Pflanzenbau

Erosion vermeiden - so funktioniert's

Bearbeiten Sie den Boden ohne Pflug
Bearbeiten Sie den Boden ohne Pflug

Durch Erosion geht fruchtbarer Boden verloren. Bettina Koster von der Beratungszentrale zeigt, wie Sie die Erde auf dem Acker festigen können.

Seit 2017 gelten in der Direktzahlungsverordnung neue Richtlinien bezüglich Erosion. Nun greifen 2018 die Kontrollen: Stellt ein Kontrolleur nach einem Regenereignis auf einer Parzelle Erosion fest, klärt er ab, ob diese Abschwemmung bewirtschaftungsbedingt ist. Ist dies der Fall, wird dem Landwirt nahegelegt, einen sogenannten Massnahmenplan zu erstellen. Dabei kann er auf die Unterstützung durch die kantonale Beratung zählen.
Sofern der Massnahmenplan von der zuständigen kantonalen Stelle anerkannt und die vereinbarten Massnahmen umgesetzt werden, erfolgt im Erosions-Wiederholungsfall keine Kürzung der Direktzahlungen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Erosionsereignisse nach extremen Starkniederschlägen.
Verursacht der Abfluss von einer oben liegenden Parzelle (Oberlieger) Erosion auf der darunter liegenden Parzelle eines anderen Bewirtschafters, müssen die Betroffenen zusammen mit den kantonalen Fachstellen entscheiden, ob ein Massnahmenplan nur für die betroffene Parzelle oder auch für die oben liegende Parzelle erstellt werden muss.

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Tipp Nr. 1: Bearbeiten Sie den Boden ohne Pflug

Direktsaat, Streifenfrässaat (Bild), Strip-Till oder Mulchsaat mit mindestens 30 % Mulchbedeckung sind bewährte Bodenbearbeitungssysteme für den Erosionsschutz. Wenn auf Herbizid verzichtet wird, ist auch der Pflugeinsatz möglich. Dabei sollten Sie die Bearbeitungstiefe auf 10 cm minimieren.
Verwenden Sie nach dem Pflügen keine zapfwellengetriebenen Geräte für die Saatbettbereitung.

Schlagworte

Erosion, Parzelle, Massnahmenplan, kantonale, liegende, Strip, Erosionsereignisse, Massnahmen, Erosionsschutz

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Heft 2018/08/18

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