Für Sie getestet

Saubere Qualität: Ziegler Field Profi 3001 im Test Premium

Ziegler vertreibt seit Kurzem Bodenbearbeitungsgeräte. Ob der neue Grubber „Field Profi“ seinen Namen verdient hat, konnten wir eine Saison lang testen.

Der Erntetechnikspezialist Ziegler ist erst seit knapp fünf Jahren auch mit Bodenbearbeitungsgeräten unterwegs. Dabei haben die Bayern neben der Leichtgrubber- und Kurzscheibeneggenbaureihe auch einen Schwergrubber im Programm. Diesen gibt es mit 3, 4 und 5 m Arbeitsbreite.

Wir konnten den 3 m breiten Field Profi 3001 vom Frühjahr bis in den Herbst 2019 ausgiebig testen. Die Maschine musste sich beim Einarbeiten von Zwischenfrüchten, Gülle, Getreidestoppeln und Maisstroh beweisen. Dabei haben wir flach sowie auch tief gearbeitet.

Schwergewicht

Der Grubber hat die Anbaumaße Kat 3N. Die Bolzen für die Unterlenkerkugeln lassen sich ordentlich stecken und sind drehgesichert – schön. Für den Oberlenker gibt es drei Anbaupositionen, das reichte für die eingesetzten Schlepper aus. Unser Grubber war mit der hydraulischen Tiefeneinstellung und hydraulisch ausschiebbaren Randscheiben ausgestattet. Deswegen mussten wir vier Hydraulikschläuche kuppeln.

Die Schlauchgarderobe geht in Ordnung. Die Schläuche hatten aber keine Kennzeichnung der Funktionen. Seit Kurzem gibt es optional aber auch Kennfixx-Stecker. Die Schläuche waren ordentlich verlegt und mit einem Schutz umwickelt. Auch für den Beleuchtungsstecker gibt es eine Parkposition.

Der Schlepper sollte genügend Hubkraft mitbringen. Der Grubber wog im Test 2.020 kg (mit aufgebauten APV-Streuer, ca. 80 kg). Mit einem John Deere 6125R mit 1.250 kg Frontballast ließ sich der Grubber aber noch legal auf der Straße bewegen. Die Halterungen für die LED-Beleuchtung ist ordentlich. Nur die Blinker haben noch Glühbirnen.

Balkenaufteilung

Insgesamt hat der Grubber zehn Schare, die sich zu drei-drei-vier auf die drei Balken aufteilen. Der Balkenabstand beträgt 80 cm, die Rahmenhöhe 85 cm. Der Grubber erreicht eine echte Arbeitsbreite von nur 2,87 m, was schade ist. Ziegler bietet vier verschiedene Scharformen an. Unser Grubber war mit spitz zulaufenden Hartmetallscharen (520 €) ausgestattet. Diese waren zusätzlich aufgepanzert. Die Hartmetallplatte unten ist 4 cm breit. Oben ist das Schar 8 cm breit. Während unserer Saison verloren wir an einem Schar die Hartmetallplatte. Ansonsten behielten die Hartmetallplatten ihre volle Breite.

Aufpassen mussten wir beim Abstellen des schweren Grubbers auf befestigtem Untergrund. Zuerst muss man den Oberlenker auf volle Länge ausfahren und dann den Nachläufer auf die flachste Arbeitsposition stellen. Anschließend senkt man das Gerät langsam auf den Nachläufer ab und zieht den Oberlenker kürzer, bis die Schare den Boden berühren. Das ging bei uns alles hydraulisch,...

Benutzerkonto erstellen und sofort weiterlesen