Geschäftsbericht

Pöttinger meldet Rekordumsatz

Der österreichische Landmaschinenhersteller steigerte 2017/18 die Erlöse um 8 Prozent auf 382 Millionen Euro - „Bedeutsame Zuwächse“ in Deutschland und Frankreich - Grünlandbereich mit kräftigem Plus - Dietachmayr geht für die nächsten Jahre von einer Fortführung des „soliden“ Wachstumskurses aus.

Der österreichische Landtechnikhersteller Pöttinger hat im Ende Juli abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018/19 die Umsätze um 8 % auf den Rekordwert von 382 Mio Euro steigern können. Wie das Familienunternehmen am 4. September weiter mitteilte, hatten die Grünlandgeräte einen Anteil von 69 % am gesamten Maschinenverkauf, Bodenbearbeitung und Sätechnik zusammen 31 %. Im Vergleich zum Vorjahr habe im Grünlandbereich ein Plus von 9 % eingefahren werden können. In Ackerbau und Sätechnik habe der Umsatz um 5 % zugelegt. Das Wachstum bei den Ersatzteilverkäufen skizzierte das Unternehmen als vergleichbar mit jenem bei Maschinen. In vielen wichtigen Märkten seien die Umsätze trotz der teilweise unbeständigen Verhältnisse und der deutlich abgeschwächten Bedarfssituation abermals gesteigert worden. Die Exportquote von 90 % wertete die Geschäftsführung als Ausdruck der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Nach Angaben von Pöttinger wurden im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 60 % des Gesamterlöses in den Ländern Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Tschechien und Schweiz erzielt. Abermals seien Deutschland mit rund 20 % und Frankreich mit 16 % Umsatzanteil die grössten und wichtigsten Einzelmärkte gewesen; in beiden Märkten seien „bedeutsame Zuwächse“ erzielt worden. Im Jubiläumsjahr „20 Jahre Pöttinger France“ sei dort rund ein Fünftel mehr an Umsatz als 2017/18 erwirtschaftet worden.

Erwartungen zum Teil „übertroffen“

Der Heimmarkt Österreich hält laut Pöttinger einen Anteil von gut 10 % am Gesamtumsatz und ist damit neben Deutschland und Frankreich einer der stärksten Einzelmärkte. Im Vergleich zum Vorjahr sei der Umsatz auch im Inland wieder deutlich gesteigert worden, berichtete das Unternehmen, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. „Übertroffen“ wurden ihm zufolge die Erwartungen in Schweden, Tschechien und Italien. In Schweden und Norwegen wurde ein Erlösplus von jeweils 37 % verzeichnet, in Dänemark von 15 % und in Finnland von 85 %. Dazu habe auch die im Jahr 2016 gegründete Tochter Pöttinger Skandinavien einen enormen Beitrag geleistet.

Zuversichtlich

Der Sprecher der Geschäftsführung, Gregor Dietachmayr, erklärte, dass sich Pöttinger als eigenständiges Familienunternehmen zum Ziel gesetzt habe, landwirtschaftliche Unternehmen erfolgreicher zu machen, ihnen die Arbeit zu erleichtern und die Qualität ihrer Produkte zu steigern. „Dabei garantieren wir ein herausragendes Arbeitsergebnis mit bestem Wirkungsgrad. Wir leben Landtechnik in all ihren Facetten“, so Dietachmayr. Er zeigte sich auch für die nächsten Jahre zuversichtlich: „Gemeinsam mit unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der verlässlichen Partnerschaft mit unseren Kunden, aber auch mit den innovativen Maschinen und Dienstleistungen können wir in den nächsten Jahren unseren soliden Wachstumskurs weiter fortführen.“

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AgE

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