Tüftler-Tipp

Vom Golfplatz in den Kuhstall

Zum Futternachschieben und für den Kälbertransport nutzt Familie Haimberger zwei gebrauchte Golf-Carts. Diese hat Anton Haimberger sen. mit einem selbst gebauten Frontschild und einem Anhänger ausgerüstet.

Das Golf-Cart mit 5-PS-Elektroantrieb hat Haimberger von einem Händler gekauft. Das grosse Plus des Carts: Es ist lautlos.
Bei der Konstruktion des Frontschildes verarbeitete Anton Haimberger ein Stück abgekantetes Niro-Blech (1400 × 350 × 2 mm), ein Stück leichtes Winkeleisen und zwei Stück U-Profile zur Verstärkung. Zudem verwendete er anfangs diverse Alteisen- und Hydraulikteile von einem alten Pöttinger-Ladewagen.

Oft umgebaut
Nach längerem Herumprobieren und weiteren Erkenntnissen baute der Tüftler die Vorrichtung etliche Male um. Anfangs verstellte er den Schild mit der Hand und bei weiteren Modellen hydraulisch. Die Idee, den Schild elektrisch mit einer Seilwinde zu bewegen, kam von seinem Sohn Anton Haimberger jun.
Seit Winter 2016 verwenden Haimbergers nun das E-Cart mit der Seilwinde. Mehrmals täglich schieben sie mit dem selbst gebauten Frontschild das Futter am Futtertisch nach. Quer gegen die Fahrtrichtung gestellt, nutzt Haimberger den Schild zum Abräumen des Futtertisches.
Schräg gestellt verwendet er ihn zum Nachschieben von Futter. Da die Stallungen einige Hundert Meter auseinanderliegen, ist das schnelle Mehrzweckgerät bei den Kontrollfahrten ebenso praktisch. Nicht nur im Stall ist das Fahrzeug nützlich. Bei Waldarbeiten, zum Transport von Wasserbehältern und auch am Weg zum Schulbus wird das Golf-Cart von der ganzen Familie genutzt.

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Artikel geschrieben von

LANDfreund

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