durch das Topmodell Fendt Rogator 665 mit einer maximalen Leistung von 307 PS. Ab 2020 werden alle Maschinen mit einem 6-Zylinder-Reihenmotor mit 7,4 Liter Hubraum ausgestattet. Die Selbstfahrer erfüllen durch den Einsatz eines passiven Dieselpartikelfilters die europäische Abgasnorm Stufe V. Des Weiteren wird das Angebot an verfügbaren Reifen um zwei Modelle erweitert.

Die neue Düsensteuerung Fendt OptiNozzle soll dabei ein optimales Applikationsergebnis bei garantierter Einhaltung der gewählten Abdriftreduktion ermöglichen. Der Fahrer definiert die Ausbringmenge, den angestrebten Grad der Abdriftreduktion und einen passenden Druck für das optimale Tropfenspektrum. Fendt OptiNozzle wählt dann automatisch die passende Düse oder Düsenkombination, so dass die gewünschte Abdriftminderungsklasse während der Applikation auch bei wechselnden Geschwindigkeiten oder Ausbringmengen eingehalten wird. Durch die automatische Anpassung der Düsen oder Düsenkombination wird der Geschwindigkeitsbereich bei der Applikation deutlich erweitert.

Mit Fendt OptiNozzle könnten gesetzliche Vorgaben und Zielwerte für die Abdriftreduktion, sowie Abstandsauflagen auch bei wechselnden Applikationsparametern einfach und präzise eingehalten werden.

TIM Funktion: 300er Spritze kann mit Traktor kommunizieren

Rogator 300 (Bildquelle: Pressebild)

Im Gespann mit einem Fendt Vario, der die AEF zertifizierte TIM Funktionalität unterstützt, kann die gezogene Feldspritze Fendt Rogator 300 über die TIM Funktion (Tractor Implement Management) mit dem Traktor kommunizieren und diesen automatisch steuern.

Die Pflanzenschutzspritze errechnet hierbei die optimale Geschwindigkeit passend zu den Düsenparametern, der angestrebten Abdriftreduktion und Ausbringmenge. Je nach verwendeter Düse oder Düsenkombination regelt die Feldspritze die Geschwindigkeit des Gespanns auf die errechnete Sollgeschwindigkeit. Damit wird laut den Ingenieuren sichergestellt, dass die Applikation immer mit der gewünschten Abdriftminderung erfolgt.

Bei aktiver TIM-Steuerung hat der Fahrer die Möglichkeit die Geschwindigkeit anzupassen. Dabei wählt er aus den vorgegebenen Geschwindigkeitsstufen, das Gespann hält die gewählte Geschwindigkeit automatisch. Zeitgleich passt die Spritze die verwendete Düse bzw. Düsenkombination an die geänderte Geschwindigkeit an.

Einzelradfederung und Fendt Stability Control

Ab einer Spurbreite von 1,80 m ist für die gezogene Feldspritze Fendt Rogator 300 die neue hydropneumatische Einzelradfederung verfügbar. Die beiden Hydraulikzylinder federn das Fahrzeug ab und steigern so die Stabilität bei Kurvenfahrten, schwierigen Straßenverhältnissen und Hanglagen. Die Federung reduziert die Belastung für Schlepper und Gestänge deutlich und ermöglicht eine noch höhere Applikationsgenauigkeit - selbst bei hohen Geschwindigkeiten.

Der Fendt Rogator 300 garantiert nach Unternehmensangaben mit der automatischen Niveauregulierung Fendt Stability Control sicheren Einsatz am Hang und stabile Straßenlage. Die Niveauregulierung stellt unabhängig vom Beladungszustand immer den vollen Federweg zur Verfügung und wirkt so Wankbewegungen entgegen.

Bei Fahrten parallel zum Gefälle ermöglicht die Konstruktion der Einzelradaufhängung ferner einen Hangausgleich von bis zu 7°, beziehungsweise 12 Prozent. Auch bei Befüllvorgängen mit Pflanzenschutzmitteln kommt die Einzelradfederung zum Tragen, da sie eine automatische Nivellierung des Rogator 300 und so eine noch exaktere Befüllung ermöglicht.

Mehr Arbeitsbreite für den Fendt Rogator 300

Rogator 300 (Bildquelle: Pressebild)

Die gezogene Feldspritze Fendt Rogator 300 zieht nun mit einer Arbeitsbreite von 36 Metern mit der Selbstfahrerbaureihe gleich. Bei einer max. Arbeitsbreite von 36 Metern wird das Gestänge für den besseren Transport dreifach geklappt.

Eine neue Gestängehöhenführung soll dank schneller und exakter Reaktionen für eine verbesserte Gestängelage und Bodenanpassung sorgen - auch bei höheren Geschwindigkeiten. In Kombination mit der serienmäßigen Einzeldüsenschaltung garantiert sie höchste Applikationsgenauigkeit und Leistungsfähigkeit. Diese Gestängehöhenführung ist auch für die Baureihe Fendt Rogator 600 verfügbar.

Die Neuheiten aus den Baureihen Fendt Rogator 600 und Fendt Rogator 300 sind ab Januar 2020 verfügbar.

Rogator Düsen (Bildquelle: Pressebild)

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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