Mais

Maisanbau: Der Start ist entscheidend

Mais ist eine wärmebedürftige Pflanze und reagiert stark auf Wettereinflüsse. Neben der Bodentemperatur sollten Sie bei der Maisaussaat aber noch andere Faktoren berücksichtigen.

Die Heimat des Maises liegt in den Tropen und Subtropen. Ureinwohner haben ihn vor über 6000 Jahren angefangen zu kultivieren. Kolumbus hat ihn per Schiff in unsere Breiten gebracht. Seiner Herkunft entsprechend ist Mais als ausgesprochene C4-Pflanze während der ganzen Vegetationszeit sehr wärmebedürftig. Seine Entwicklung richtet sich nach wie vor stark nach der Wärme und Sonneneinstrahlung.

Passen Sie die Saattiefe der Bodentemperatur an

Grundsätzlich ist Mais eine auflaufsichere Pflanze und stellt an die Saattiefe keine grossen Ansprüche. Wichtig sind Feuchtigkeit und Wärme beim Saatkorn. Dank der grossen Samen, welche die Sämlinge mit ausreichend Nährstoff versorgen, sind die Triebkraft und der Auflauferfolg sehr sicher. Umso ärgerlicher also, wenn bereits bei der Saat Ausfälle entstehen. Damit der Keimvorgang im Sämling überhaupt ausgelöst wird, braucht es nach der Wasseraufnahme, je nach Sorte und Herkunft, 7 bis 9 °C im Saatkorn. Wird diese Temperatur nicht erreicht, kann der Keimvorgang nicht ausgelöst werden, und das Saatkorn beginnt zu faulen.

Darum gibt es bei der Saat nur eine Hauptregel: Das Saatkorn darf, unabhängig von Bodenart, Säsystem, Schädlingsdruck oder dem Anbausystem, nur so tief gesät werden, dass die Bodentemperatur beim Sämling mindestens und andauernd diese 7 bis 9 °C aufweist.

Herbizidverzicht Beginnt vor der Saat

Mais ist eine der einfachsten Kulturen, um die Programme für Ressourceneffizienzbeiträge (REB) durchzuführen. Dafür erhält der Landwirt 400 CHF/ha. Aber das Unkraut muss in Schach gehalten werden. Eine Erfolg versprechende chemielose Unkrautbekämpfung fängt vor der Saat an.

>> weiterlesen (LANDfreund-Ausgabe 02/2020, ab Seite 20)

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