Pflanzenschutzmittel

Intensive Zeiten im Pflanzenschutz

Die Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel dauern Jahre, und die Hürden werden immer höher. Die Firmen versuchen, mit Neukombinationen oder neuen Mittelnamen beim Bauern zu punkten. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Die Hürden, um neue Wirkstoffe in der Schweiz zu bewilligen, werden für Pflanzenschutzfirmen immer höher. Zudem wurde im vergangenen Jahr auch das Verbandsbeschwerderecht der Umweltorganisationen bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln eingeführt. Das Ergebnis ist, dass man für 2020 keine neuen Wirkstoffe im Feldbau bewilligte. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in ganz Europa haben die Firmen Probleme mit den verschärfen Zulassungsbedingungen. Dies, obwohl der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln rückläufig ist, und zwar bei Fungiziden und Bakteriziden, Herbiziden, Insektiziden und Akariziden sowie Wachstumsregulatoren. Beim Glyphosat sank der Absatz von 2017 auf 2018 gar um 36 t. Hingegen gibt es Absatzsteigerung bei Wirkstoffen, die sowohl im Biolandbau als auch im ÖLN eingesetzt werden können. Das zeigt sich in der Mengenstatistik. Biotaugliche Mittel weisen eine um mindestens das Zehnfache höhere Aufwandmenge auf. Die Firmen versuchen, mit Neukombinationen von bekannten Wirkstoffen oder neuen Mittelnamen (Seite 16) weiterhin am Markt tätig zu sein. Aktuell gibt es acht Neukombinationen und 17 neue Mittelnamen.

>> weiterlesen (LANDfreund-Ausgabe 02/2020, ab Seite 14)

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