Pressemeldung

John Deere macht Händlernetz fit für die Zukunft

Einem Pressebericht zufolge startet John Deere die nächste Stufe seiner Händlerstrategie „Dealer of Tomorrow". Dabei werden die erfolgreichen großen Händler gestärkt und können ihr Filialnetz ausbauen

Der Landmaschinenhersteller John Deere übernimmt seine „Dealer of Tomorrow"-Strategie auch für Deutschland. In den USA hat der Konzern diese bereits umgesetzt: Von ca 1.200 Händlern hat sich die Zahl auf etwa über 400 reduziert. Diese haben aber ca 100 neue Filialen geschaffen und können ihren Service somit noch besser leisten, berichtet ein Händler gegenüber top agrar.

Wie die Agrarzeitung in einer Pressemitteilung vom 9. Januar berichtete, sollen nun auch bei uns die Händler mit drei bis fünf Filialen und einem Umsatz von mehr als 50 Mio. US-Dollar besonders gefördert werden. Bislang gibt es in Deutschland 40 Vertragshändler für Produkte von John Deere.

Bestehende Standorte würden dabei in 99 % der Fälle nicht geschlossen, schilderte ein Händler gegenüber top agrar weiter. Eher das Gegenteil sei der Fall, da sich das Händlernetz neu und stärker in der Fläche aufstelle. Im Übrigens hätten Wettbewerber wie Agravis einen ähnlichen Prozess bereits durchlaufen, sprich hätten große Zentralstandorte mit Co-Filialen aufgebaut. Der Unterschied bei den John Deere Händlern sei jedoch die "Dealer Only Strategie", d.h. die Einzelfirmen bleiben immer selbstständig, ohne dass der Landmaschinenkonzern sich einkaufe, so der Händler. "Wir sehen auf alle Fälle positiv in die Zukunft. Die Kundenanforderungen werden auch in Zukunft weiter steigen. Bestimmte Anforderungen können aber von uns nur erfüllt werden, wenn wir eine bestimmte Größe haben", so ein Geschäftsführer einer großen Vertretung.

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