Kartoffeln

Mitte Mai erste Schweizer Kartoffeln

In den frühen Lagen wurden die Frühkartoffeln dieses Jahr ab Mitte Februar gepflanzt. Das Wachstum war aufgrund der folgenden Kälteperiode stark gebremst. Grosse Erntemengen sind somit erst nach den Pfingsten zu erwarten.

Aufgrund der milden Temperaturen erfolgte die Pflanzung der ersten Frühkartoffeln in den günstigen Lagen bereits ab Mitte Februar. Die Kulturen litten jedoch stark unter der Kälte anfangs März und wurden teilweise von den später gepflanzten überholt. Die warme Witterung im April begünstigte das Wachstum.

Der Erntebeginn für nicht schalenfeste Ware, die nur in kleinen Mengen und als Spezialität geführt wird, ist für die ersten Pflanzungen vor allem aus dem Tessin und der Westschweiz bereits ab Kalenderwoche 20 vorgesehen. Um den Markt schon früh mit Schweizer Ware versorgen zu können, wird in der ersten Phase wie in den Vorjahren mit dem Kaliber 30 – 50 mm gestartet (exkl. Bio). Für den Schweizer Markt von grösserer Bedeutung sind aber die vorwiegend schalenfesten Frühkartoffeln aus einheimischer Produktion. Basierend auf dem aktuellen Entwicklungsstand der Kulturen werden diese erst nach Pfingsten auf den Markt kommen. Mit grossen Mengen ist erst ab KW 25 zu rechnen.

Die nächste Telefonkonferenz findet am 19. Mai 2020 statt. Der Entwicklungsstand der Kulturen wird erneut beurteilt und der weitere Verlauf der Kampagne geplant.

Krautvernichtung und Ernte sind in jedem Fall zwingend mit dem Abnehmer abzusprechen. Die Produzenten werden gebeten, sich über die Vorgaben des BAG zu informieren, beispielsweise für die Erntearbeiten.

Das Meldewesen der Schweizerischen Zentralstelle für Gemüsebau (SZG) dient auch während der diesjährigen Frühkartoffelsaison als wichtiges Hilfsmittel für die Erhebung des Angebots. swisspatat bittet deshalb alle Frühkartoffel-Produzenten ab Mitte Mai 2020 die krautvernichteten Flächen mit dem personalisierten Link termingerecht zu melden. Produzenten, die ihre Frühkartoffel-Flächen noch nicht gemeldet haben, sind dringend aufgerufen, sich direkt mit der SZG (Tel. 034 413 70 70) in Verbindung zu setzen.