Pflanzenbau

Ein Sommer wie geschaffen für Süsskartoffeln

Bis vor Kurzem war Simon van der Veer noch Lehrer am Inforama des Kanton Bern. Nun aber will er sich voll auf Süsskartoffeln und weitere innovative Nischenprodukte konzentrieren.
Bis vor Kurzem war Simon van der Veer noch Lehrer am Inforama des Kanton Bern. Nun aber will er sich voll auf Süsskartoffeln und weitere innovative Nischenprodukte konzentrieren.

Der heisse Sommer kam dem Süsskartoffelanbau sehr entgegen. Die Ernte von Simon van der Veer und Christian Hurni ist gross. Aber wer weiss, wann der Trend Süsskartoffeln sich dem Ende zuneigt?

Simon van der Veer aus Sutz (BE) und sein Schwager Christian Hurni aus Fräschels (FR) begannen vor vier Jahren, Süsskartoffeln anzubauen und gründeten die Batati GmbH. Heute haben sie den Sprung in die Ladenregale geschafft, und 13 Produzenten bauen für sie Süsskartoffeln an. Der Name Batati ist mittlerweile eine geschützte Marke.
Als Markenbotschafterin haben van der Veer und Hurni die ehemalige Profi-Snowboarderin Tanja Frieden engagiert. Sie kennt das Gemüse schon lange und freut sich, dass sie es aus der Schweiz beziehen kann. Selbst als innovativer Zeitgeist unterwegs sieht sie viele Parallelen zwischen den Seeländer Süsskartoffeln-Pionieren und sich.
Wirtschaftlich lohnt sich der Anbau. «Wichtig ist, dass Schweizer Süsskartoffeln qualitativ einwandfrei den Konsumenten zur Verfügung stehen, denn nur so können wir uns gegen die Importkonkurrenz behaupten», hält van der Veer fest. Mehrwert liefert der Batati GmbH aber nicht nur das Schweizer Kreuz, sondern ihr Nachhaltigkeitskonzept.

Engagment für Flüchtlinge
Dabei kommen auch die ökologische und soziale Nachhaltigkeit zum Tragen: Das soziale Engagement durch die Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Sozialunternehmen Asyl Bienne et region (ABR). Vorläufig aufgenommene Asylsuchende helfen beim Pflanzen, Jäten und der Ernte. Sie sind wie die übrigen Fremdarbeitskräfte eingestellt und werden entsprechend entlöhnt.
Zur ökologischen Nachhaltigkeit trägt die Vermeidung von Foodwaste bei. «Unser Ziel ist, dass alle Süsskartoffeln im Teller landen, weder im Trog noch untergepflügt oder gar in einer Biogasanlage», sagt er. Dafür gehen sie mit Verarbeitern Kooperationen ein und entwickeln neue Produkte. Süsskartoffeln, die nicht den hohen Anforderungen entsprechen, zu gross sind, mechanische Schäden oder sonstige Mängel haben, sollen zum Beispiel zu Suppengemüse weiterverarbeitet werden.

Worauf Sie beim Anbau achten müssen und weiter spannende Informationen erhalten Sie in der LANDfreund-Ausgabe 11/2018. >>kostenloses Probeheft bestellen.

So schmecken die Süsskartoffeln am besten: Youtube-Video

Quelle: Youtube

Schlagworte

Süsskartoffeln, Veer, van, Hurni, utm, Simon, Batati, gross, Vorteilspakete, LANDfreund

Kommentare

Kommentarfunktion de-/aktivieren

Kommentar hinzufügen...
Kommentieren

Das aktuelle Heft

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnentendienst

Landfreund
Industriestr. 37
3178 Bösingen

Telefon 031 740 97 91
Fax 031 740 97 76
abo@landfreund.ch

Redaktion

Postadresse:
Bernstrasse 101
3052 Zollikofen
Telefon 031 915 00 10
redaktion@landfreund.ch

Anzeigen - AGRIPROMO

Dienstleistungen für
Ihr Marketing
Ulrich Utiger
Telefon +41 79 215 44 01
Fax +41 31 859 12 29
agripromo@gmx.ch