Tüftler-Tipp

Schmale Strasse und steile Felder? Kein Problem!

Das Angebot auf dem Markt entsprach nicht ihren Vorstellungen. Also konstruierte Balz Rutz selber einen passenden Schleppschlauchverteiler für den Bergbetrieb seines Bruders Kaspar.

Kaspar Rutz bewirtschaftet in Nesslau (SG) auf 1000 m ü. M. einen Landwirtschaftsbetrieb. In normalen Jahren fallen im Durchschnitt 1500 mm Niederschlag. «Nach dem Regen können wir einige Tage nicht ins Feld fahren», so Rutz. «Also müssen wir meistens bei sonnigen, warmen Verhältnissen Gülle führen.»
Nicht ganz optimal, wenn die Gülle dann mit dem Prallteller verteilt wird. Für ihn stellte sich deshalb die Frage, wie er in seinen Steilhängen Gülle ausbringen kann, ohne die Grasnarbe zu beschädigen, und zusätzlich die Geruchsemissionen mindern. Auf dem Markt fand der Landwirt kein passendes Gerät.

Alles selbst gebaut
Gut, wenn man einen Bruder hat, der Landmaschinenmechaniker ist und gerne tüftelt. Balz Rutz nahm sich ausreichend Zeit, im Kopf die optimale Idee reifen zu lassen. Nach einer groben Kostenkalkulation griff er zu Blatt und Bleistift und skizzierte seine Konstruktionsvorstellung.
Er setzte sich mit verschiedenen Herstellern in Verbindung und optimierte seine Pläne stets.

Innerhalb von zwei Monaten baute Balz Rutz den Schleppschlauchverteiler zusammen. Abgesehen vom Güllefass hat er alles selber konstruiert. Er kaufte Leitungen, diverse Ankupplungen, Schläuche und Hydraulikkomponenten. Die einzelnen Teile verarbeitete er passend – er berechnete, schweisste, baute zusammen und montierte alles.

Was dabei herauskam und wie Balz den Verteiler konstruierte, sehen Sie in der aktuellen LANDfreund-Ausgabe 11/2018. >>kostenloses Probeheft bestellen.

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Artikel geschrieben von

LANDfreund

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